Die letzten Monate (oder allgemein in diesem Jahr) war ich, was mein Blog anbelangt, doch etwas nachlässig, so habe ich auch meinen Jumpsuit, den ich bereits im Juli genäht habe, noch gar nicht gezeigt...
Die Burdastyle 5/2017 war ja irgendwie mein diesjähriges Highlight-Heft, einige Teile habe ich daraus genäht und nun sollte noch der Jumpsuit dran glauben.
Auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe habe ich im Frühjahr extra einen passenden Sommerjeans dafür gekauft. Doch als ich den Schnitt heraus machte, kam die erste Ernüchterung - die Hose war eine Karottenhose, definitiv nichts für mich... Nur gut, dass meine Tochter gerade auf Heimaturlaub war und meine Verzweiflung und Frustration spürte. So änderte sie mir den Schnitt auf eine 'normale' Hose und ich konnte mit Nähen beginnen.
Die Hose ist natürlich immer noch etwas weiter, denn so eng sieht das ja bei einem solchen 'Strampelanzug' nichts gleich, lach.
Raffiniert ist auch die Schulterlösung, dort sind Reißverschlüsse eingearbeitet, die nicht nur optisch schön aussehen, sondern auch noch funktional sind, denn so kann man den Jumpsuit gut an und ausziehen.
Das ist auf jeden Fall zu einem absoluten Lieblingskleidungsstück geworden. Durch den leichten Elastan-Anteil und den fälligen Schnitt ist der Overall super bequem zu tragen. Und selbst jetzt kann man ihn mit einer Strickjacke kombiniert noch gut tragen!
Mittwoch, 29. November 2017
Montag, 27. November 2017
Teststrick Lissy
Ende September wurde in der 'Strickauszeit' Ravelry Gruppe von Christina angefragt, wer bei einem Teststrick für die Jacke Lissy mitmachen würde, da habe ich mich natürlich gleich gemeldet.
Zuerst stand da die Qual der Wahl mit der Wolle. Eigentlich wollte ich ja mein gut gefülltes Woll-Lager abbauen, doch als ich in der Gruppe schrieb, dass ich die Cool Wool Big von Lana Grossa nehmen möchte, meinten einige, dass diese Wolle ausleiern würde, das verunsicherte mich doch etwas, denn es steckt doch in solch einer Jacke viel Arbeit drin. So bemühte ich doch die Wollmeise und bestellte mir drei Stränge DK in Zimtapfel.
Schnell kam ich vorwärts, doch schon von Anfang an kam mir das Ganze etwas eng vor - meine feste Strickweise schlug mir mal wieder ein Schnippchen, ich strickte mit Nadelstärke 4,0. Mein Mann meinte zwar, das sei nicht schlimm, aber als der Body dann bis auf den Bund fertig war, zeigte sich, dass mein Bauchgefühl richtig war - und so musste ich alles nochmals ribbeln... Einen Neuanfang wagte ich dann mit der Nadelstärke 4,5 und siehe da, dieses Mal passte alles...
Die Jacke lässt sich wirklich super gut stricken, durch das Lochmuster (und natürlich auch der DK-Stärke) ist der Body sehr schnell und kurzweilig gestrickt.
Und gerade das Lochmuster ist immer wieder ein absoluter Hingucker:
Und als Gabi im Oktober bei mir war, brachte sie ihre Lissy auch mit und wir ließen von meinem Mann ein gemeinsames Foto machen.
Trotz Ribbeln wurde ich rechtzeitig mit dem Teststrick fertig und ich bin von der Anleitung und der Jacke natürlich restlos begeistert!!
Vielen Dank, liebe Christina, dass ich mit dabei sein durfte!
Aus der Restwolle gab es übrigens noch eine Mütze nach einer Anleitung von Waltraud Dick:
Müvari heißt das gute Stück und gefällt mir auch ausgesprochen gut.
Zuerst stand da die Qual der Wahl mit der Wolle. Eigentlich wollte ich ja mein gut gefülltes Woll-Lager abbauen, doch als ich in der Gruppe schrieb, dass ich die Cool Wool Big von Lana Grossa nehmen möchte, meinten einige, dass diese Wolle ausleiern würde, das verunsicherte mich doch etwas, denn es steckt doch in solch einer Jacke viel Arbeit drin. So bemühte ich doch die Wollmeise und bestellte mir drei Stränge DK in Zimtapfel.
Schnell kam ich vorwärts, doch schon von Anfang an kam mir das Ganze etwas eng vor - meine feste Strickweise schlug mir mal wieder ein Schnippchen, ich strickte mit Nadelstärke 4,0. Mein Mann meinte zwar, das sei nicht schlimm, aber als der Body dann bis auf den Bund fertig war, zeigte sich, dass mein Bauchgefühl richtig war - und so musste ich alles nochmals ribbeln... Einen Neuanfang wagte ich dann mit der Nadelstärke 4,5 und siehe da, dieses Mal passte alles...
Die Jacke lässt sich wirklich super gut stricken, durch das Lochmuster (und natürlich auch der DK-Stärke) ist der Body sehr schnell und kurzweilig gestrickt.
Und gerade das Lochmuster ist immer wieder ein absoluter Hingucker:
Und als Gabi im Oktober bei mir war, brachte sie ihre Lissy auch mit und wir ließen von meinem Mann ein gemeinsames Foto machen.
Trotz Ribbeln wurde ich rechtzeitig mit dem Teststrick fertig und ich bin von der Anleitung und der Jacke natürlich restlos begeistert!!
Vielen Dank, liebe Christina, dass ich mit dabei sein durfte!
Aus der Restwolle gab es übrigens noch eine Mütze nach einer Anleitung von Waltraud Dick:
Müvari heißt das gute Stück und gefällt mir auch ausgesprochen gut.
Samstag, 18. November 2017
Kuscheldecken für Kolleginnen
Dieses Jahr gab es zwei Anlässe, zwei sehr geschätzte Kolleginnen zu beschenken und für beide habe ich eine Kuscheldecke genäht.
Die eine Kollegin liebt London, bzw. allgemein England, deshalb habe ich ihr eine 'London-Decke' genäht. Aus einem Motivstoff von buttinette entstand diese Kuscheldecke zum Abschied in den endgültigen Ruhestand:
Jeweils an den Streifen oben und unten habe ich noch Applikationen auch mit London-Motiven angebracht.
Zum runden Geburtstag habe ich dann diese Decke genäht. Meine Kollegin liebt Beerentöne und hat einen wunderschönen blühenden Garten:
Deshalb hat mir Gabi einige Quadrate mit entsprechenden Motiven bestickt, was das Stück zu einem Unikat gemacht hat.
Das sind die wunderschönen Stickmotive:
Ich habe mich echt riesig gefreut, dass mir Gabi das gemacht hat ♥.
Beide Kolleginnen haben mit so einem Geschenk gar nicht gerechnet und sind aus allen Wolken gefallen, abends kuscheln sie sich beide jetzt auf dem Sofa in diese Decken ein.
Die eine Kollegin liebt London, bzw. allgemein England, deshalb habe ich ihr eine 'London-Decke' genäht. Aus einem Motivstoff von buttinette entstand diese Kuscheldecke zum Abschied in den endgültigen Ruhestand:
Jeweils an den Streifen oben und unten habe ich noch Applikationen auch mit London-Motiven angebracht.
Zum runden Geburtstag habe ich dann diese Decke genäht. Meine Kollegin liebt Beerentöne und hat einen wunderschönen blühenden Garten:
Deshalb hat mir Gabi einige Quadrate mit entsprechenden Motiven bestickt, was das Stück zu einem Unikat gemacht hat.
Das sind die wunderschönen Stickmotive:
Ich habe mich echt riesig gefreut, dass mir Gabi das gemacht hat ♥.
Beide Kolleginnen haben mit so einem Geschenk gar nicht gerechnet und sind aus allen Wolken gefallen, abends kuscheln sie sich beide jetzt auf dem Sofa in diese Decken ein.
Samstag, 11. November 2017
Karin näht sich ein Dirndl
Nachdem mein Töchterchen ja jetzt in München wohnt, war schnell klar, dass ich jetzt meinen Wunsch, mir ein Dirndl zu nähen in die Tat umsetzen werde... Denn jetzt gibt es ja Gründe, das Dirndl auszuführen, lach.
Im Schramberger Stoffhaus wurde ich mit dem Stoff schnell fündig. Gerade der geblümte Stoff hatte es mir vom ersten Augenblick angetan und dann halfen mir die Verkäuferinnen, die passenden Stoffe für Rock und Schürze zu finden.
Welches Dirndl ich nähe, war auch gleich klar, den Schnitt nahm ich aus einer Burdastyle aus dem Jahr 2016, das hatte es mir nämlich schon vergangenes Jahr angetan, nur hatte ich damals noch keine Gelegenheit, es zu nähen/anzuziehen...
Als unsere Tochter dann in den Sommerferien auf Besuch war, haben wir mich gleich ausgemessen, das Mieder Probe genäht und kleine Änderungen für mich vorgenommen. so konnte ich auch alles zuschneiden.
Und wie es sich gehört, habe ich in die Teilungsnähte des Mieders auch Paspeln eingenäht. Die Dirndlbluse ist allerdings gekauft. Die hat mein Mann in einem Trachtengeschäft in München für mich entdeckt, er war von den Ärmeln aus Spitze so sehr begeistert!!
Eigentlich hätte der Ausschnitt von links mit einer Zackenlitze benäht werden sollen, so dass nur die Bögen zu sehen gewesen wären. Da wir aber keine farblich passende Zackenlitze gefunden haben, kaufte ich mir eine Spitze und die war mir viel zu schade, sie nur auf die Innenseite zu nähen, so habe ich das einmal zur Probe aufgesteckt und war begeistert.
Nun kam der Rock dran. Puh, da hatte ich zuerst echt Bedenken. Meine Tochter hat bereits in der Weite einiges raus genommen, da ich den Rock keinesfalls gestiftelt haben wollte, wie es in der Burdastyle gefordert war, ich wollte den Rock in Falten gelegt haben. Aber der Rock sah dennoch riesig aus. Die Saumweite betrug über 3 Meter.
Doch meine Zweifel waren dann beseitigt, als der Rock im Kleid war und ich die erste 'richtige' Anprobe machen konnte. Ein Dirndl braucht eben Saumweite!!
Nun fehlte nur noch der Schurz. Zum ersten Mal nähte ich ein Stiftelband auf. Ich war ganz überrascht, dass da Gummifäden eingezogen sind, ich dachte immer, dass das Baumwollfäden sind.
Und dann wird gezogen und gerafft und die Schürze in Form gebracht...
Den passenden Schmuck habe ich mir natürlich auch in München gekauft, wenn schon, dann gehe ich stilecht aufs Oktoberfest, lach.
Was auch nicht fehlen durfte, war eine passende, kleine Tasche, hier habe ich wirklich alle Reste noch von den Stoffen und Bändern verbraucht.
Und mit den passenden Schuhen, die ich bei Trautwein in Schiltach entdeckt habe, war mein Outfit dann nach drei Tagen fertig.
Hier habe ich dann erstmals alles anprobiert, man muss ja schließlich wissen, ob alles passt und man sich auch wohlfühlt...
Was jetzt allerdings noch fehlte war das passende Untendrunter. Leider hatte ich in meinen Vorräten zum Dessous nähen kein weißes Set mehr, aber ein hellgelbes tat auch gute Dienste, zumal im Mieder ja auch ein wenig Gelb mit dabei ist.
So entstand wirklich in einer absoluten Punktlandung am Tag, bevor ich nach München fuhr noch mein Set, damit die Bluse auch wirklich sitzt...
Der BH 'Bella' in Kombination mit dem Slip 'Linda', Schnitte und Set sind jeweils von Sewy in Weilerswist:
Und dann war der Tag gekommen. Ganz früh morgens machte ich mich auf den Weg nach München und als ich bei meiner Tochter angekommen war, machten wir uns ausgehfertig. Auch sie hatte ein selbstgenähtes Dirndl an und so machten wir uns dann auf den Weg nach München ins Getümmel...
Es ist wirklich eine Erfahrung wert, im Dirndl Achterbahn zu fahren, lach. Bis man in den Bahnen den Rock verstaut hat, aber es war echt ein toller Tag. Und die Sonne schien auch wolkenfrei vom Himmel, was will man mehr!!
Und obwohl wir keine Reservierung hatten, bekamen wir im Weinzelt einen Platz und hatten dort echt viel Spaß.
Nachdem wir auf der Wiesn alles gesehen haben und gefahren sind, waren wir natürlich noch in der Stadt ein wenig Bummeln, das musste einfach auch noch sein... Und selbst da fühlte ich mich in meinem Dirndl richtig wohl.
Jetzt darf allerdings mein Dirndl erst einmal wieder ein Jahr pausieren. Aber eines ist klar, nächstes Jahr bin ich wieder mit meiner Tochter zusammen auf dem Oktoberfest, schließlich muss so ein Kleid regelmäßig ausgeführt werden, denn ich bin auf mein Dirndl schon ein wenig stolz. Ob ich mir allerdings nochmals eines nähen würde, weiß ich nicht, das war doch sehr aufwändig, aber es hat riesig Spaß gemacht!!
Im Schramberger Stoffhaus wurde ich mit dem Stoff schnell fündig. Gerade der geblümte Stoff hatte es mir vom ersten Augenblick angetan und dann halfen mir die Verkäuferinnen, die passenden Stoffe für Rock und Schürze zu finden.
Welches Dirndl ich nähe, war auch gleich klar, den Schnitt nahm ich aus einer Burdastyle aus dem Jahr 2016, das hatte es mir nämlich schon vergangenes Jahr angetan, nur hatte ich damals noch keine Gelegenheit, es zu nähen/anzuziehen...
Als unsere Tochter dann in den Sommerferien auf Besuch war, haben wir mich gleich ausgemessen, das Mieder Probe genäht und kleine Änderungen für mich vorgenommen. so konnte ich auch alles zuschneiden.
Und wie es sich gehört, habe ich in die Teilungsnähte des Mieders auch Paspeln eingenäht. Die Dirndlbluse ist allerdings gekauft. Die hat mein Mann in einem Trachtengeschäft in München für mich entdeckt, er war von den Ärmeln aus Spitze so sehr begeistert!!
Eigentlich hätte der Ausschnitt von links mit einer Zackenlitze benäht werden sollen, so dass nur die Bögen zu sehen gewesen wären. Da wir aber keine farblich passende Zackenlitze gefunden haben, kaufte ich mir eine Spitze und die war mir viel zu schade, sie nur auf die Innenseite zu nähen, so habe ich das einmal zur Probe aufgesteckt und war begeistert.
Nun kam der Rock dran. Puh, da hatte ich zuerst echt Bedenken. Meine Tochter hat bereits in der Weite einiges raus genommen, da ich den Rock keinesfalls gestiftelt haben wollte, wie es in der Burdastyle gefordert war, ich wollte den Rock in Falten gelegt haben. Aber der Rock sah dennoch riesig aus. Die Saumweite betrug über 3 Meter.
Doch meine Zweifel waren dann beseitigt, als der Rock im Kleid war und ich die erste 'richtige' Anprobe machen konnte. Ein Dirndl braucht eben Saumweite!!
Nun fehlte nur noch der Schurz. Zum ersten Mal nähte ich ein Stiftelband auf. Ich war ganz überrascht, dass da Gummifäden eingezogen sind, ich dachte immer, dass das Baumwollfäden sind.
Und dann wird gezogen und gerafft und die Schürze in Form gebracht...
Den passenden Schmuck habe ich mir natürlich auch in München gekauft, wenn schon, dann gehe ich stilecht aufs Oktoberfest, lach.
Was auch nicht fehlen durfte, war eine passende, kleine Tasche, hier habe ich wirklich alle Reste noch von den Stoffen und Bändern verbraucht.
Und mit den passenden Schuhen, die ich bei Trautwein in Schiltach entdeckt habe, war mein Outfit dann nach drei Tagen fertig.
Hier habe ich dann erstmals alles anprobiert, man muss ja schließlich wissen, ob alles passt und man sich auch wohlfühlt...
Was jetzt allerdings noch fehlte war das passende Untendrunter. Leider hatte ich in meinen Vorräten zum Dessous nähen kein weißes Set mehr, aber ein hellgelbes tat auch gute Dienste, zumal im Mieder ja auch ein wenig Gelb mit dabei ist.
So entstand wirklich in einer absoluten Punktlandung am Tag, bevor ich nach München fuhr noch mein Set, damit die Bluse auch wirklich sitzt...
Der BH 'Bella' in Kombination mit dem Slip 'Linda', Schnitte und Set sind jeweils von Sewy in Weilerswist:
Und dann war der Tag gekommen. Ganz früh morgens machte ich mich auf den Weg nach München und als ich bei meiner Tochter angekommen war, machten wir uns ausgehfertig. Auch sie hatte ein selbstgenähtes Dirndl an und so machten wir uns dann auf den Weg nach München ins Getümmel...
Es ist wirklich eine Erfahrung wert, im Dirndl Achterbahn zu fahren, lach. Bis man in den Bahnen den Rock verstaut hat, aber es war echt ein toller Tag. Und die Sonne schien auch wolkenfrei vom Himmel, was will man mehr!!
Und obwohl wir keine Reservierung hatten, bekamen wir im Weinzelt einen Platz und hatten dort echt viel Spaß.
Nachdem wir auf der Wiesn alles gesehen haben und gefahren sind, waren wir natürlich noch in der Stadt ein wenig Bummeln, das musste einfach auch noch sein... Und selbst da fühlte ich mich in meinem Dirndl richtig wohl.
Jetzt darf allerdings mein Dirndl erst einmal wieder ein Jahr pausieren. Aber eines ist klar, nächstes Jahr bin ich wieder mit meiner Tochter zusammen auf dem Oktoberfest, schließlich muss so ein Kleid regelmäßig ausgeführt werden, denn ich bin auf mein Dirndl schon ein wenig stolz. Ob ich mir allerdings nochmals eines nähen würde, weiß ich nicht, das war doch sehr aufwändig, aber es hat riesig Spaß gemacht!!
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