In der aktuellen Corona-Zeit gehöre ich zu den vielen ehrenamtlichen Näherinnen, die gerade eifrig Stoffmasken nähen, um die vielen Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime zu unterstützen.
Zusammen mit der Realschule Wolfach, Realschule Rottweil, dem Gottlob-Freithaler Haus und der Stadt Schiltach habe ich für eine Mitmach-Aktion eine Anleitung erstellt, die in ausführlicher Version auf den dortigen Homepages zu finden ist, hier stelle ich nur eine kleine 'Kurzanleitung' ein.
Ich selbst habe schon viele Masken im Altenheim abgegeben und werde eifrig weiternähen...
Bleibt alle gesund!!
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Mittwoch, 1. April 2020
Mittwoch, 1. Januar 2020
Jahresrückblick
Ein ereignisreiches Jahr liegt wieder hinter uns - Zeit für einen kleinen persönlichen Rückblick...
Näh- und stricktechnisch habe ich, glaube ich, alle Rekorde gebrochen, muss mal in meinen Aufzeichnungen schauen, ob ich wirklich schon einmal soooo viel Stoff und Wolle verarbeitet habe. Doch das ist aktuell mein Ausgleich für Beruf und sonstigen Verpflichtungen...
Ich habe 9023 g Wolle verstrickt und 193,9 m Stoff und 9,80 m Spitze vernäht, das ist die Übersicht, was ich alles gemacht habe:
| Genähtes/Gestricktes: | ||
| Babynestchen | 1 | |
| Babyoberteile | 2 | |
| Blazer | 1 | |
| Blouson | 1 | |
| Bluse | 8 | |
| Dessous | 11 | BHs |
| 29 | Slips | |
| 9 | Boxer | |
| Fastnachtskostüme | 8 | |
| Geldbeutel | 1 | |
| Hose | 1 | |
| Hühner groß/klein | 17 | 12 |
| Jerseyjacken | 3 | |
| Jumpsuit | 1 | |
| Kleid | 23 | |
| Kosmetiktäschchen | 17 | |
| Krabbel-/Kinderwagendecke | 3 | |
| Kuli-Muli/genähte Tiere | 2 | |
| Kurzmantel | 1 | |
| Männerhemd | 1 | |
| Männershirts | 7 | |
| Patchworkdecke | 1 | |
| Projektbeutel | 1 | |
| Röcke | 8 | |
| Shirts/Sweatys | 23 | |
| Strickstoffmantel | 1 | |
| Taschen | 4 | |
| Tops | 1 | |
| Turnbeutel | 2 | |
| Utensilo | 1 | |
| Socken | 7 | Paar |
| Strickjacke | 6 | |
| Strick-/Häkelmützen | 7 | |
| Strickpulli | 8 | |
| Strickschal/Loops | 5 | |
| Stricktopflappen | 1 | Paar |
| Stricktücher | 5 |
Familientechnisch sind wir jetzt wirklich nur noch zu zweit (und genießen die Zweisamkeit wirklich sehr), die Kinder sind flügge und sesshaft geworden und leben ihr eigenes Leben, was auch total gut so ist. Wir freuen uns immer sehr, wenn sie uns besuchen.
Hamburg und Bayern bzw. Österreich waren unsere Ziele im Urlaub. Mein Mann hat den Sprung von der Europabrücke bei Innsbruck gewagt - natürlich mit Bungeeseil...
Und ansonsten war ich, nachdem ich mich dann endlich von meinen drei Operationen erholt hatte, viel walken, hin und wieder Bogenschießen, im Garten habe ich wieder gewerkelt, viele Freunde getroffen, eben wieder ein erfülltes Jahr erlebt.
Leider schaffe ich es nicht mehr, den Blog so zu pflegen, wie ich es jahrelang gemacht habe... Ich versuche dennoch, ab und zu mal was zu schreiben, ansonsten findet man mich auch auf Instagram (https://www.instagram.com/karinkie28/), das geht einfach immer etwas schneller und der Alltag samt allen Hobbys haben mich gut im Griff... Das möchte ich eben auch genießen.
Ich freue mich auf 2020, mal schauen, was das Jahr alles bringt ♥
Donnerstag, 9. Mai 2019
Ein wunderschönes Wochenende mit Freunden
Kurz vor Ostern machte ich mich an einem Freitagmorgen auf in Richtung Köln, voller Vorfreude setzte ich mich in mein Auto und holte unterwegs Anja ab und dann startete das lange ersehnte Dessous-Näh-Wochenende mit Gabi, Anja, Mirella, Brigitte und Sarah...
Zunächst bezogen wir vier Süddeutschen unser Hotel in Weilerswist, danach mussten wir natürlich erst noch bei Sewy vorbeischauen, denn unsere Nähmaschinen und unsere mitgebrachten Leckereien wollten gut verstaut werden.
Schon da gab es die ersten Käufe *hüstel*...
Doch das eigentliche Ziel des heutigen Tages war Köln, wo wir dann Gabi und Mirella trafen. Da Gabi noch am Arbeiten war, holten wir sie in ihrem Büro in Deutz ab und liefen erst einmal über die Deutzer Brücke, diese vielen Schlösser sind immer wieder ein Hingucker...
Gabi zeigte uns natürlich alle 'Schönheiten' in Köln, nach dem Dom waren das in erster Linie Woll- und Stoffläden *lach*. Insbesondere der Laden von Stoff und Stil überforderte uns alle ein wenig, so eine Fülle findet man nicht überall...
Abends stärkten wir uns dann in einem typischen Kölner Brauhaus, wo wir selbstverständlich mit einem Kölsch auch auf unser tolles Wochenende anstießen.
Der Kölner Dom ist natürlich auch nachts ein imposantes Gebäude...
Gestärkt und voller Eindrücke (und voller Einkaufstaschen) ging es dann mit dem Zug zurück nach Weilerswist, dort ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.
Tja und dann startete der Samstag mit dem Kurs bei Sewy. Was soll ich sagen, ich finde es dort immer wieder so schön, Theresia ist eine sehr kompetente und nette Kursleiterin, das Ladengeschäft verführt natürlich immer wieder zu nicht geplanten Käufen, aber das gehört zu so einem Wochenende einfach dazu, *lach*...
Nach der Begrüßung richteten wir uns häuslich ein und legten auch schon los... Meine gute 'alte' Bernina darf ja immer mit auf Reisen gehen und leistete wieder hervorragende Arbeit.
Pünktlich vor dem Mittagessen war dann mein erster BH fertig, ein reiner Spitzen-BH...
Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, jeder von uns brachte etwas fürs Mittagessen mit, so waren wir mit Reis-, Nudel- und Wurstsalat, sowie Brot aus dem Glas, Quiche, Käse und Kuchen bestens versorgt... Theresia war nur am Staunen, was wir da so alles organisiert hatten.
Danach konnte es wieder weiter gehen, voller Konzentration machten sich wieder alle an die Arbeit...
Bei mir stand ein Komfort-BH 'Pia' auf dem Programm:
Hier kommen ein paar Impressionen...
Theresia (ganz rechts) hatte immer die volle Aufmerksamkeit, wenn sie etwas erklärte und so entstanden an zwei Tagen wundervolle Teilchen...
Ein Tankini, ein BH-Hemdchen, viele BHs und auch Slips.
Ich selbst schaffte an diesem Wochenende vier komplette BHs, die alle perfekt passen, zwei Bellas, einen BH ohne Bügel und einen Sport-BH konnte ich nach diesem Wochenende mit nach Hause nehmen und in den Osterferien habe ich alle Sets noch mit Slips ergänzt.
Und wer uns kennt, weiß, dass es abends bei uns beim einen oder anderen Gläschen Sekt noch immer lustig zugeht. Da die Nähmaschinen tagsüber genug zu tun hatten, klapperten abends noch die Stricknadeln.
Solch schönen Ereignisse gehen leider immer viel zu schnell vorbei, gegen 16 Uhr machten wir uns dann sonntags wieder auf den Heimweg und wir kamen staufrei wieder gut zu Hause an. Wenn alles klappt, wiederholen wir das Wochenende in einem Jahr wieder, sprich, die Vorfreude ist jetzt schon wieder groß ☺.
Zunächst bezogen wir vier Süddeutschen unser Hotel in Weilerswist, danach mussten wir natürlich erst noch bei Sewy vorbeischauen, denn unsere Nähmaschinen und unsere mitgebrachten Leckereien wollten gut verstaut werden.
Schon da gab es die ersten Käufe *hüstel*...
Doch das eigentliche Ziel des heutigen Tages war Köln, wo wir dann Gabi und Mirella trafen. Da Gabi noch am Arbeiten war, holten wir sie in ihrem Büro in Deutz ab und liefen erst einmal über die Deutzer Brücke, diese vielen Schlösser sind immer wieder ein Hingucker...
Gabi zeigte uns natürlich alle 'Schönheiten' in Köln, nach dem Dom waren das in erster Linie Woll- und Stoffläden *lach*. Insbesondere der Laden von Stoff und Stil überforderte uns alle ein wenig, so eine Fülle findet man nicht überall...
Abends stärkten wir uns dann in einem typischen Kölner Brauhaus, wo wir selbstverständlich mit einem Kölsch auch auf unser tolles Wochenende anstießen.
Der Kölner Dom ist natürlich auch nachts ein imposantes Gebäude...
Gestärkt und voller Eindrücke (und voller Einkaufstaschen) ging es dann mit dem Zug zurück nach Weilerswist, dort ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.
Tja und dann startete der Samstag mit dem Kurs bei Sewy. Was soll ich sagen, ich finde es dort immer wieder so schön, Theresia ist eine sehr kompetente und nette Kursleiterin, das Ladengeschäft verführt natürlich immer wieder zu nicht geplanten Käufen, aber das gehört zu so einem Wochenende einfach dazu, *lach*...
Nach der Begrüßung richteten wir uns häuslich ein und legten auch schon los... Meine gute 'alte' Bernina darf ja immer mit auf Reisen gehen und leistete wieder hervorragende Arbeit.
Pünktlich vor dem Mittagessen war dann mein erster BH fertig, ein reiner Spitzen-BH...
Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, jeder von uns brachte etwas fürs Mittagessen mit, so waren wir mit Reis-, Nudel- und Wurstsalat, sowie Brot aus dem Glas, Quiche, Käse und Kuchen bestens versorgt... Theresia war nur am Staunen, was wir da so alles organisiert hatten.
Danach konnte es wieder weiter gehen, voller Konzentration machten sich wieder alle an die Arbeit...
Bei mir stand ein Komfort-BH 'Pia' auf dem Programm:
Hier kommen ein paar Impressionen...
Theresia (ganz rechts) hatte immer die volle Aufmerksamkeit, wenn sie etwas erklärte und so entstanden an zwei Tagen wundervolle Teilchen...
Ein Tankini, ein BH-Hemdchen, viele BHs und auch Slips.
Ich selbst schaffte an diesem Wochenende vier komplette BHs, die alle perfekt passen, zwei Bellas, einen BH ohne Bügel und einen Sport-BH konnte ich nach diesem Wochenende mit nach Hause nehmen und in den Osterferien habe ich alle Sets noch mit Slips ergänzt.
Und wer uns kennt, weiß, dass es abends bei uns beim einen oder anderen Gläschen Sekt noch immer lustig zugeht. Da die Nähmaschinen tagsüber genug zu tun hatten, klapperten abends noch die Stricknadeln.
Solch schönen Ereignisse gehen leider immer viel zu schnell vorbei, gegen 16 Uhr machten wir uns dann sonntags wieder auf den Heimweg und wir kamen staufrei wieder gut zu Hause an. Wenn alles klappt, wiederholen wir das Wochenende in einem Jahr wieder, sprich, die Vorfreude ist jetzt schon wieder groß ☺.
Montag, 22. April 2019
Mittwoch, 3. April 2019
Softshell-Mantel
Im vergangenen Jahr habe ich natürlich auch wieder einiges genäht, stellvertretend für alle Nähsachen möchte ich meinen Softshell-Mantel zeigen, den ich wirklich mit großer Begeisterung trage.
Schon ein gutes Jahr davor habe ich im Nähzentrum Kurz den braunen Softshell reduziert mitgenommen und war immer auf der Suche nach dem idealen Schnitt. Und eben im Nähzentrum Kurz bin ich dann über den Burdastyle Einzelschnitt 6486 'gestolpert' und mir war klar, genau das wird mein Softshell-Mantel.
So meldete ich mich in der Nähwerkstatt an und nähte bei Anja diesen Mantel:
Die Kapuze ist ein echter Hingucker... Ein Futter aus Baumwolljersey wurde da mit eingearbeitet:
.. und ich kann die Kapuze jederzeit abtrennen...
So sieht das gute Stück von hinten aus:
Der Tascheneingriff und die 'Schnallen' an den Ärmeln sind natürlich auch Highlights des Mantels.
Hier kommt noch ein Selfie - ich liebe den Mantel und habe ihn im Herbst super oft (eigentlich täglich) getragen...
Schon ein gutes Jahr davor habe ich im Nähzentrum Kurz den braunen Softshell reduziert mitgenommen und war immer auf der Suche nach dem idealen Schnitt. Und eben im Nähzentrum Kurz bin ich dann über den Burdastyle Einzelschnitt 6486 'gestolpert' und mir war klar, genau das wird mein Softshell-Mantel.
So meldete ich mich in der Nähwerkstatt an und nähte bei Anja diesen Mantel:
Die Kapuze ist ein echter Hingucker... Ein Futter aus Baumwolljersey wurde da mit eingearbeitet:
.. und ich kann die Kapuze jederzeit abtrennen...
So sieht das gute Stück von hinten aus:
Der Tascheneingriff und die 'Schnallen' an den Ärmeln sind natürlich auch Highlights des Mantels.
Hier kommt noch ein Selfie - ich liebe den Mantel und habe ihn im Herbst super oft (eigentlich täglich) getragen...
Montag, 7. Januar 2019
Nähcamp - ein Treffen der nähbegeisterten 'Nerds'
Ziemlich genau vor einem Jahr sprach mich Gabi an, ob ich nicht Interesse an einem Nähcamp hätte: Drei Tage nur nähen, wie konnte ich da ablehnen.... Also meldete ich mich an.
Ende Oktober war es dann soweit, zuerst wollte ich ja mit dem Auto fahren, aber als ich mir die Strecke nach Nottuln genauer angeschaut habe, wusste ich, dass das keine Alternative ist... So schickte ich ein großes (10kg!!) Paket mit zugeschnittenen Teilen, Fäden und Kurzwaren zu Gabi. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel man in drei Tagen nähen kann, deshalb sorgte die Frau vor... Und mein Mann sicherte mir meine beiden Nähmaschinen auf einen Sackkarren und so fuhr ich mit dem Zug nach Köln, wo mich Gabi dann abholte.
In Nottuln in der Jugendherberge angekommen, konnten wir uns gleich im Kursraum häuslich einrichten... Wir hatten den Blick über den ganzen Raum, *lach*
Und dann nähten wir auch schon los... Wenn man es drauf angelegt hat, konnte man 24 Stunden nähen, doch Gabi und ich machten auch so die Nacht zum Tag... Am Freitag bzw. am Samstagmorgen waren wir die letzten, die den Raum verlassen haben...
Abends gab es noch vom Herbergsvater eine Begrüßung mit Sekt, das hat man dann einfach ins Nähen mit eingebaut, ☺
Die drei Tage waren wirklich ein 'Rundum-Sorglos-Paket' - man musste sich um nichts kümmern, konnte sich ausschließlich seinem Hobby widmen... Und die Stimmung unter den vielen Frauen war bestens.
Mit meiner Bikerjacke habe ich dann ein wenig für Aufruhr gesorgt, da konnten es einige nicht glauben, dass ich die wirklich selbst genäht habe, aber ich trage sie echt richtig gerne...
Und wenn man diesen Kleiderständer sieht, merkt man, wie produktiv Frauen in solch einem Nähcamp sein können, ☺
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, wenn man mal vom akuten Schlafmangel absieht, hätte ich noch ein paar Tage bleiben können...
So fuhr ich am Sonntag wieder mit Gabi zurück nach Köln, wo sie mich am Bahnhof absetzte... Der Blick auf den Dom ist halt immer wieder toll ♥
Auf dem Rückweg nahm ich, anstelle meiner (alten) Nähmaschine, lieber das Paket mitsamt meinen insgesamt acht fertig genähten Teilen mit nach Hause. Die Nähmaschine darf bis April bei Gabi bleiben, da treffen wir uns nämlich das nächste Mal zum Nähen. So machte ich mich wieder mit meinem Sackkarren, einer Kiste und einer Overlockmaschine auf den Heimweg mit dem Zug und sorgte dann doch für einige erstaunte Gesichter meiner Mitreisenden, ☺:
Hier kommen noch ein paar Impressionen meiner im Nähcamp genähten Teile, allerdings habe ich nicht alles fotografiert (wieso auch nur?)
Einmal ein Jersey Kleid samt der bereits gezeigten Bikerjacke:
Eine 'klassische' Jeansjacke:
Und eine Tunika:
Ich habe dann noch zwei weitere Tuniken, einen Wickelrock und eine Jerseyjacke genäht...
Wäre doch Nottuln nur nicht so weit weg... Das Erlebnis selbst schreit ganz laut nach Wiederholung, allerdings ist die Anfahrt leider viel zu weit, so dass diese Tour wohl einmalig bleiben wird...
Ende Oktober war es dann soweit, zuerst wollte ich ja mit dem Auto fahren, aber als ich mir die Strecke nach Nottuln genauer angeschaut habe, wusste ich, dass das keine Alternative ist... So schickte ich ein großes (10kg!!) Paket mit zugeschnittenen Teilen, Fäden und Kurzwaren zu Gabi. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel man in drei Tagen nähen kann, deshalb sorgte die Frau vor... Und mein Mann sicherte mir meine beiden Nähmaschinen auf einen Sackkarren und so fuhr ich mit dem Zug nach Köln, wo mich Gabi dann abholte.
In Nottuln in der Jugendherberge angekommen, konnten wir uns gleich im Kursraum häuslich einrichten... Wir hatten den Blick über den ganzen Raum, *lach*
Und dann nähten wir auch schon los... Wenn man es drauf angelegt hat, konnte man 24 Stunden nähen, doch Gabi und ich machten auch so die Nacht zum Tag... Am Freitag bzw. am Samstagmorgen waren wir die letzten, die den Raum verlassen haben...
Abends gab es noch vom Herbergsvater eine Begrüßung mit Sekt, das hat man dann einfach ins Nähen mit eingebaut, ☺
Die drei Tage waren wirklich ein 'Rundum-Sorglos-Paket' - man musste sich um nichts kümmern, konnte sich ausschließlich seinem Hobby widmen... Und die Stimmung unter den vielen Frauen war bestens.
Mit meiner Bikerjacke habe ich dann ein wenig für Aufruhr gesorgt, da konnten es einige nicht glauben, dass ich die wirklich selbst genäht habe, aber ich trage sie echt richtig gerne...
Und wenn man diesen Kleiderständer sieht, merkt man, wie produktiv Frauen in solch einem Nähcamp sein können, ☺
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, wenn man mal vom akuten Schlafmangel absieht, hätte ich noch ein paar Tage bleiben können...
So fuhr ich am Sonntag wieder mit Gabi zurück nach Köln, wo sie mich am Bahnhof absetzte... Der Blick auf den Dom ist halt immer wieder toll ♥
Auf dem Rückweg nahm ich, anstelle meiner (alten) Nähmaschine, lieber das Paket mitsamt meinen insgesamt acht fertig genähten Teilen mit nach Hause. Die Nähmaschine darf bis April bei Gabi bleiben, da treffen wir uns nämlich das nächste Mal zum Nähen. So machte ich mich wieder mit meinem Sackkarren, einer Kiste und einer Overlockmaschine auf den Heimweg mit dem Zug und sorgte dann doch für einige erstaunte Gesichter meiner Mitreisenden, ☺:
Hier kommen noch ein paar Impressionen meiner im Nähcamp genähten Teile, allerdings habe ich nicht alles fotografiert (wieso auch nur?)
Einmal ein Jersey Kleid samt der bereits gezeigten Bikerjacke:
Eine 'klassische' Jeansjacke:
Und eine Tunika:
Ich habe dann noch zwei weitere Tuniken, einen Wickelrock und eine Jerseyjacke genäht...
Wäre doch Nottuln nur nicht so weit weg... Das Erlebnis selbst schreit ganz laut nach Wiederholung, allerdings ist die Anfahrt leider viel zu weit, so dass diese Tour wohl einmalig bleiben wird...
Freitag, 9. März 2018
Noch eine Geburtstagsdecke
Meine 'älteste' Freundin Doris hatte wie ich dieses Jahr ihren runden Geburtstag (kein Wunder, wir waren in derselben Klasse und haben gemeinsam Abitur gemacht) und nachdem sie bei mir so eine Geburtstagsdecke für eine Kollegin gesehen hat und ganz begeistert davon war, war klar, sie bekommt auch eine von mir genäht.
In Zusammenarbeit mit Gabi, die mir wieder die Quadrate so genial bestickt hat, entstand diese Decke, da Doris Naturfarben mag, habe ich mich für Braun- und Grüntöne entschieden:
Hier sieht man die tollen Stickereien noch ein wenig besser:
Und da noch etwas Stoff übrig war, musste dieser ja noch verschafft werden...
Es entstand ein Kissen und ein Projektbeutel, passend zur Decke...
Alles kam zum runden Geburtstag natürlich sehr gut an, die Beschenkte hat sich riesig gefreut ♥
In Zusammenarbeit mit Gabi, die mir wieder die Quadrate so genial bestickt hat, entstand diese Decke, da Doris Naturfarben mag, habe ich mich für Braun- und Grüntöne entschieden:
Hier sieht man die tollen Stickereien noch ein wenig besser:
Und da noch etwas Stoff übrig war, musste dieser ja noch verschafft werden...
Es entstand ein Kissen und ein Projektbeutel, passend zur Decke...
Alles kam zum runden Geburtstag natürlich sehr gut an, die Beschenkte hat sich riesig gefreut ♥
Montag, 5. März 2018
Ein Wickelkleid mit Hindernissen
In einer alten Burdastyle (ich meine aus dem Jahr 2016) habe ich bei der Plusmode ein tolles Wickelkleid gesehen, insbesondere die Kragenlösung sprang mir sofort ins Auge und es war klar, dieses Kleid muss ich haben. Trotz meiner verlorenen Kilos war ich mir sicher, dass die 'kleine' Größe (Größe 44) reicht und zwischen den Jahren machte ich mich ans Nähen. Doch als das Kleid fertig war, kam die große Ernüchterung, es war viel zu groß und sah nur sackig an mir aus.
Nur gut, dass unsere Tochter gerade auf Heimaturlaub war und sie gleich das Problem sah und mir alles absteckte.
An den Schultern nahm sie 3,5 cm weg, an der Weite wurden insgesamt ebenfalls 6 cm raus genommen und die Ärmel wurden nicht nur um das Bündchen verkürzt, sondern auch in der Weite um 4 cm reduziert.
Allerdings musste das Kleid erst einmal ein wenig liegen, bis ich die Muse hatte, die Änderungen vorzunehmen und jetzt bin ich sooooo froh, das Kleid nicht gleich in die Tonne gekickt zu haben (mir gefiel nämlich der Stoff viel zu gut).
Die Zeit für die Änderungen war so was von sinnvoll (und ich habe nicht nur einmal beim Trennen der Overlocknaht geflucht). Das Kleid sitzt jetzt wie angegossen...
Bin gleich am ersten Tag, als ich es zur Arbeit trug, mehrfach darauf angesprochen worden. Unsere Schulsozialarbeiterin meinte nur, so ein perfekt sitzendes Kleid kann man nicht kaufen, das kann nur selbst genäht sein, wie recht sie doch hat, lach.
Ein großer Dank geht natürlich an meine Tochter, die mit ihrem geschulten Auge das super genial abgesteckt hat und ich musste ihr das Versprechen geben, dass ich zukünftig nichts mehr aus dem Plus Bereich bei Burda nähen werde...
Nur gut, dass unsere Tochter gerade auf Heimaturlaub war und sie gleich das Problem sah und mir alles absteckte.
An den Schultern nahm sie 3,5 cm weg, an der Weite wurden insgesamt ebenfalls 6 cm raus genommen und die Ärmel wurden nicht nur um das Bündchen verkürzt, sondern auch in der Weite um 4 cm reduziert.
Allerdings musste das Kleid erst einmal ein wenig liegen, bis ich die Muse hatte, die Änderungen vorzunehmen und jetzt bin ich sooooo froh, das Kleid nicht gleich in die Tonne gekickt zu haben (mir gefiel nämlich der Stoff viel zu gut).
Die Zeit für die Änderungen war so was von sinnvoll (und ich habe nicht nur einmal beim Trennen der Overlocknaht geflucht). Das Kleid sitzt jetzt wie angegossen...
Bin gleich am ersten Tag, als ich es zur Arbeit trug, mehrfach darauf angesprochen worden. Unsere Schulsozialarbeiterin meinte nur, so ein perfekt sitzendes Kleid kann man nicht kaufen, das kann nur selbst genäht sein, wie recht sie doch hat, lach.
Ein großer Dank geht natürlich an meine Tochter, die mit ihrem geschulten Auge das super genial abgesteckt hat und ich musste ihr das Versprechen geben, dass ich zukünftig nichts mehr aus dem Plus Bereich bei Burda nähen werde...
Donnerstag, 1. März 2018
Eine Dora mit passendem Clubtuch
Die Dora ist einer meiner absoluten Lieblingsjacken, die kann man zu allem kombinieren und sieht, je nach Stoff, immer wieder anders aus.
So habe ich mich auch bei einem Stoff vom Stoffmarkt wieder für diesen 'altbewährten' Schnitt entschieden.
Der Stoff ist ein Rippenstrick und passt zu Jeans und auch zu Röcken aus meinem Kleiderschrank...
Und ziemlich zeitgleich habe ich das letzte Clubtuch des Jahres 2017 aus dem Strickmich!Club gestrickt, allerdings in einer anderen Farbe als die Originalwolle. Und beim Fotografieren musste ich feststellen, dass diese beiden Teile wie die Faust aufs Auge zueinander passen.
Hier sieht man das Tuch nochmals ein bisschen besser. Die Wolle ist auch von Miss Babs, aber allerdings in einer Karin-Farbe... Lach.
Beides wurde schon oft zusammen getragen.
So habe ich mich auch bei einem Stoff vom Stoffmarkt wieder für diesen 'altbewährten' Schnitt entschieden.
Der Stoff ist ein Rippenstrick und passt zu Jeans und auch zu Röcken aus meinem Kleiderschrank...
Und ziemlich zeitgleich habe ich das letzte Clubtuch des Jahres 2017 aus dem Strickmich!Club gestrickt, allerdings in einer anderen Farbe als die Originalwolle. Und beim Fotografieren musste ich feststellen, dass diese beiden Teile wie die Faust aufs Auge zueinander passen.
Hier sieht man das Tuch nochmals ein bisschen besser. Die Wolle ist auch von Miss Babs, aber allerdings in einer Karin-Farbe... Lach.
Beides wurde schon oft zusammen getragen.
Dienstag, 27. Februar 2018
Pusteblumen-Kuschel-Pullis
Bei einem meiner Lieblingsstoffdealer, dem Nähzentrum Kurz in Freudenstadt, gab es auf diesen Winter wunderschöne Kuschelsweatshirtstoffe mit Pusteblumen zu kaufen und bei zwei Farben konnte ich einfach nicht widerstehen, die mussten mit zu mir nach Hause und wurden natürlich auch schon verarbeitet.
Aus dem Stoff in Khaki gab es eine mehr oder weniger 'Eigenkonstruktion' aus verschiedenen Schnitten. Ich wollte unbedingt so einen weiten, hohen Rollkragen und habe irgendwie keinen passenden Schnitt in meinem Repertoire finden können... Aber ich wusste mir zu helfen und heraus kam dieses Teil:
Der Blitz hat leider die Farbe etwas verfälscht, das Grün ist deutlich dunkler.
An richtig kalten Tagen kann man dann mit der Kordel den Kragen noch etwas enger machen, da friert man dann nicht...
Aus dem grauen Stoff entstand dieser Hoodie aus der Fashion Style 10/2017 und zwar das Modell 25.
Auf den ersten Blick sieht der Pulli sicher 'ganz normal' aus, doch es hat auch kleine Besonderheiten...
... wie z.B. den Reißverschluss an den Ärmelsäumen...
... und den Schlitz an den Seitennähten.
Beide Pullis werden mir gerade bei den aktuell klirrend kalten Temperaturen gute Dienste leisten und auch so möchte ich sie beim Walken und Bogenschießen tragen.
Aus dem Stoff in Khaki gab es eine mehr oder weniger 'Eigenkonstruktion' aus verschiedenen Schnitten. Ich wollte unbedingt so einen weiten, hohen Rollkragen und habe irgendwie keinen passenden Schnitt in meinem Repertoire finden können... Aber ich wusste mir zu helfen und heraus kam dieses Teil:
Der Blitz hat leider die Farbe etwas verfälscht, das Grün ist deutlich dunkler.
An richtig kalten Tagen kann man dann mit der Kordel den Kragen noch etwas enger machen, da friert man dann nicht...
Aus dem grauen Stoff entstand dieser Hoodie aus der Fashion Style 10/2017 und zwar das Modell 25.
Auf den ersten Blick sieht der Pulli sicher 'ganz normal' aus, doch es hat auch kleine Besonderheiten...
... wie z.B. den Reißverschluss an den Ärmelsäumen...
... und den Schlitz an den Seitennähten.
Beide Pullis werden mir gerade bei den aktuell klirrend kalten Temperaturen gute Dienste leisten und auch so möchte ich sie beim Walken und Bogenschießen tragen.
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