Infiziert von dem Dessous-Nähkurs, musste meine Tochter natürlich kaum zu Hause nochmals einen BH nähen... Eine klitzekleine Änderung im Oberkörbchen hat nun die optimale Passform gebracht! Schnitt Brenda in Kombination mit einem Stoff, den ich schon lange hierliegen habe, ich habe ihn damals noch bei Ela gekauft...
Und auch ich nähte nochmals ein Set aus demselben Stoff nur dieses Mal in Braun-Tönen:
Wie bei mir üblich ist der BH der Schnitt von Elan und der Slip ist die 'Linda' von Sewy.
Samstag, 31. Mai 2014
Freitag, 30. Mai 2014
Ein Loop für die Tochter
In Köln 'entführte' mich Gabi (auf meinen eigenen Wunsch) in ihr Lieblingswollgeschäft und wie kann es anders sein, meine Tochter entdeckte gleich Wolle, die ihr für einen Loop sehr gut gefallen würde, so kauften wir vier Knäuel der Wolle 'Concerto':
Ein Loop mit einem leichten Lochmuster, das war der Wunsch meiner Tochter und als brave Mama, möchte man ja diesen Wunsch erfüllen. Doch schon schnell stellte sich heraus, dass die Wolle alles andere als gut zu verstricken war. Die Noppen schnitten sich tief in meinen Finger ein und es hakte beim Stricken ohne Ende - was nimmt man nicht für Leiden auf sich...
Doch ich blieb eisern. Ich 'biss' mich durch die Wolle durch und als der Loop fertig war, war ich natürlich ganz stolz, durchgehalten zu haben!
Ca, 1,40 m misst der Loop im Umfang, so reicht er gut zweimal um den Hals.
Und hier sieht man auch das Lochmuster ein wenig genauer - die Noppenwolle, so unangenehm sie auch zu verstricken war, hat ein ganz tolles Maschenbild!
Meine Tochter ist auf jeden Fall von ihrem Loop sehr begeistert und hat mir auch schon Tragefotos geschickt!! (die sind allerdings noch auf meinem Handy)
Ein Loop mit einem leichten Lochmuster, das war der Wunsch meiner Tochter und als brave Mama, möchte man ja diesen Wunsch erfüllen. Doch schon schnell stellte sich heraus, dass die Wolle alles andere als gut zu verstricken war. Die Noppen schnitten sich tief in meinen Finger ein und es hakte beim Stricken ohne Ende - was nimmt man nicht für Leiden auf sich...
Doch ich blieb eisern. Ich 'biss' mich durch die Wolle durch und als der Loop fertig war, war ich natürlich ganz stolz, durchgehalten zu haben!
Ca, 1,40 m misst der Loop im Umfang, so reicht er gut zweimal um den Hals.
Und hier sieht man auch das Lochmuster ein wenig genauer - die Noppenwolle, so unangenehm sie auch zu verstricken war, hat ein ganz tolles Maschenbild!
Meine Tochter ist auf jeden Fall von ihrem Loop sehr begeistert und hat mir auch schon Tragefotos geschickt!! (die sind allerdings noch auf meinem Handy)
Donnerstag, 29. Mai 2014
Geburtstagsjacke für meine Schwiegermutter
Als meine Schwiegermutter am Geburtstag meines Mannes bei uns war, hatte meine Tochter die Kreisjacke an, die ich ihr nach Fastnacht genäht hatte und ich musste beobachten, wie sich meine Schwiegermutter eben diese Jacke immer wieder anschaute und auch Fragen dazu stellte. So war gleich klar - sie bekommt solch eine Jacke von mir zum Geburtstag.
Gedacht und umgesetzt... Beim Nähzentrum Kurz holte ich 1,5 Meter von einem uni Viskosejersey, zwei Tage später war sie auch schon genäht... So konnte meine Schwiegermutter an ihrem Geburtstag diese Jacke auspacken:
In der hinteren Mitte habe ich den Kreis wieder ein wenig gerafft, das gefällt mir ausgesprochen gut. Bei meinen ersten Jacken habe ich versucht, diese Mehrweite noch zu verteilen, aber so hat das Ganze einen ganz anderen Fall:
Dass sich meine Schwiegerutter riesig gefreut hat, brauche ich wohl nicht mehr extra zu erwähnen, lach. Sie hat diese Jacke all ihren Gästen voller Stolz gezeigt - so macht Schenken großen Spaß!!!!
Gedacht und umgesetzt... Beim Nähzentrum Kurz holte ich 1,5 Meter von einem uni Viskosejersey, zwei Tage später war sie auch schon genäht... So konnte meine Schwiegermutter an ihrem Geburtstag diese Jacke auspacken:
In der hinteren Mitte habe ich den Kreis wieder ein wenig gerafft, das gefällt mir ausgesprochen gut. Bei meinen ersten Jacken habe ich versucht, diese Mehrweite noch zu verteilen, aber so hat das Ganze einen ganz anderen Fall:
Dass sich meine Schwiegerutter riesig gefreut hat, brauche ich wohl nicht mehr extra zu erwähnen, lach. Sie hat diese Jacke all ihren Gästen voller Stolz gezeigt - so macht Schenken großen Spaß!!!!
Mittwoch, 28. Mai 2014
Lace-Tuch Capria
Schon vor einiger Zeit habe ich die Wolle 'Elfen Klecks orange braun' aus dem Atelier Zauberelfe gewickelt, denn ich wollte sie mit dem Muster 'Capria' aus dem Buch 'Zauberhafte Lace-Tücher' kombinieren.
Erst mit dem ausgeschriebenen 'Walpurgisnacht-KAL' machte ich mich endlich daran, dieses Tuch zu stricken. Und ich war echt begeistert!!
Das Tuch geht super schnell von der Hand und gefällt mir ausgesprochen gut!
Auch der Rand mit den gehäkelten Schlaufen sieht einfach klasse dazu aus!
Innerhalb kürzester Zeit war das Tuch fertig und ich glaube, das war nicht das letzte Tuch aus diesem Buch!
Erst mit dem ausgeschriebenen 'Walpurgisnacht-KAL' machte ich mich endlich daran, dieses Tuch zu stricken. Und ich war echt begeistert!!
Das Tuch geht super schnell von der Hand und gefällt mir ausgesprochen gut!
Auch der Rand mit den gehäkelten Schlaufen sieht einfach klasse dazu aus!
Innerhalb kürzester Zeit war das Tuch fertig und ich glaube, das war nicht das letzte Tuch aus diesem Buch!
Dienstag, 27. Mai 2014
Tochters Osterferiennähkünste
Unsere Tochter war ja über die Osterferien mal wieder länger zu Hause und durch den Dessous-Nähkurs bei Sewy war ja ihre eigene Nähmaschine mit dabei...
Unterstützt von einigen (Stoff)Mitbringseln von der Exkursion nach Paris, stand einiges bei ihr auf dem Nähplan, was sie zu Hause im Nähzimmer umsetzen wollte und auch tat.
Beginnen wir mal mit einer kurzes Hose...
Ein Schnitt aus der Ottobre 2/2013 - bereits altbewährt - musste mit einem beschichteten Jeans nochmals genäht werden. Dieses Mal wollte sie aber die klassischen Hüftpassentaschen, so wurde dies am Schnitt einfach mal 'schnell' verändert:
Den Stoff hat sie als Reststoff in ihrem neuen Lieblingsstoffgeschäft in Sigmaringen gekauft.
Damit nicht alles von der Beschicktung glänzt, hat sie den Saum nach außen umgeschlagen.
Von Paris hat sie einen gecrashten Jersey-Stoff mitgebracht, den sie mit einem weißen Baumwolljersey kombinierte, einmal in der Kurzarmvariante...
... und dann in der Langarmvariante:
Die Idee dazu kam ihr, als sie das Thema Raglanshirt im Unterricht besprochen hatten und sie sich auf die Schnelle noch ein bequemes Raglanshirt für die Fahrt nach Paris genäht hatte:
Ebenso aus Paris ist dieser Blumenstoff aus Baumwolle. Das Corsagenteil hat sie sich auf ihre Größe konstruiert, ebenso den Tellerrock:
Und weiter ging es mit einem Kleid. Den Batist hat meine Tochter bei Stoffmüller in Köln entdeckt und hatte gleich ein Etuikleid dazu im Kopf. In Kombination mit einem uni Batist vom Nähzentrum Kurz, den sie als Futter verwendete, entstand dann dieses Kleid nach einem 'Neue Mode' Einzelschnitt:
Das Ganze dann auch noch von hinten:
Am meisten fluchen hörte ich meine Tochter bei dieser Kimonojacke, die sie ebenso aus einem Stoff aus Paris genäht wurde. Der Stoff war extrem rutschig und flutschte unter der Nähmaschine nur so davon. Dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen...
... und das Ganze auch nochmals von hinten:
Nach all den Klamotten wollte sie aber sich auch noch einen Leseknochen nähen. Sie hat meine Leseknochen, die ich von Gabi und Antje bekommen habe, ständig mit Beschlag belegt, so musste sie eben selbst noch einen haben.
So gingen nähreiche Ferien für meine Tochter dann zu Ende...
Unterstützt von einigen (Stoff)Mitbringseln von der Exkursion nach Paris, stand einiges bei ihr auf dem Nähplan, was sie zu Hause im Nähzimmer umsetzen wollte und auch tat.
Beginnen wir mal mit einer kurzes Hose...
Ein Schnitt aus der Ottobre 2/2013 - bereits altbewährt - musste mit einem beschichteten Jeans nochmals genäht werden. Dieses Mal wollte sie aber die klassischen Hüftpassentaschen, so wurde dies am Schnitt einfach mal 'schnell' verändert:
Den Stoff hat sie als Reststoff in ihrem neuen Lieblingsstoffgeschäft in Sigmaringen gekauft.
Damit nicht alles von der Beschicktung glänzt, hat sie den Saum nach außen umgeschlagen.
Von Paris hat sie einen gecrashten Jersey-Stoff mitgebracht, den sie mit einem weißen Baumwolljersey kombinierte, einmal in der Kurzarmvariante...
... und dann in der Langarmvariante:
Die Idee dazu kam ihr, als sie das Thema Raglanshirt im Unterricht besprochen hatten und sie sich auf die Schnelle noch ein bequemes Raglanshirt für die Fahrt nach Paris genäht hatte:
Ebenso aus Paris ist dieser Blumenstoff aus Baumwolle. Das Corsagenteil hat sie sich auf ihre Größe konstruiert, ebenso den Tellerrock:
Und weiter ging es mit einem Kleid. Den Batist hat meine Tochter bei Stoffmüller in Köln entdeckt und hatte gleich ein Etuikleid dazu im Kopf. In Kombination mit einem uni Batist vom Nähzentrum Kurz, den sie als Futter verwendete, entstand dann dieses Kleid nach einem 'Neue Mode' Einzelschnitt:
Das Ganze dann auch noch von hinten:
Am meisten fluchen hörte ich meine Tochter bei dieser Kimonojacke, die sie ebenso aus einem Stoff aus Paris genäht wurde. Der Stoff war extrem rutschig und flutschte unter der Nähmaschine nur so davon. Dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen...
... und das Ganze auch nochmals von hinten:
Nach all den Klamotten wollte sie aber sich auch noch einen Leseknochen nähen. Sie hat meine Leseknochen, die ich von Gabi und Antje bekommen habe, ständig mit Beschlag belegt, so musste sie eben selbst noch einen haben.
So gingen nähreiche Ferien für meine Tochter dann zu Ende...
Sonntag, 25. Mai 2014
Abschlussfahrt 2014 oder eine Fahrt in die Lagune
In der vergangenen Woche durfte ich zwei zehnte Klassen unserer Schule mit auf Abschlussfahrt begleiten, Cavallino und der Platz Ca Pasquali war erst einmal unser Ziel. Unsere Schüler stürmten natürlich erst einmal den platzeigenen Strand und waren restlos begeistert...
Ansonsten bezogen wir unsere 'Container', in denen wir die nächsten Tage verbrachten (nur gut, dass das Wetter immer bestens war, denn bei Regen in dieser Enge sitzen, das wäre nicht mein Ding gewesen, wobei man wirklich sagen muss, dass diese Unterkünfte sehr funktional und für den begrenzten Platz sehr komfortabel eingerichtet sind!). Der Platz selbst ist absolute Spitzenklasse, sehr gepflegt, sehr sauber, alle Plätze liegen geschützt unter Pinienbäumen und auch die sanitären Anlagen für die Camper sind sehr luxuriös!
Nachdem wir am ersten Tag zunächst den Markt von Cavallino besuchten (da gibt es keine Bilder, denn ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, welche Vielfalt an Früchten, Gemüse, Fisch und .... es da gibt), ging es mittags an den Strand, das eigentliche Highlight gab es dann am Mittwoch - die Lagunenstadt Venedig!
Von dem uns nahegelegenen Hafen Punta Sabbioni setzten wir mit dem Schiff über nach Venedig und wenn man sich der Anlegestelle nähert, hat man diesen Blick (der mich immer wieder aufs Neue fasziniert!):
Wir stiegen mit unseren Klassen zwar kurz aus, aber da wir ein 36 Stunden-Ticket hatten, bei dem alle Schiffstouren rund um die Lagune mit dabei waren, nutzten wir gleich wieder in ein anderes Boot, um den Schülern einen Überblick über die Stadt bieten zu können. Hier gibt mein Kollege gerade diverse Informationen...
Etwa eine Stunde fuhren wir mit dem 'Straßenschiff', vorbei an San Giorgio, dem Hafen und natürlich durch den Canale Grande:
Die Rialtobrücke wurde auch von unseren Schülern sehr bewundert:
Hier kommen noch einige Impressionen von der Fahrt auf dem Canale Grande, allerdings war ich schon ein wenig schockiert, wie sehr der Verfall der Lagunenstadt fortschreitet. Teilweise sieht man den Schimmel an den Außenfassaden, der Putz der bröckelt. Manche Gebäude sind nicht mehr bewohnbar... dennoch übt diese Stadt auf mich einen regelrechten Zauber aus - vor 19 Jahren war ich zum letzten Mal dort und auch jetzt war ich gebannt von dem Flair dieser Stadt (wären da nur ein paar Touristen weniger!)
Und schon waren wir wieder an der Ausstiegsstelle vom Markusplatz, von wo aus wir unsere Schüler erst einmal 'springen' ließen, denn sie sollten auch die Möglichkeit haben, Venedig auf eigene Faust zu erkunden...
Auch wir Lehrer liefen durch die Stadt und natürlich musste ich gleich den 'Campanile' fotografieren...
Wir Erwachsenen lösten uns aber recht schnell von dem großen Touristenstrom und begaben uns ein wenig abseits in kleinere Gässchen...
Bilder habe ich ja an diesem Tag in Unmengen gemacht, aber ich zeige doch nur ein paar wenige, nicht, dass es langweilig wird...
Die drei Stunden zur freien Verfügung waren razz-fazz vorbei und wir trafen uns wieder am Eingangsbereich des Markusplatzes...
... da wollte die Klasse natürlich noch ein Klassenfoto machen:
Dies ist mein absolutes Lieblingsfoto dieser Tour (sogar 'nur' mit dem Handy gemacht) - der Blick vom Markusplatz auf San Giorgio Maggiore:
Auf dem Weg zum Boot zurück nach Punta Sabbioni musste natürlich noch ein Blick auf die Seufzerbrücke geworfen werden:
Und schon mussten wir uns von Venedig verabschienden - ein letzter Blick in Nachmittagsstimmung auf die Stadt:
Die Abende verliefen wie immer, nach dem Essen verzogen sich unsere Schüler nochmals an den Strand oder gleich vor ihre Unterkünfte auf die Terrassen und wir Lehrer mussten dafür sorgen, dass ab 23 Uhr Ruhe herrscht, denn die Security war gnadenlos... Notfalls wurden selbst wir Lehrer zu nachtschlafender Zeit geweckt, um für Ruhe zu sorgen und das wollten wir vermeiden...
Aber wir hatten das Ganze recht gut im Griff, klar, der Schlaf ist auf solchen Fahren recht kurz und nicht allzu tief, aber wir konnten uns über unsere Schüler nicht beklagen.
An unserem letzten Aufenthaltstag stand noch eine Bootstour durch die Lagune, hin zu Burano und Murano, an. Schon bei der Anfahrt auf Burano sieht man, dass nicht nur Pisa einen schiefen Turm hat, lach.
Faszinierend sind die vielen bunten Häuschen auf dieser Insel, die gerade bei Sonnenschein so richtig leuchten!
Schon gleich nach dem Hafen wird man von diversen Glasskulpturen begrüßt:
Und die Kanäle sind gesäumt von vielen Glasschmuckläden (dass ich da auch zuschlagen musste, dürfte doch klar sein, hüstel)
Und schon war die Fahrt/Woche leider wieder vorbei, am Freitag machten wir uns nach der Kontrolle unserer Unterkünfte wieder auf den Heimweg... Der Blick auf das Gotthardmassiv musste dann zum Abschluss noch sein...
Kurz nach 22 Uhr waren wir dann wieder zurück in Wolfach, wo die Eltern schon auf ihre Kinder warteten. Klar, von Urlaub kann man bei uns Lehrern nicht sprechen (wenn die Bilder dies auch vielleicht so erscheinen lassen), dennoch war es einfach toll, wieder dabei gewesen zu sein!!
Ansonsten bezogen wir unsere 'Container', in denen wir die nächsten Tage verbrachten (nur gut, dass das Wetter immer bestens war, denn bei Regen in dieser Enge sitzen, das wäre nicht mein Ding gewesen, wobei man wirklich sagen muss, dass diese Unterkünfte sehr funktional und für den begrenzten Platz sehr komfortabel eingerichtet sind!). Der Platz selbst ist absolute Spitzenklasse, sehr gepflegt, sehr sauber, alle Plätze liegen geschützt unter Pinienbäumen und auch die sanitären Anlagen für die Camper sind sehr luxuriös!
Nachdem wir am ersten Tag zunächst den Markt von Cavallino besuchten (da gibt es keine Bilder, denn ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, welche Vielfalt an Früchten, Gemüse, Fisch und .... es da gibt), ging es mittags an den Strand, das eigentliche Highlight gab es dann am Mittwoch - die Lagunenstadt Venedig!
Von dem uns nahegelegenen Hafen Punta Sabbioni setzten wir mit dem Schiff über nach Venedig und wenn man sich der Anlegestelle nähert, hat man diesen Blick (der mich immer wieder aufs Neue fasziniert!):
Wir stiegen mit unseren Klassen zwar kurz aus, aber da wir ein 36 Stunden-Ticket hatten, bei dem alle Schiffstouren rund um die Lagune mit dabei waren, nutzten wir gleich wieder in ein anderes Boot, um den Schülern einen Überblick über die Stadt bieten zu können. Hier gibt mein Kollege gerade diverse Informationen...
Etwa eine Stunde fuhren wir mit dem 'Straßenschiff', vorbei an San Giorgio, dem Hafen und natürlich durch den Canale Grande:
Die Rialtobrücke wurde auch von unseren Schülern sehr bewundert:
Hier kommen noch einige Impressionen von der Fahrt auf dem Canale Grande, allerdings war ich schon ein wenig schockiert, wie sehr der Verfall der Lagunenstadt fortschreitet. Teilweise sieht man den Schimmel an den Außenfassaden, der Putz der bröckelt. Manche Gebäude sind nicht mehr bewohnbar... dennoch übt diese Stadt auf mich einen regelrechten Zauber aus - vor 19 Jahren war ich zum letzten Mal dort und auch jetzt war ich gebannt von dem Flair dieser Stadt (wären da nur ein paar Touristen weniger!)
Und schon waren wir wieder an der Ausstiegsstelle vom Markusplatz, von wo aus wir unsere Schüler erst einmal 'springen' ließen, denn sie sollten auch die Möglichkeit haben, Venedig auf eigene Faust zu erkunden...
Auch wir Lehrer liefen durch die Stadt und natürlich musste ich gleich den 'Campanile' fotografieren...
Wir Erwachsenen lösten uns aber recht schnell von dem großen Touristenstrom und begaben uns ein wenig abseits in kleinere Gässchen...
Bilder habe ich ja an diesem Tag in Unmengen gemacht, aber ich zeige doch nur ein paar wenige, nicht, dass es langweilig wird...
Die drei Stunden zur freien Verfügung waren razz-fazz vorbei und wir trafen uns wieder am Eingangsbereich des Markusplatzes...
... da wollte die Klasse natürlich noch ein Klassenfoto machen:
Dies ist mein absolutes Lieblingsfoto dieser Tour (sogar 'nur' mit dem Handy gemacht) - der Blick vom Markusplatz auf San Giorgio Maggiore:
Auf dem Weg zum Boot zurück nach Punta Sabbioni musste natürlich noch ein Blick auf die Seufzerbrücke geworfen werden:
Und schon mussten wir uns von Venedig verabschienden - ein letzter Blick in Nachmittagsstimmung auf die Stadt:
Die Abende verliefen wie immer, nach dem Essen verzogen sich unsere Schüler nochmals an den Strand oder gleich vor ihre Unterkünfte auf die Terrassen und wir Lehrer mussten dafür sorgen, dass ab 23 Uhr Ruhe herrscht, denn die Security war gnadenlos... Notfalls wurden selbst wir Lehrer zu nachtschlafender Zeit geweckt, um für Ruhe zu sorgen und das wollten wir vermeiden...
Aber wir hatten das Ganze recht gut im Griff, klar, der Schlaf ist auf solchen Fahren recht kurz und nicht allzu tief, aber wir konnten uns über unsere Schüler nicht beklagen.
An unserem letzten Aufenthaltstag stand noch eine Bootstour durch die Lagune, hin zu Burano und Murano, an. Schon bei der Anfahrt auf Burano sieht man, dass nicht nur Pisa einen schiefen Turm hat, lach.
Faszinierend sind die vielen bunten Häuschen auf dieser Insel, die gerade bei Sonnenschein so richtig leuchten!
Das ist für mich Italien pur:
Nach unserem Aufenthalt auf Burano ging es weiter nach Murano - die Insel, die für ihre Glaskunst berühmt ist!Schon gleich nach dem Hafen wird man von diversen Glasskulpturen begrüßt:
Und die Kanäle sind gesäumt von vielen Glasschmuckläden (dass ich da auch zuschlagen musste, dürfte doch klar sein, hüstel)
Und schon war die Fahrt/Woche leider wieder vorbei, am Freitag machten wir uns nach der Kontrolle unserer Unterkünfte wieder auf den Heimweg... Der Blick auf das Gotthardmassiv musste dann zum Abschluss noch sein...
Kurz nach 22 Uhr waren wir dann wieder zurück in Wolfach, wo die Eltern schon auf ihre Kinder warteten. Klar, von Urlaub kann man bei uns Lehrern nicht sprechen (wenn die Bilder dies auch vielleicht so erscheinen lassen), dennoch war es einfach toll, wieder dabei gewesen zu sein!!
Mittwoch, 14. Mai 2014
Eulenüberraschung
Gestern überraschte ich meine liebe Freundin Gabi mit dem Tuch Hogwarts Express...
Die Idee kam mir, als sie mich im März besuchen kam und mein Eulentuch bewunderte. Bei einem Update kurz vor Ostern entdeckte ich dann bei den Wollmeisen die Färbung 'Magnolie hell' und dann war klar - dies gibt ein Überraschungstuch für Gabi, so legte ich los mit Stricken. Aus den Erfahrungen mit meinem Tuch, strickte ich den Kraus-Rechts-Teil ein wenig größer (bis noch 70g Wolle auf dem Knäuel waren) und dann kamen die Eulen.
Insgesamt 40 Eulen zieren nun den Rand des Tuches und selbst meine Männer waren ganz fasziniert, wie gut man diese Tiere doch erkennen kann.
Eigentlich sollte das Tuch schon aufs Wochenende verschickt werden, doch das feuchte Wetter ließ das Tuch nicht so schnell trocknen, wie ich es gerne gehabt hätte, so ging das Ganze dann doch erst am Montag auf Reisen - und meine Überraschung ist gelungen!!
Ich wäre ja so gerne Mäuschen gewesen und hätte das Gesicht von Gabi beim Auspacken gesehen. Lach!
Mir hat schon alleine das Stricken große Freude gemacht und Gabis Reaktion auf dieses Tuch hat noch viel mehr Freude bereitet!
Die Idee kam mir, als sie mich im März besuchen kam und mein Eulentuch bewunderte. Bei einem Update kurz vor Ostern entdeckte ich dann bei den Wollmeisen die Färbung 'Magnolie hell' und dann war klar - dies gibt ein Überraschungstuch für Gabi, so legte ich los mit Stricken. Aus den Erfahrungen mit meinem Tuch, strickte ich den Kraus-Rechts-Teil ein wenig größer (bis noch 70g Wolle auf dem Knäuel waren) und dann kamen die Eulen.
Insgesamt 40 Eulen zieren nun den Rand des Tuches und selbst meine Männer waren ganz fasziniert, wie gut man diese Tiere doch erkennen kann.
Eigentlich sollte das Tuch schon aufs Wochenende verschickt werden, doch das feuchte Wetter ließ das Tuch nicht so schnell trocknen, wie ich es gerne gehabt hätte, so ging das Ganze dann doch erst am Montag auf Reisen - und meine Überraschung ist gelungen!!
Ich wäre ja so gerne Mäuschen gewesen und hätte das Gesicht von Gabi beim Auspacken gesehen. Lach!
Mir hat schon alleine das Stricken große Freude gemacht und Gabis Reaktion auf dieses Tuch hat noch viel mehr Freude bereitet!
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