Da das Ganze zum einen Ellen (siebenhuete bei den Hobbyschneiderinnen) und Elgin im Speziellen bei mir ins Rollen gebracht habe, möchte ich keine der beiden vergessen zu nennen.
Ellen möchte auch bei der Hobbyschneiderin noch einen WIP einstellen, hat aber auf Nachfrage kein Problem damit, wenn ich es auch auf meinem Blog tue... Und Elgin hat den Schnitt von dem bereits eingestellten Link nochmals schön abgezeichnet und mir zugeschickt, dass ich beim Fotografieren auch wirklich einen ordentlichen Schnitt habe!
Doch nun geht es mit dem Nähen los:
· Zuerst legt man sich den Schnitt bereit und zwei passende Stoffe. Diese Tasche eignet sich hervorragend zur Resteverwertung, kauft man jedoch extra Stoff, so reichen 25cm pro Stoff aus.
· In diesem Schnitt ist eine füßchenbreite Nahtzugabe bereits enthalten, deshalb schneide ich bei solchen Schnitten auch gerne mit dem Rollschneider zu:
· Ist alles zugeschnitten, legt man jeweils von der Außen– bzw. Innentasche die Schnittteile rechts auf rechts zusammen, steckt und näht sie:
Die Klebelinie im Schnitt ist eigentlich die Stelle, an der man die Seitennaht aufhören muss zu nähen, doch ich finde das etwas sehr tief, deshalb nähe ich doch nochmals 1-1,5 cm weiter, das Ganze mit Vor– und Zurücknähen absichern.
· Nun setzt man an beiden Taschen den Boden ein, dazu viertelt man sowohl den Boden, als auch die Tasche.ACHTUNG: Verstärkt man einen Boden mit Vlieseline (hier H630), schneidet man die Vlieseline ohne Nahtzugabe zu!
· Ist alles gesteckt, kann man den Boden einnähen. Bei der linken Tasche ist der Boden bereits eingenäht, bei der rechten Tasche noch gesteckt:
· Die Außentasche wird nun auf rechts gewendet und schiebt sie in die Innentasche hinein.
· Zuerst wird dann die Rundung auf beiden Seiten gesteckt und genäht. Die Steppnaht beginnt und endet jeweils am Stoffanfang bzw. Ende. Die Rundung wird gleich eingeschnitten.
· Nun werden sie Henkelnähte („Armausschnitte“) genäht. Hier muss man allerdings beachten, dass die Naht ca. 4 cm vor der „Schulternaht“ bereits endet.Auch endet die jeweilige Naht an der „Seitennaht“.

· Jetzt wird die Tasche gewendet, dies geschieht über die Öffnung eines KURZEN Henkels!
Die Tasche ist gewendet
· Die Schulternähte können nun rechts auf rechts zusammengesteckt und in einem (Außen– und Innentasche) gesteppt werden.
Man hat hier manchmal das Gefühl, dass es „verwurstelt“ ist.
· Die Schulternähte werden nun wieder richtig hingedreht und die Nahtzugaben an der Öffnung werden nach innen geschlagen und beide Teile steckt man nun aufeinander.
Ebenso werden alle anderen Kanten gebügelt und gesteckt:
· Als nächster Schritt werden alle Kanten knappkantig abgesteppt...
… und der lange durch den kurzen Henkel gezogen und fertig ist die Tasche:
Wer diese Anleitung gerne selbst auf seinem PC haben möchte, kann sich gerne an mich wenden, dann schicke ich diese Anleitung, die ich auch als pdf-Datei abgespeichert habe, sehr gerne zu.Und nun wünsche ich allen, die diese Knotentasche nähen wollen, viel Spaß beim Nähen!!
Jede Naht hat sie brav knappkantig und steppfüßchenbreit abgesteppt, wie es sich eben für den Jeanslook gehört und auf der Rückseite hat sie sogar auf den Taschen eine Steppung mit dem Dreifachstich aufgenäht.
Der erste Kommentar von Sarah, als sie im Auto auf dem heimweg saß war: "Nur gut, dass ich zu meiner Nähmaschine den Schmalkantenfuß habe" und dann kam sofort "so schnell nähe ich nichts mehr aus Jeans, denn so viel möchte ich in nächster Zeit nicht mehr absteppen!"
Der Schnitt der beiden Shirts, die oben liegen ist aus der Ottobre Frühjahr 1/2007, ein Basic Shirt mit schmalen Schultern und einem etwas weiteren Halsausschnitt.
Er begrüßte uns gleich mit einem Bauchplatscher ins Wasser und dann spielte er mit seiner Mutter an und mit einem Autoreifen...
Nach einer großen Runde durch den Zoo waren die drei Kinder natürlich ganz geschafft, so musste am großen Seerosenteich noch eine Pause eingelegt werden.
Und natürlich durfte ein Bummel durch die Innenstadt nicht fehlen, doch das riesengroße Angebot erschlug die drei dann doch fast.
Und aus dem Rest-Stoff gab es sogar noch ein Top:
Dann machte ich mich ein letztes Mal an den Burda Einzelschnitt, dieses Mal nähte ich aber ein Top und dass nicht nur am Armausschnitt der braune Unistoff zu sehen ist, habe ich auch noch ein Bündchen am V-Ausschnitt eingearbeitet (das ist dann auch ein schultaugliches Top, da der Ausschnitt doch nicht ganz so tief blicken lässt, hihi):
Und wenn man schon die Overlock mit braunen Konen bestückt hat, geht es auch in dieser Farbe weiter, ein Basic-Ottobre-Shirt:
Und gestern wurde dann noch ein Spitzenteil fertig, hier habe ich meiner Schneiderpuppe mal noch ein Top angezogen, dass man die Spitzenstruktur noch besser sieht. Der Schnitt von diesem Shirt ist selbst gemacht, den habe ich schon letztes Jahr von einem gut sitzenden Kauf-Shirt abgemacht:
Aber noch bin ich nicht ganz mit den Shirts für mich fertig, allerdings lege ich jetzt doch eine kleine Pause ein, da ich für meine Tochter die ersten Langarmshirts in Arbeit habe... Schließlich müssen die Ferien doch so richtig ausgenutzt werden... Noch habe ich ja zwei Wochen Zeit :-) !
28 Tiere standen hier in diesem Parcours und der Berglöwe hat es meinen Männern angetan:
Trotz aller Anstrengung waren wir total begeistert und können verstehen, weshalb dies der Lieblingsparcour meines Mannes ist. Wir waren uns zwar alle einig, dass für Sarah dies noch nichts sei, doch wir waren sicher nicht das letzte Mal dort, zumal wir ja nur wenige Kilometer zurücklegen müssen...


Beide Kinder waren total begeistert und schossen eifrig auf die Tiere...
Natürlich ging es auch in einen Wald und da erwarteten uns viele schöne und auch interessante Schüsse, so musste man von Hochständen auf einen Fuchs bzw. einen Bären schießen. Natürlich kletterten wir da voller Freude hoch, hier zielt mein Mann auf den Bären:
Und die Kinder halten im Folgenden auf den Fuchs, mein Sohn setzte sich auf den Baumstamm:
Meine Tochter blieb dann doch lieber stehen:
Und fast schon ein Robin-Hood-Schuss gelang mir. Ein Ziel war ein Würfel, der sich immer dann, wenn man ihn getroffen hat, feste drehte. Und ich spaltete einen Pfeil meines Sohnes mitten durch, wir haben gelacht ohne Ende...
Hier setze ich auf einen Adler an, den man nur traf, wenn man durch ein aufgehängtes Fass schoss:
Zwei Runden durchliefen wir diesen Parcour und nach der ersten Runde holten wir aus dem Auto unseren Picknick-Korb heraus und stärkten uns mit Brötchen, Wurst, Käse, Obst und diversen Getränken.

Nun ist der Anfang gemacht, die nächsten Tage folgen sicherlich noch mehr Bilder meiner T-Shirts...
Dann holte ich eine alte Jeans von meinem Sohn aus dem Schrank (ich glaube das war eine in Größe 128, sprich die ist schon steinalt, hihi) und schnitt für Sarah den Köcher zu. Mit Schrägband wurde dann alles schön versäubert und ich habe natürlich wieder darauf geachtet, dass man die Tasche der Jeans benutzen kann. Da hat nämlich der Armschutz jetzt wunderbar Platz.
Und dann kam mein Köcher dran, ich wollte dann doch eine etwas edlere Variante und schnitt für mich das Wildleder zu; da das allerdings sehr weich war, verstärkte ich das Ganze mit dem Hosenbein einer alten Cordhose. Die Rückentasche dieser Cordhose nähte ich noch auf, denn mein Armschutz braucht ja schließlich auch einen Platz. Die Träger haben mich dann aber noch etwas geärgert. Meine Maschine nähte doch einige Fehlstiche und zwei Ledernadeln gingen zu Bruch, doch jetzt ist auch mein Köcher fertig: