In den Osterferien (ohje, wie lange ist das schon wieder her) haben sowohl meine Tochter als auch ich Jacken genäht...
Einmal nahm sich meine Tochter einen Blazer vor, den sie in der aktuellen Zeitschrift 'Meine Nähmode' entdeckt hat. Auch wenn diese Schnitte nicht ganz optimal sind (teilweise fehlen Passzeichen), so entstand doch ein toller Blazer aus einem Stoff, den sich mein Töchterchen extra dafür auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe gekauft hat:
Die Ärmel sind nur 3/4 lang, so dass man ihn gut auch an einem Sommertag anziehen kann...
Vorne lebt er von dem langgezogenen Reverskragen und daher sind auch keine Knöpfe eingearbeitet.
An ihrem Lachen sieht man, dass sie sich in dem ungefütterten Blazer sehr wohl fühlt. Und wie es sich für eine brave Tochter gehört, hat sie auch eine Kette, die ich ihr gefädelt habe, an.
Lach.
Und für mich entstand noch eine Jeansjacke, die schon lange zugeschnitten war.
Den bunten Jeansstoff (seeeeeeehr elastisch) entdeckte ich vor einem Jahr bei Stoff-Müller in Köln und hatte genau solch eine Jeansjacke vor Augen, bunt, gemischt mit einem uni Jeans, deshalb musste dieser Stoff auch gleich mit.
Für mich war es wichtig, dass nicht alles gemustert ist, so war z.B. klar, dass die Ärmel auf jeden Fall einfarbig werden.
Auch der Oberkragen musste blau sein, der Unterkragen ist dafür bunt.
Die Ärmel sind ebenso uni, dafür ist der Ärmelabschluss wieder bunt...
Immer wieder habe ich einfach etwas 'Ruhe' in die Jacke gebracht (so finde ich), denn ansonsten wäre die Jacke für mich doch etwas unruhig.
Genäht habe ich einen Einzelschnitt von Burda Style und zwar die Nummer 7018. Den einfarbigen Jeans hatte ich noch hier liegen, weiß aber nicht mehr, woher ich den habe.
Zurzeit ist diese Jacke morgens schon gut im Einsatz, doch sollte ich den Schnitt nochmals nähen, würde ich ihn 5cm verlängern.