Für unseren Urlaub auf Lanzarote brauchte ich noch ein zusätzliches Strickprojekt, denn mir war klar, dass das bereits gezeigte Bolerojäckchen bereits früh im Urlaub fertig wird...
So überwand ich das Aber vor den ersten Reihen des zweiten Club-Pakets vom Martina Behm Club aus dem Jahr 2016 und strickte (noch in Ruhe zu Hause) den Smooth Sailor an.
Bereits letztes Jahr hatte ich das auch schon gemacht, zusammen mit Gabi, die zur Modenschau meiner Tochter extra in den Schwarzwald kam, doch damals muss ich gleich zu Beginn einen Fehler eingestrickt haben, welcher, bedingt durch 'Judys Magic Cast on'-Anschlag mittig im Tuch zu sehen war. Frustriert musste ich ribbeln, zumal die ersten Reihe eh sehr tricky sind, und bis vor Pfingsten hatte ich keinen Nerv mehr, das Teil erneut in Angriff zu nehmen.
Um so mehr freue ich mich, dass ich das jetzt geschafft habe:
Eigentlich ist das 'Tuch' als Weste gedacht, die beiden Ärmellöcher werden gleich zu Beginn mit eingestrickt (O-Ton meines Mannes, als er den Anschlag sah: 'Strickst du jetzt neuerdings Handschellen' ☺):
Aber man kann es auch als Schal tragen, hier kann man die Armlöcher als Durchzug nutzen...
Eine weitere Variante ist das Poncho:
Es ist auf jeden Fall ein neues Lieblingsstück in meinen Kleiderschrank gewandert...
Gestrickt wurde dieses Tuch mit der wunderschönen Wolle 'Marina' von Manos del Uruguay. Gut, die Originalfarbe (Pink) war definitiv nichts für mich, aber ich habe mir einfach dasselbe Garn in meiner Farbe nachgekauft (das ist die Farbe Vesuvio). Die Wolle ist ein Lace-Garn und schon beim Anfassen einfach nur der absolute Oberhammer!!
Donnerstag, 10. August 2017
Mittwoch, 9. August 2017
Ein Kleid für die Abschlussfeier
In der Burdastyle 5/2017 entdeckte ich nicht nur das bereits gezeigte Kleid und den kurzen Jumpsuit, oh nein, das war irgendwie MEIN Burdaheft, ein Etuikleid wollte ich mir unbedingt für die Abschlussfeier unserer Schule nähen...
Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe wurde ich dann mit dem Stoff fündig und zusammen mit Anja Walter nähte ich (wieder einmal) in der Nähwerkstatt an einem meiner freien Tage dieses Kleid.
Raffiniert ist hier der eingearbeitete Gürtel, der den Bauch ein wenig kaschiert...
Die überschnittenen Ärmel und auch der V-Ausschnitt lassen das eigentlich schlichte Kleid zu etwas Besonderem werden.
Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe wurde ich dann mit dem Stoff fündig und zusammen mit Anja Walter nähte ich (wieder einmal) in der Nähwerkstatt an einem meiner freien Tage dieses Kleid.
Raffiniert ist hier der eingearbeitete Gürtel, der den Bauch ein wenig kaschiert...
Die überschnittenen Ärmel und auch der V-Ausschnitt lassen das eigentlich schlichte Kleid zu etwas Besonderem werden.
Dienstag, 8. August 2017
Geburtstagsgeschenke
Meine Tochter hatte dieses Jahr einen besonderen Geburtstag und deshalb wollte ich ihr auch etwas Besonderes stricken...
Da kam das Club-Paket von Martina Behm genau richtig, das Tuch 'Plum Leaf' sollte es werden und die Farben passten ebenfalls genau zu meiner Tochter.
Da ich recht schnell mitbekam, dass das Tuch in der einfachen Wollmenge recht klein wird, habe ich schnell im Tausch-Thread bei Ravelry nachgeschaut und promt jemand gefunden, der sein Paket mir abgab, so konnte ich die doppelte Größe stricken.
Leider wurde ich nicht ganz pünktlich mit dem Tuch fertig, aber da es ja noch andere Geschenke gab, kamen die gestrickten Teile etwas später nach...
Das Tuch 'Plum Leaf' wird im ersten Teil quasi 'um die Ecke gestrickt, hier kommen auch die Streifen mit dazu, hat man diese erreicht, geht es schalartig weiter. Die Streifen kurz vor Ende habe ich kreativ selbst noch dazu ergänzt, hatte einfach noch genügend Wolle dafür übrig☺.
Dieses Jahr bekamen ja alle meine Familienmitglieder Geburtstagssocken aus der Sternzeichenwolle von Tausendschön, so kamen mir diese Krebs-Socken auch noch unter die Nadel, ebenfalls, wie bei meinem Sohn und meinem Mann, verstrickte ich das Muster 'Sifting Sands'
Beides ist natürlich zwischenzeitlich in Bayern bei meinem Töchterchen angekommen und hat ihr sehr gut gefallen...
Da kam das Club-Paket von Martina Behm genau richtig, das Tuch 'Plum Leaf' sollte es werden und die Farben passten ebenfalls genau zu meiner Tochter.
Da ich recht schnell mitbekam, dass das Tuch in der einfachen Wollmenge recht klein wird, habe ich schnell im Tausch-Thread bei Ravelry nachgeschaut und promt jemand gefunden, der sein Paket mir abgab, so konnte ich die doppelte Größe stricken.
Leider wurde ich nicht ganz pünktlich mit dem Tuch fertig, aber da es ja noch andere Geschenke gab, kamen die gestrickten Teile etwas später nach...
Das Tuch 'Plum Leaf' wird im ersten Teil quasi 'um die Ecke gestrickt, hier kommen auch die Streifen mit dazu, hat man diese erreicht, geht es schalartig weiter. Die Streifen kurz vor Ende habe ich kreativ selbst noch dazu ergänzt, hatte einfach noch genügend Wolle dafür übrig☺.
Dieses Jahr bekamen ja alle meine Familienmitglieder Geburtstagssocken aus der Sternzeichenwolle von Tausendschön, so kamen mir diese Krebs-Socken auch noch unter die Nadel, ebenfalls, wie bei meinem Sohn und meinem Mann, verstrickte ich das Muster 'Sifting Sands'
Beides ist natürlich zwischenzeitlich in Bayern bei meinem Töchterchen angekommen und hat ihr sehr gut gefallen...
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Montag, 7. August 2017
Jeanshose
Dieses Jahr habe ich es mir ja zum Vorsatz gemacht, meinen Jeansstoffvorrat abzubauen, so nähte ich mir in einer Nähwerkstatt im Nähzentrum Kurz eine Jeanshose nachd em Burdastyle Einzelschnitt 6658.
Besonders angetan haben es mir zum einen die Knöpfe anstelle des Reißverschlusses und die Diagonalnaht über die Oberschenkel, die man leider durch den schwarzen Jeans nicht wirklich sieht.
An den hinteren Taschen habe ich (mal wieder) den Besatz nach außen gemacht, so wird doch ein farblicher Akzent gesetzt.
Lange Jahre habe ich mich nicht mehr wirklich an Hosen getraut, da sie leider nie wirklich saßen, doch auch dieser Schnitt passt wie angegossen.
Besonders angetan haben es mir zum einen die Knöpfe anstelle des Reißverschlusses und die Diagonalnaht über die Oberschenkel, die man leider durch den schwarzen Jeans nicht wirklich sieht.
An den hinteren Taschen habe ich (mal wieder) den Besatz nach außen gemacht, so wird doch ein farblicher Akzent gesetzt.
Lange Jahre habe ich mich nicht mehr wirklich an Hosen getraut, da sie leider nie wirklich saßen, doch auch dieser Schnitt passt wie angegossen.
Sonntag, 6. August 2017
Lochmuster Bolerojäckchen
Als ich im Frühjahr das kleine Heftchen 'Filati Collezione No. 2' in die Hand bekam, stach mir gleich ein Bolerojäckchen (Modell 3) ins Auge... Und da just an diesem Tag Gabi schrieb, dass sie ins Wollgeschäft ginge, bekam sie von mir den Auftrag, nach dem Garn 'Difuso' (75% Baumwolle, 25% Polyester, Lauflänge 205 m/50 g) Ausschau zu halten. Gleich kam die Antwort, dass dies ein schönes, sommerliches Bändchengarn sei - da musste sie mir doch gleich die Wolle für dieses Kurzjäckchen mitbringen und zwar in der Originalfarbe graugrün-schwarz.
Da ich mir auch noch eine Hose in grün gegönnt habe, schlug ich zeitnah das Jäckchen an und auf Lanzarote wurde das Projekt dann beendet:
Die Jacke selbst wurde mit einem eingängiges Lochmuster gestrickt, ebenfalls wurde die Ärmel direkt fledermausartig angestrickt. Am Ärmelrand und vorderen Jackenrand zieren jeweils noch zwei Zöpfe das gute Stück.
Hier kann man noch einen Blick auf die Rückseite des Jäckchens werfen...
Ich selbst trage die Jacke wahnsinnig gerne und bin auch schon mehrfach darauf angesprochen worden... Klar, an den ganz extrem heißen Tagen ist trotz der vielen Löcher das Ganze viel zu warm, aber an einem normalen Sommertag ist das Teil sehr angenehm...
Da ich mir auch noch eine Hose in grün gegönnt habe, schlug ich zeitnah das Jäckchen an und auf Lanzarote wurde das Projekt dann beendet:
Die Jacke selbst wurde mit einem eingängiges Lochmuster gestrickt, ebenfalls wurde die Ärmel direkt fledermausartig angestrickt. Am Ärmelrand und vorderen Jackenrand zieren jeweils noch zwei Zöpfe das gute Stück.
Hier kann man noch einen Blick auf die Rückseite des Jäckchens werfen...
Ich selbst trage die Jacke wahnsinnig gerne und bin auch schon mehrfach darauf angesprochen worden... Klar, an den ganz extrem heißen Tagen ist trotz der vielen Löcher das Ganze viel zu warm, aber an einem normalen Sommertag ist das Teil sehr angenehm...
Freitag, 4. August 2017
Mal wieder Dessous... Ein neuer BH-Schnitt
Dank meiner Gewichtsabnahme von nunmehr 30 kg (seit Januar 2016) passen auch langsam meine Dessous nicht mehr, so war es also Zeit, mich mal wieder an das Nähen von BH's zu machen...
Und ich werde ja langsam mutig, so habe ich mich dazu entschieden, den Sewy-Schnitt 'Bella' mit Laminat zu nähen... Bisher habe ich mich immer geweigert, die Schaumstoffeinlage für mich zu verwenden, da ich immer Bedenken hatte, dass dies zu sehr aufträgt.
Aber diese Woche machte ich mich eben ans Ausmessen, das Herausmachen des BH-Schnitts, das Abändern des Schnitts und das Zuschneiden - ein gut abgelagertes Set von Kantjeboord mit unelastischer Spitze musste für den ersten Bella-Versuch herhalten... Der Verlust, hätte das Ganze nicht gepasst, wäre zu verschmerzen gewesen ☺.
Als ich die Cups aus Laminat genäht hatte, dachte ich echt, das wird viel zu groß, aber ich gab nicht auf und nähte das Teilchen brav zu Ende. Und bei der ersten Anprobe kam das Aha-Erlebnis, der BH passt perfekt und das Laminat trägt überhaupt nicht auf (eher die etwas dicke, unelastische Spitze - ich glaube, wir werden niemals wirklich Freunde)
Da mein Mann in Sachen Bogenschießen unterwegs war, nutze ich die Chance der Stunde und schnitt gleich noch die passenden Slips zu, auch die konnte ich kleiner machen, freu...
Da bei Kantjeboord doch nicht so viel Stoff dabei ist, entschied ich mich der Einfachheit halber für den Schnitt 'Linda', genau zwei Slips gab es daraus und auch die Gummibänder reichten auf den Zentimeter genau!
Mit der Spitze habe ich einfach ein wenig 'gespielt':
Hier sieht man nochmals das gesamte Set - eins ist auf jeden Fall klar, das war nicht die letzte 'Bella', da werde ich demnächst in Serie gehen...
Was demnächst auch noch auf dem Plan steht, ist der neue Sport-BH von Sewy, zwei entsprechende Sets liegen bereits hier, aber die Sommerferien dauern ja noch ein wenig ☺.
Und ich werde ja langsam mutig, so habe ich mich dazu entschieden, den Sewy-Schnitt 'Bella' mit Laminat zu nähen... Bisher habe ich mich immer geweigert, die Schaumstoffeinlage für mich zu verwenden, da ich immer Bedenken hatte, dass dies zu sehr aufträgt.
Aber diese Woche machte ich mich eben ans Ausmessen, das Herausmachen des BH-Schnitts, das Abändern des Schnitts und das Zuschneiden - ein gut abgelagertes Set von Kantjeboord mit unelastischer Spitze musste für den ersten Bella-Versuch herhalten... Der Verlust, hätte das Ganze nicht gepasst, wäre zu verschmerzen gewesen ☺.
Als ich die Cups aus Laminat genäht hatte, dachte ich echt, das wird viel zu groß, aber ich gab nicht auf und nähte das Teilchen brav zu Ende. Und bei der ersten Anprobe kam das Aha-Erlebnis, der BH passt perfekt und das Laminat trägt überhaupt nicht auf (eher die etwas dicke, unelastische Spitze - ich glaube, wir werden niemals wirklich Freunde)
Da mein Mann in Sachen Bogenschießen unterwegs war, nutze ich die Chance der Stunde und schnitt gleich noch die passenden Slips zu, auch die konnte ich kleiner machen, freu...
Da bei Kantjeboord doch nicht so viel Stoff dabei ist, entschied ich mich der Einfachheit halber für den Schnitt 'Linda', genau zwei Slips gab es daraus und auch die Gummibänder reichten auf den Zentimeter genau!
Mit der Spitze habe ich einfach ein wenig 'gespielt':
Hier sieht man nochmals das gesamte Set - eins ist auf jeden Fall klar, das war nicht die letzte 'Bella', da werde ich demnächst in Serie gehen...
Was demnächst auch noch auf dem Plan steht, ist der neue Sport-BH von Sewy, zwei entsprechende Sets liegen bereits hier, aber die Sommerferien dauern ja noch ein wenig ☺.
Donnerstag, 3. August 2017
Pfingsten auf Lanzarote - Teil 2
Als wir vor drei Jahren mit den Kindern das letzte Mal auf Lanzarote waren, wollten wir schon auf die vorgelagerte Insel 'La Graciosa' gehen, dieses Mal setzten wir dieses Vorhaben dann tatsächlich in die Tat um...
Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Orzola, dem nördlichsten Ort der Insel und bestiegen dort das Schiff...
In Caleta del Sebo angekommen, staunten wir nicht schlecht, hier gibt es tatsächlich keine einzige geteerte Straße, nur Sandpisten... Die Wüsteninsel hatte uns gleich in den Bann gezogen und wir wanderten durch den Ort weiter an der Küste entlang...
... bis hin zum Montana Amarilla, die Bucht davor ist ein traumhafter Strand mit türkis farbenem Wasser... Dass es mich da natürlich ins Wasser zog, kann man sich denken, kicher.
Ansonsten ist die Insel natürlich sehr karg, sie ist eben Wüste.
Und der Blick auf Lanzarote ist super, man glaubt es nicht, dass die Insel 1 km entfernt sein soll, sie ist eigentlich zum Greifen nah.
Viel zu schnell war der Tag vorbei und wir machten uns wieder auf den Heimweg mit dem Boot über den bewegten Atlantik...
Hier sieht man die nördlichste Stelle von Lanzarote...
... und noch am selben Abend machten wir uns auf an die südlichste Spitze (in der Ferne kann man Fuerteventura erahnen).
Eigentlich wollten wir einen Sonnenuntergang sehen, doch eine Wolkenwand machte uns leider einen Strich durch die Rechnung, das war alles, was wir vom Sonnenuntergang zu Gesicht bekamen.
Dafür wurden wir mit einem Vollmond unter Palmen entschädigt, lach.
Am Samstag erwartete uns dann in Puerto Calero die Unterwasserwelt...
... wir bestiegen ein U-Boot und schauten und voller Faszination das Treiben der Fische an, die um uns herum schwammen.
Von mir aus hätte die Fahrt noch Stunden weitergehen können.
Am Sonntag waren wir (wie immer) auf dem Markt in Teguise, doch davon gibt es keine Bilder, zumal es an diesem Tag auch richtig neblig und trübe war.
Und schon war unser letzter Tag gekommen...
Ein letzter Blick auf 'La Graciosa' und die Salinen am Fuße von Mirador del Rio...
Und zwei Sehenswürdigkeiten mussten auch noch sein, die haben wir uns bewusst für den letzten Tag aufgespart:
Die Cueva de los Verdes, Höhlen im Lavagestein, die bis zum Atlantik gehen.
Ein Loch im Boden kündigen sie an...
... und drin erwartet einen eine faszinierende Welt:
Und nur einen Steinwurf davon entfernt ist Jameos del Aqua:
Die Vulkanblase mit den Albinokrebsen...
... und dem einmaligen Pool mit Palme:
Ein letztes Mal haben wir unseren Ausblick auf der Terrasse genossen (natürlich bei einem guten lanzarotenischen Rotwein) ... und schon war unser Urlaub vorbei und wir mussten den Rückflug antreten.
Aber eines ist klar, das war nicht das letzte Mal, dass wir auf Lanzarote waren - das nächste Mal wollen wir mal zu einer anderen Jahreszeit dorthin gehen, vielleicht einmal zu einem Jahreswechsel...?
Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Orzola, dem nördlichsten Ort der Insel und bestiegen dort das Schiff...
In Caleta del Sebo angekommen, staunten wir nicht schlecht, hier gibt es tatsächlich keine einzige geteerte Straße, nur Sandpisten... Die Wüsteninsel hatte uns gleich in den Bann gezogen und wir wanderten durch den Ort weiter an der Küste entlang...
... bis hin zum Montana Amarilla, die Bucht davor ist ein traumhafter Strand mit türkis farbenem Wasser... Dass es mich da natürlich ins Wasser zog, kann man sich denken, kicher.
Ansonsten ist die Insel natürlich sehr karg, sie ist eben Wüste.
Und der Blick auf Lanzarote ist super, man glaubt es nicht, dass die Insel 1 km entfernt sein soll, sie ist eigentlich zum Greifen nah.
Viel zu schnell war der Tag vorbei und wir machten uns wieder auf den Heimweg mit dem Boot über den bewegten Atlantik...
Hier sieht man die nördlichste Stelle von Lanzarote...
... und noch am selben Abend machten wir uns auf an die südlichste Spitze (in der Ferne kann man Fuerteventura erahnen).
Eigentlich wollten wir einen Sonnenuntergang sehen, doch eine Wolkenwand machte uns leider einen Strich durch die Rechnung, das war alles, was wir vom Sonnenuntergang zu Gesicht bekamen.
Dafür wurden wir mit einem Vollmond unter Palmen entschädigt, lach.
Am Samstag erwartete uns dann in Puerto Calero die Unterwasserwelt...
... wir bestiegen ein U-Boot und schauten und voller Faszination das Treiben der Fische an, die um uns herum schwammen.
Von mir aus hätte die Fahrt noch Stunden weitergehen können.
Und schon war unser letzter Tag gekommen...
Ein letzter Blick auf 'La Graciosa' und die Salinen am Fuße von Mirador del Rio...
Und zwei Sehenswürdigkeiten mussten auch noch sein, die haben wir uns bewusst für den letzten Tag aufgespart:
Die Cueva de los Verdes, Höhlen im Lavagestein, die bis zum Atlantik gehen.
Ein Loch im Boden kündigen sie an...
... und drin erwartet einen eine faszinierende Welt:
Und nur einen Steinwurf davon entfernt ist Jameos del Aqua:
Die Vulkanblase mit den Albinokrebsen...
... und dem einmaligen Pool mit Palme:
Aber eines ist klar, das war nicht das letzte Mal, dass wir auf Lanzarote waren - das nächste Mal wollen wir mal zu einer anderen Jahreszeit dorthin gehen, vielleicht einmal zu einem Jahreswechsel...?
Mittwoch, 2. August 2017
Urlaubsgarderobe
Für unseren Lanzarote-Urlaub musste ich mir natürlich etwas nähen und die Burdastyle 5/2017 lieferte mir dazu mehrere Steilvorlagen...
Zuerst kam mir ein kurzer Jumpsuit unter die Nadel... Das Modell 105B hatte es mir gleich beim ersten Durchblättern angetan und in meinem Stoffschrank fand sich auch gleich ein passender Viskosejersey, den ich eigentlich für ein anderes Projekt im Schwarzwälder Stoffhaus gekauft habe.
Das Oberteil hat eine Wickeloptik und ist ebenso wie die Hose in Falten gelegt.
Allerdings habe ich auf die Nahttaschen verzichtet, da mir dazu der Stoff nicht gereicht hätte...
Zusammen mit einem Gürtel ziehe ich diesen Jumpsuit an heißen Tagen wirklich gerne an, doch ein Top oder ein Bustier muss auf jeden Fall darunter getragen werden, ansonsten gewährt das Oberteil sehr tiefe Einblicke, kicher.
Ein weiteres Teilchen aus dieser Burdastyle musste auch noch vor dem Urlaub sein und zwar das Kleid Modell 124... Allerdings wollte ich den Rock nicht knöchellang, dazu bin ich (meiner Meinung nach) zu klein. Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe habe ich die passenden Stoffe dafür gefunden und unter der Anleitung von Anja Walter wurde das Kleid in derNähwerkstatt genäht.
Auch das ist so ein Flatterteilchen für heiße Tage, das ich zwischenzeitlich heiß und innig liebe und sehr gerne trage.
Die Burdastyle 5/2017 war aber noch weiter sehr ergiebig, bisher sind zwei weitere Kleidungsstücke genäht worden und ein drittes ist in Planung - ich werde auf jeden Fall berichten...
Zuerst kam mir ein kurzer Jumpsuit unter die Nadel... Das Modell 105B hatte es mir gleich beim ersten Durchblättern angetan und in meinem Stoffschrank fand sich auch gleich ein passender Viskosejersey, den ich eigentlich für ein anderes Projekt im Schwarzwälder Stoffhaus gekauft habe.
Das Oberteil hat eine Wickeloptik und ist ebenso wie die Hose in Falten gelegt.
Allerdings habe ich auf die Nahttaschen verzichtet, da mir dazu der Stoff nicht gereicht hätte...
Zusammen mit einem Gürtel ziehe ich diesen Jumpsuit an heißen Tagen wirklich gerne an, doch ein Top oder ein Bustier muss auf jeden Fall darunter getragen werden, ansonsten gewährt das Oberteil sehr tiefe Einblicke, kicher.
Ein weiteres Teilchen aus dieser Burdastyle musste auch noch vor dem Urlaub sein und zwar das Kleid Modell 124... Allerdings wollte ich den Rock nicht knöchellang, dazu bin ich (meiner Meinung nach) zu klein. Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe habe ich die passenden Stoffe dafür gefunden und unter der Anleitung von Anja Walter wurde das Kleid in derNähwerkstatt genäht.
Auch das ist so ein Flatterteilchen für heiße Tage, das ich zwischenzeitlich heiß und innig liebe und sehr gerne trage.
Die Burdastyle 5/2017 war aber noch weiter sehr ergiebig, bisher sind zwei weitere Kleidungsstücke genäht worden und ein drittes ist in Planung - ich werde auf jeden Fall berichten...
Dienstag, 1. August 2017
Pfingsten auf Lanzarote - Teil 1
Wieder einmal zog es uns in den Pfingstferien auf unsere absolute Lieblingsinsel Lanzarote ♥, diese Insel hat uns in ihren Bann gezogen, wir müssen da einfach immer wieder hin...
Dieses Mal entschieden wir uns für eine Finca im Norden der Insel und zwar in Haria, im Tal der Tausend Palmen. Ganz bewusst entscheiden wir uns immer für eine Unterkunft weg von den drei Touristenorten, denn Urlaub auf Lanzarote ist für uns immer mit Ruhe verbunden...
Nachdem wir unseren Mietwagen am Flughafen in Empfang genommen hatten, fuhren wir auch gleich in Richtung Haria und bezogen unser Reich für die kommende Woche:
Doch da es noch früh am Morgen war, wollten wir gleich noch ein wenig von der Insel sehen und gingen wieder auf Tour:
Da wir ja bereits im Norden waren, fuhren wir an den Mirador del Rio mit dem genialen Blick auf die vorgelagerte Insel 'La Graciosa'.
Die Steilhänge sind immer wieder unglaublich... Und wieder einmal habe ich mir vorgenommen, die alten Folgen von Timm Thaler anzuschauen, denn die wurden an diesem Plätzchen gedreht, lach.
Und fast schon traditionell mussten wir noch eine Runde durch das Weingebiet 'La Geria' drehen, das im Vergleich zu vor drei Jahren wieder viel ausgedehnter und 'gepflegter' erschien:
Und auf dem Rückweg fuhren wir über den Mirador del Haria mit dem wunderschönen Blick, vorbei an einer blühenden Agave, auf Haria:
Da der folgende Tag etwas bedeckt begann, beschlossen wir, uns die Feuerberge genauer anzuschauen und uns in Richtung Timanfaya aufzumachen...
Auf dem Weg ins Naturschutzgebiet entdeckten wir einen Wanderweg zu einem Vulkan, da mussten wir doch unbedingt Halt machen und uns das genauer anschauen:
Ein Rundweg führte um den Montana del Cuervo und an der Rückseite konnte man sogar in den Krater hinein laufen - das ließen wir uns nicht zweimal sagen:
Wir waren ganz begeistert, im Krater fand ich sogar richtig große Olivinsteine, die natürlich auch aufgesammelt und mitgenommen werden mussten, flöt.
Und nachdem wir dann doch noch zum Timanfaya kamen, wollten wir unbedingt noch 'El Golfo' erkunden:
Doch vor Ort waren wir zunächst einmal sehr enttäuscht - leider kommt man nicht mehr hinunter zu dem See, es ist alles abgesperrt. Doch wir haben recherchiert - der See, der unterirdisch vom Atlantik aus mit Wasser gespeist wird, wurde immer kleiner - hier ein Bild von 2014, da sieht man schon einen Unterschied...
Als wir vor 22 Jahren das erste Mal hier waren, sah man hier noch die Reste eines untergegangenen Schiffes und der Strand war mit Erdöl verschmutzt...
Die Windmühle und die verschiedenen Kakteen beeindrucken mich immer wieder sehr...
Und passend zum Ort, an dem wir waren, aß ich einen Kaktus-Burger, alle Zutaten kommen von der Insel... Das rote Brötchen wurde mit dem roten Farbstoff der Cochenilleschildlaus gefärbt, das Mehl dazu ist aus Maismehl und die Soße war aus der Milch von heimischen Ziegen...
Wieso Haria im 'Tal der tausend Palmen' liegt, ist nachvollziehbar... ☺
Ein Blick in einen Innenhof in Haria:
Dieses Mal entschieden wir uns für eine Finca im Norden der Insel und zwar in Haria, im Tal der Tausend Palmen. Ganz bewusst entscheiden wir uns immer für eine Unterkunft weg von den drei Touristenorten, denn Urlaub auf Lanzarote ist für uns immer mit Ruhe verbunden...
Nachdem wir unseren Mietwagen am Flughafen in Empfang genommen hatten, fuhren wir auch gleich in Richtung Haria und bezogen unser Reich für die kommende Woche:
Doch da es noch früh am Morgen war, wollten wir gleich noch ein wenig von der Insel sehen und gingen wieder auf Tour:
Da wir ja bereits im Norden waren, fuhren wir an den Mirador del Rio mit dem genialen Blick auf die vorgelagerte Insel 'La Graciosa'.
Die Steilhänge sind immer wieder unglaublich... Und wieder einmal habe ich mir vorgenommen, die alten Folgen von Timm Thaler anzuschauen, denn die wurden an diesem Plätzchen gedreht, lach.
Und fast schon traditionell mussten wir noch eine Runde durch das Weingebiet 'La Geria' drehen, das im Vergleich zu vor drei Jahren wieder viel ausgedehnter und 'gepflegter' erschien:
Und auf dem Rückweg fuhren wir über den Mirador del Haria mit dem wunderschönen Blick, vorbei an einer blühenden Agave, auf Haria:
Da der folgende Tag etwas bedeckt begann, beschlossen wir, uns die Feuerberge genauer anzuschauen und uns in Richtung Timanfaya aufzumachen...
Auf dem Weg ins Naturschutzgebiet entdeckten wir einen Wanderweg zu einem Vulkan, da mussten wir doch unbedingt Halt machen und uns das genauer anschauen:
Ein Rundweg führte um den Montana del Cuervo und an der Rückseite konnte man sogar in den Krater hinein laufen - das ließen wir uns nicht zweimal sagen:
Wir waren ganz begeistert, im Krater fand ich sogar richtig große Olivinsteine, die natürlich auch aufgesammelt und mitgenommen werden mussten, flöt.
Und nachdem wir dann doch noch zum Timanfaya kamen, wollten wir unbedingt noch 'El Golfo' erkunden:
Doch vor Ort waren wir zunächst einmal sehr enttäuscht - leider kommt man nicht mehr hinunter zu dem See, es ist alles abgesperrt. Doch wir haben recherchiert - der See, der unterirdisch vom Atlantik aus mit Wasser gespeist wird, wurde immer kleiner - hier ein Bild von 2014, da sieht man schon einen Unterschied...
Man hatte den Verdacht, dass es mit den Menschenmassen, die dort unten auf und ab marschierten, zu tun hat, deshalb darf man jetzt nicht mehr an den See und wie man sieht, hatte diese Aktion doch Erfolg. Wenn wir doch zunächst enttäuscht waren, aber die Natur geht doch vor!!!
Am dritten Tag machten wir uns auf, den westlichen Teil der Insel zu erkunden...
Ein Kloster in der Nähe des Windparks war unser erstes Ziel, von dort hat man einen fantastischen Blick auf die Famara-Küste:
Und einige Zeit später standen wir dann direkt in der Bucht von Famara:
Als wir vor 22 Jahren das erste Mal hier waren, sah man hier noch die Reste eines untergegangenen Schiffes und der Strand war mit Erdöl verschmutzt...
Auf dem Rückweg machten wir noch Halt im Jardin de Cactus:
Die Windmühle und die verschiedenen Kakteen beeindrucken mich immer wieder sehr...
Und passend zum Ort, an dem wir waren, aß ich einen Kaktus-Burger, alle Zutaten kommen von der Insel... Das rote Brötchen wurde mit dem roten Farbstoff der Cochenilleschildlaus gefärbt, das Mehl dazu ist aus Maismehl und die Soße war aus der Milch von heimischen Ziegen...
Bevor ich meinen Bericht für heute schließe, zeige ich noch ein paar Impressionen von meinen morgendlichen Walking-Touren durch Haria, in denen ich die südländische Mentalität genossen habe...
Wieso Haria im 'Tal der tausend Palmen' liegt, ist nachvollziehbar... ☺
Ein Blick in einen Innenhof in Haria:
Wenn ich diesen Bericht schreibe, würde ich am liebsten gleich wieder fliegen...
Teil zwei kommt dann die Tage...
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