Sonntag, 31. August 2008

WIP: Japanische Knotentasche

Nachdem ich diese Tasche gerade eben nochmals zweimal genäht habe, möchte ich hier eine kleine "Nähanleitung" einstellen, weil doch einige mit dem Wenden Schwierigkeiten haben.
Da das Ganze zum einen Ellen (siebenhuete bei den Hobbyschneiderinnen) und Elgin im Speziellen bei mir ins Rollen gebracht habe, möchte ich keine der beiden vergessen zu nennen.

Ellen möchte auch bei der Hobbyschneiderin noch einen WIP einstellen, hat aber auf Nachfrage kein Problem damit, wenn ich es auch auf meinem Blog tue... Und Elgin hat den Schnitt von dem bereits eingestellten Link nochmals schön abgezeichnet und mir zugeschickt, dass ich beim Fotografieren auch wirklich einen ordentlichen Schnitt habe!


Doch nun geht es mit dem Nähen los:
· Zuerst legt man sich den Schnitt bereit und zwei passende Stoffe. Diese Tasche eignet sich hervorragend zur Resteverwertung, kauft man jedoch extra Stoff, so reichen 25cm pro Stoff aus. · In diesem Schnitt ist eine füßchenbreite Nahtzugabe bereits enthalten, deshalb schneide ich bei solchen Schnitten auch gerne mit dem Rollschneider zu:
· Ist alles zugeschnitten, legt man jeweils von der Außen– bzw. Innentasche die Schnittteile rechts auf rechts zusammen, steckt und näht sie:Die Klebelinie im Schnitt ist eigentlich die Stelle, an der man die Seitennaht aufhören muss zu nähen, doch ich finde das etwas sehr tief, deshalb nähe ich doch nochmals 1-1,5 cm weiter, das Ganze mit Vor– und Zurücknähen absichern.· Nun setzt man an beiden Taschen den Boden ein, dazu viertelt man sowohl den Boden, als auch die Tasche.
ACHTUNG: Verstärkt man einen Boden mit Vlieseline (hier H630), schneidet man die Vlieseline ohne Nahtzugabe zu!· Ist alles gesteckt, kann man den Boden einnähen. Bei der linken Tasche ist der Boden bereits eingenäht, bei der rechten Tasche noch gesteckt:· Die Außentasche wird nun auf rechts gewendet und schiebt sie in die Innentasche hinein.· Zuerst wird dann die Rundung auf beiden Seiten gesteckt und genäht. Die Steppnaht beginnt und endet jeweils am Stoffanfang bzw. Ende. Die Rundung wird gleich eingeschnitten.· Nun werden sie Henkelnähte („Armausschnitte“) genäht. Hier muss man allerdings beachten, dass die Naht ca. 4 cm vor der „Schulternaht“ bereits endet.
Auch endet die jeweilige Naht an der „Seitennaht“.· Jetzt wird die Tasche gewendet, dies geschieht über die Öffnung eines KURZEN Henkels!Die Tasche ist gewendet· Die Schulternähte können nun rechts auf rechts zusammengesteckt und in einem (Außen– und Innentasche) gesteppt werden.Man hat hier manchmal das Gefühl, dass es „verwurstelt“ ist.· Die Schulternähte werden nun wieder richtig hingedreht und die Nahtzugaben an der Öffnung werden nach innen geschlagen und beide Teile steckt man nun aufeinander.Ebenso werden alle anderen Kanten gebügelt und gesteckt:· Als nächster Schritt werden alle Kanten knappkantig abgesteppt...… und der lange durch den kurzen Henkel gezogen und fertig ist die Tasche:Wer diese Anleitung gerne selbst auf seinem PC haben möchte, kann sich gerne an mich wenden, dann schicke ich diese Anleitung, die ich auch als pdf-Datei abgespeichert habe, sehr gerne zu.

Und nun wünsche ich allen, die diese Knotentasche nähen wollen, viel Spaß beim Nähen!!

Samstag, 30. August 2008

Sarahs Neckholderkleid

Diese Woche machte ja Sarah wieder bei einem zweitägigen Kindernähkurs mit und dieses Mal wollte sie sich ein Neckholderkleid aus der Herbst/Winter Trndz 2007 nähen.

Ein dunkelblauer Jeansstoff fiel ihr in meinem Stoffschrank gleich ins Auge und den schnitten wir dann auch gemeinsam zu (kaum zu glauben, aber ich musste die Größe 176 nehmen).

Schon als ich sie am ersten Tag abholte war ich total von den Socken und am Ende des zweiten Tages hatte sie dann sogar schon das Kleid an, als ich in den Schulungsraum kam, und so schnell zog sie es auch gar nicht mehr aus, grins, nur zum Schlafen und gestern Mittag, als es dann wirklich sehr warm draußen wurde...Jede Naht hat sie brav knappkantig und steppfüßchenbreit abgesteppt, wie es sich eben für den Jeanslook gehört und auf der Rückseite hat sie sogar auf den Taschen eine Steppung mit dem Dreifachstich aufgenäht. Der erste Kommentar von Sarah, als sie im Auto auf dem heimweg saß war: "Nur gut, dass ich zu meiner Nähmaschine den Schmalkantenfuß habe" und dann kam sofort "so schnell nähe ich nichts mehr aus Jeans, denn so viel möchte ich in nächster Zeit nicht mehr absteppen!"

Mal schauen, wie lange das anhält, denn das nächste Kleidungsstück ist schon "in der Mache", das Langarmshirt, zu dem es im Nähkurs nicht mehr reichte, liegt schon zugeschnitten neben ihrer Nähmaschine. Da machen wir uns wahrscheinlich gleich am Montag daran...

Freitag, 29. August 2008

Shirt-Herbstkollektion für meine Tochter

Die letzten Tage habe ich ein schon damit begonnen, ein paar Langarmshirts für meine Tochter zu nähen, denn es ist, wie ich es erwartet/befüchtet habe, die meisten Shirts für den Herbst/Winter sind zu klein...


Den geblümten Stoff habe ich im Sommerschlussverkauf bei meinem Lieblingsstoffdealer gekauft, da stand Sarah strahlend davor und meinte "boah, ist der schön". Und der braune Jersey ist von Sanetta (der hätte allerdings ein Sommerkleid geben sollen, aber ich habe beschlossen, dass das Sommerkleid nun doch erst nächstes Jahr genäht wird und der Stoff für Shirts herhalten muss!)

Der Schnitt der beiden Shirts, die oben liegen ist aus der Ottobre Frühjahr 1/2007, ein Basic Shirt mit schmalen Schultern und einem etwas weiteren Halsausschnitt.

Das Kurzarmshirt (das hat Sarah gestern gleich unter ihr Neckholderkleid angezogen - Bilder folgen noch) ist ebenso aus einer Ottobre und zwar aus der Ausgabe Sommer 3/2007.

Und dann folgt noch das "Resteshirt", das ist das Modell 3515 aus der Frühjahr/Sommer Trndz, das ich ja schon zweimal für meine Tochter genäht habe; der Schnitt ist ursprünglich mit ganz kurzen Ärmeln, die habe ich in dieser Variante einfach entsprechend verlangert!

Die beiden nächsten Langarmshirts sind bereits zugeschnitten, denn die kühlere Jahreszeit kommt bestimmt und da braucht Sarah ja etwas zum Anziehen, allerdings möchte sie eines der beiden Shirts selbst nähen! Noch haben wir ja eine Woche Sommerferien, da werden wir mal einen Nähtag einlegen!

Dienstag, 26. August 2008

Ausflug nach Stuttgart

Gestern musste mein Mann ja wieder arbeiten, doch da der Rest der Familie noch Urlaub hat, beschlossen wir, mit dem Zug nach Stuttgart zu fahren und in die Wilhelma zu gehen. Das war schon lange ein Wunsch der Kinder.

Sarah durfte ihre Freundin noch mitnehmen und so starteten wir bei Sonnenschein in einen ereignisreichen Tag.

Die Wilhelma war natürlich der Hit, insbesondere bei dem kleinen Eisbären Wilbär verbrachten wir viel Zeit. Der ist auch total knuffig. Er begrüßte uns gleich mit einem Bauchplatscher ins Wasser und dann spielte er mit seiner Mutter an und mit einem Autoreifen...
Mama Bär hat natürlich immer ein Auge auf ihren Sohn, der ein ganz schöner Wildfang ist!


Nach einer großen Runde durch den Zoo waren die drei Kinder natürlich ganz geschafft, so musste am großen Seerosenteich noch eine Pause eingelegt werden.
Und natürlich durfte ein Bummel durch die Innenstadt nicht fehlen, doch das riesengroße Angebot erschlug die drei dann doch fast.

Glücklich und zufrieden über einen wunderschönen Tag stiegen wir dann wieder in den Zug, der uns wieder gut nach Hause brachte...

Montag, 25. August 2008

Schlaflos...

Heute Nacht ist irgendwie wieder der Wurm drin und ich kann nicht schlafen, da erinnerte ich mich an diesen Link, den ich von Elgin bekommen habe und machte mich ans Werk...

Etwa 1,5 Stunden später waren diese beiden Täschchen fertig:

Sie haben an manchen Stelle so ihre Tücken, aber vielleicht liegt es auch daran, dass die Anleitung auf Englisch ist und ich mich deshalb einfach nach "Nähgefühl" ans Werk gemacht habe und ohne das Lesen der Anleitung dennoch zum Ziel gekommen bin.

Mal schauen, wie meine Tochter und ihre Freundin, die heute bei uns übernachtet, drauf sind, dann bekommen sie jeweils eines dieser Täschchen für unseren Ausflug in die Wilhelma.

Jetzt habe ich aber doch die nötige Bettschwere und wandere direkt auch dort hin!

Samstag, 23. August 2008

T-Shirts - mal für mich - es geht weiter

Die letzten Tage entstanden wieder ein paar T-Shirts für mich. Von den Schnitten her, ist es wieder dasselbe, wie schon beim letzten T-Shirt-Beitrag, doch dieses Mal habe ich auch etwas variiert.
Gestartet habe ich mit einem Afrika-Style-Stoff, aus dem ich mir schon letztes Jahr ein Wickelkleid genäht habe:
Und aus dem Rest-Stoff gab es sogar noch ein Top:
Dann machte ich mich ein letztes Mal an den Burda Einzelschnitt, dieses Mal nähte ich aber ein Top und dass nicht nur am Armausschnitt der braune Unistoff zu sehen ist, habe ich auch noch ein Bündchen am V-Ausschnitt eingearbeitet (das ist dann auch ein schultaugliches Top, da der Ausschnitt doch nicht ganz so tief blicken lässt, hihi):
Und wenn man schon die Overlock mit braunen Konen bestückt hat, geht es auch in dieser Farbe weiter, ein Basic-Ottobre-Shirt:
Und gestern wurde dann noch ein Spitzenteil fertig, hier habe ich meiner Schneiderpuppe mal noch ein Top angezogen, dass man die Spitzenstruktur noch besser sieht. Der Schnitt von diesem Shirt ist selbst gemacht, den habe ich schon letztes Jahr von einem gut sitzenden Kauf-Shirt abgemacht:
Aber noch bin ich nicht ganz mit den Shirts für mich fertig, allerdings lege ich jetzt doch eine kleine Pause ein, da ich für meine Tochter die ersten Langarmshirts in Arbeit habe... Schließlich müssen die Ferien doch so richtig ausgenutzt werden... Noch habe ich ja zwei Wochen Zeit :-) !

Freitag, 22. August 2008

Nachmittags im Parcours

Gestern hat mich mein Mann plötzlich gefragt, was ich von einer Runde durch den Parcours im Nachbarort halten würde, von dem mir mein Mann immer nur vorgeschwärmt hat, ich aber noch nie dabei war...
Sarah war nach dem Waldklettergarten bei ihrer Freundin, dort bleibt sie auch noch bis morgen. Cedi sagte auch spontan zu, dass er mitgeht, auch wenn uns mein Mann vorwarnte, der Parcours sei "nicht ohne"!
Voll motiviert legten wir los und schon bald merkten wir, dass der Parcours ganz schön anspruchsvoll war, sowohl die Schüsse hatten es in sich, als auch die Steile, die man hoch und runter musste und zwar quelfeldein mitten durch den Wald.
Hier sieht man, dass ich ganz schön steil den Berg hoch schieße:
28 Tiere standen hier in diesem Parcours und der Berglöwe hat es meinen Männern angetan:
Trotz aller Anstrengung waren wir total begeistert und können verstehen, weshalb dies der Lieblingsparcour meines Mannes ist. Wir waren uns zwar alle einig, dass für Sarah dies noch nichts sei, doch wir waren sicher nicht das letzte Mal dort, zumal wir ja nur wenige Kilometer zurücklegen müssen...
Wenn auch geschafft, machten wir uns - wieder zu Hause - rundum zufrieden noch ans Grillen!

Ein total schöner Tag ging dann auf dem Sofa zu Ende...

Mittwoch, 20. August 2008

Schnelle Softy Color Socken

Schnelle Socken, die mussten einfach mal wieder sein, deshalb strickte ich mir an zwei Abenden übers Wochenende diese Socken aus der Regia Softy Color. So habe ich als Hausschuhersatz für etwas kühlere Tage wieder schöne Socken. Leider kommen die Farben auf dem Bild nicht sooo gut raus (die dunklen Streifen sind braun):
Und dann musste ich gestern Abend natürlich noch meine erste selbstgefärbte Wolle anschlagen. Da die ganze Familie Socken davon möchte, stricke ich eben Sneaker-Socken. Gut, ein gleichmäßiges Muster gibt es zwar nicht, aber es gefällt mir dennoch sehr gut!!
Heute Abend wird daran auf jeden Fall wieder weiter gestrickt, dass die ersten Sneaker-Socken für mich sind, brauche ich sicher nicht sagen, lach...

Dienstag, 19. August 2008

Familienausflug an den Bodensee

Schon lange wollten wir an den Bodensee auf die Halbinsel Höri fahren, um dort den Parcours zu begehen, doch entweder machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung oder wir wollten genau an dem Tag fahren, an dem ein Turnier dort war. Doch gestern stimmte alles, das Wetter, unsere Lust am Bogenschießen... So starteten wir bepackt mit unseren Bögen und einem gut gefüllten Picknick-Korb in Richtung Bodensee.
Kaum betritt man das Gelände des Parcours hat man einen einmales Blick auf den Bodensee, genauer gesagt, den Zellersee (so heißt der Teil des Bodensees, in den die Halbinsel hineinragt):
Da der Parcours sich auf Seeseite befindet, hat man immer wieder wunderschöne Ausblicke auf diese tolle Landschaft:Beide Kinder waren total begeistert und schossen eifrig auf die Tiere...
Natürlich ging es auch in einen Wald und da erwarteten uns viele schöne und auch interessante Schüsse, so musste man von Hochständen auf einen Fuchs bzw. einen Bären schießen. Natürlich kletterten wir da voller Freude hoch, hier zielt mein Mann auf den Bären:
Und die Kinder halten im Folgenden auf den Fuchs, mein Sohn setzte sich auf den Baumstamm:
Meine Tochter blieb dann doch lieber stehen:
Und fast schon ein Robin-Hood-Schuss gelang mir. Ein Ziel war ein Würfel, der sich immer dann, wenn man ihn getroffen hat, feste drehte. Und ich spaltete einen Pfeil meines Sohnes mitten durch, wir haben gelacht ohne Ende... Hier setze ich auf einen Adler an, den man nur traf, wenn man durch ein aufgehängtes Fass schoss:
Zwei Runden durchliefen wir diesen Parcour und nach der ersten Runde holten wir aus dem Auto unseren Picknick-Korb heraus und stärkten uns mit Brötchen, Wurst, Käse, Obst und diversen Getränken.
In der zweiten Runde wurde ich allerdings von den Stechmücken regelrecht gefressen, ich glaube, ich war, als wir wieder am Auto ankamen fast blutleer (lach) und heute jucken die Pusteln ohne Ende, da ist Körperbeherrschung angesagt...
Auf dem Rückweg hielten wir natürlich noch direkt am See an und kühlten uns etwas ab.
Die ganze Familie war soooo zufrieden und glücklich und wir sind uns alle einig, dass wir diesen Parcours im Hernst sicher nochmals durchlaufen werden.

Montag, 18. August 2008

T-Shirts - mal für mich

Schon seit Ewigkeiten habe ich diese Shirts (und noch einige mehr, die nähe ich dann in den nächsten Tagen) für mich zugeschnitten und gestern begann ich damit zu nähen.
Ich startete mit einem ganz einfachen Basic-Shirt aus der Ottobre Woman 2/2007. Den Stoff für das Vorder- und Rückenteil habe ich von Dagmar bekommen und die Ärmel und die Halsauschnittkante habe ich uni schwarz gemacht. Irgendwie gefällt es mir so an der Schneiderpuppe gar nicht so, doch an mir sieht es doch deutlich besser aus, da meinte mein Mann sogar, dass das durch den Wellenstoff pfiffig aussieht...

Danach nähte ich die beiden folgenden Shirts parallel. Hier habe ich einen meiner Lieblingsschnitte, nämlich den Burda Einzelschnitt 8082 verwendet.

Einmal klassisch schlicht in schwarz:

Und einmal im Rosendesign:
Nun ist der Anfang gemacht, die nächsten Tage folgen sicherlich noch mehr Bilder meiner T-Shirts...

Sonntag, 17. August 2008

Selbstgenähte Köcher

Gestern waren wir ja mal wieder Bogenschießen und Sarah und ich hatten keine Köcher und mussten unsere Pfeile so herum tragen, bzw. in die Rückentasche der Hose stecken. Irgendwie hat uns das ständig genervt und wir waren uns einig, dass wir jetzt auch eigene Köcher brauchen.

Und vorher - ich war eigentlich beim T-Shirt nähen - kam mir eine Idee bzw. mir fiel ein, dass ich ja noch ein Stück Leder hier im Schrank habe. Denn so ein Köcher kostet selbst in einer einfachen Version bereits über 10€ und wenn man nähen kann, muss man die ja nicht ausgeben...

Zuerst holte ich mir von meinem Sohn das gekaufte Original und davon nahm ich Maß:

Dann holte ich eine alte Jeans von meinem Sohn aus dem Schrank (ich glaube das war eine in Größe 128, sprich die ist schon steinalt, hihi) und schnitt für Sarah den Köcher zu. Mit Schrägband wurde dann alles schön versäubert und ich habe natürlich wieder darauf geachtet, dass man die Tasche der Jeans benutzen kann. Da hat nämlich der Armschutz jetzt wunderbar Platz.

Sarah jubilierte vorher, als sie ihren neuen Köcher sah und machte auch gleich noch ihren Puschel dran, den braucht man, um die Pfeile, die im Boden stecken und dreckig sind, wieder sauber zu bekommen. (Dass der Puschel von mir selbst gemacht wurde, brauche ich sicher nicht erwähnen, hihi). Und dann kam mein Köcher dran, ich wollte dann doch eine etwas edlere Variante und schnitt für mich das Wildleder zu; da das allerdings sehr weich war, verstärkte ich das Ganze mit dem Hosenbein einer alten Cordhose. Die Rückentasche dieser Cordhose nähte ich noch auf, denn mein Armschutz braucht ja schließlich auch einen Platz. Die Träger haben mich dann aber noch etwas geärgert. Meine Maschine nähte doch einige Fehlstiche und zwei Ledernadeln gingen zu Bruch, doch jetzt ist auch mein Köcher fertig:

Nun habe ich Reste verarbeitet (aus dem Leder habe ich meinem Mann schon mal eine ärmellose Weste genäht) und wir haben zwei Köcherunikate.
Morgen werden wir die dann einweihen, da ja schönes Wetter gemeldet ist, möchten wir an den Bodensee fahren und dort in einen Parcours gehen.
So langsam aber sicher vervollständigt sich unsere Ausrüstung... Jetzt fehlen sowohl Sarah als auch mir nur noch der eigene Bogen...