Samstag, 28. März 2009

Mal wieder etwas für mich

Am Donnerstag war ich ja mal wieder in der offenen Nähwerkstatt und begann mit einer Tunika (das Titelmodell der aktuellen Easy Fashion) und heute konnte ich sie dann fertig stellen.
Entgegen den Angaben im Heft nahm ich einen Jersey und ich bin froh darüber, denn mir gefällt der Fall so sehr gut. Auch den Ausschnitt habe ich etwas anders gestaltet und anstelle des Tunnelzuges wurde ein Flechtgürtel aus Reststoff genäht:

Die Ärmel, die in Falten gelegt wurden, die haben es mir besonders angetan. Ich finde, die geben dieser Tunika einen ganz besonderen Pfiff:Und dann musste nochmals so ein Jerseyrock aus der aktuellen Ottobre Woman genäht werden. Zugeschnitten war er schon länger, heute wurde er nun fertig gestellt:Der Rock wirkt hier auf dem Bild viel heller, als er tatsächlich ist, das Ganze ist ein tief dunkles Lila, der Druck kommt durch den Blitz deutlich heller heraus.

Jetzt mache ich allerdings erst einmal Pause mit Bekleidung, denn ich möchte noch etwas Aufwändigeres für Ellens Kreativtag nähen, das hat jetzt erst einmal Vorrang!

Dienstag, 24. März 2009

Der Sommer naht

Am Wochenende hat meine Tochter mal wieder genäht, ein neues Top musste her, denn der Sommer naht ja bald, grins...

Sie wollte unbedingt das Top aus der aktuellen Ottobre Woman, doch an dem Schnitt mussten wir etwas basteln, irgendwie brauchte sie in der Weite die Größe 42 (ich habe einen Kinder-Shirt Schnitt in Gr. 164 darauf gelegt) und ober der Abschluss war natürlich in 42 viiiiiel zu groß, da hätte die 34 bzw. 36 gereicht.


Dennoch ist sie total glücklich mit ihrem neuen Top, das sie demnächst im Lagenlook schon in die Schule anziehen möchte. Und am Wochenende geht es weiter, da näht sie dann die Tunika (Titelmodell) aus der aktuellen Easy Fashion.

Sonntag, 22. März 2009

Bogenschießen zum Frühlingsanfang

Heute beschlossen wir nach dem Frühstück, dass wir mal wieder alle gemeinsam Bogen schießen gehen. Da Sarah seit November nicht mehr in einem Parcours war - letzte Woche schoß sie auf einer Übungswiese das erste Mal wieder - fuhren wir nach St. Georgen, denn dort sind die Entfernungen nicht allzu weit und auch der Parcours selbst ist eher ein Spaziergang als eine Wanderung. Doch von Frühlingsanfang war nicht allzuviel zu sehen, es lag noch Schnee, gut an manchen Stellen war er auch schon geschmolzen...
Sarah schlug sich wacker, auch wenn sie heute noch große Schwierigkeiten hatte, den Bogen richtig aufzuziehen, das sieht man auch an ihrer Körperhaltung:

Sohnemann musste natürlich mit seinem Visier losziehen, denn er hat an das Bogenschießen einen ganz anderen Anspruch als der Rest der Familie, bei ihm zählt eben der Leistungsgedanke. Er trifft die Tiere am liebsten genau da, wo es die meisten Punkte gibt, ich bin froh, wenn ich das Tier überhaupt "irgendwo" treffe... (wobei ich zwischenzeitlich sehr sicher bin und kaum noch daneben schieße).

Und ich war heute mit mir auch sehr zufrieden, denn immerhin hatte ich seit Januar meinen Bogen auch nicht mehr in der Hand:

Mein Mann hat genau da abgedrückt, als ich den Pfeil losgelassen habe und das Tier habe ich da sogar gleich beim ersten Schuss ideal getroffen :-).

Nächste Woche wollen wir abermals mit unseren Bögen losziehen, denn in zwei Wochen sind wir bei einem Turnier angemeldet, da freuen wir uns schon sehr darauf und dementsprechend müssen wir auch noch ein wenig trainieren...

Samstag, 21. März 2009

Nähtag mit Ellen und ein kleiner Lehrgang

Am Montag besuchte mich Ellen, das Nähen mit der Overlockmaschine stand auf dem Programm, denn bei unserer Tauschaktion kam heraus, dass Ellen ihre Overlockmaschine noch nicht wirklich in Gebrauch hatte und sie gerne mal einen kleinen Einführungskurs machen würde. Gesagt, getan, wir machten sehr schnell Nägel mit Köpfen und so kam Ellen am Montag zu mir, mit ihrer Overlockmaschine im Gepäck.
Zuerst überraschte mich Ellen mit einem wunderschönen Korb, der so richtig Frühlingsstimmung ins Haus brachte:

Neben Kräutern und Frühjahrsblumen war auch noch ein zuckersüßer Hase im Korb, und die Kräuter setzte ich noch am selben Abend in einen kleineren Blumenkasten, so habe ich aktuell ganz frische Kräuter in meiner Küche:Tja und dann machten wir uns ans Nähen. Der Vormittag stand unter dem Motto "Maschine kennen lernen". Ich zeigte Ellen die verschiedenen Stiche, die diese Maschine kann, erklärte ihr den Einsatz dieser Nähte und auch, wie man ganz leicht eine Overlocknaht wieder auftrennt. Und dann nähten wir selbstverständlich kleine Stoffpröbchen zuerst von den Stichen, dann von Rundungen und natürlich auch, wie man T-Shirtausschnitte einfasst.

Nach einem Mittagessen (meine Kinder kamen hungrig von der Schule) nahmen wir uns ein T-Shirt vor. Ellen entschied sich für ein Raglanshirt mit raffinierter Ärmellösung, so konnten wir eifrig die Theorie des Vormittags anwenden. Den ganzen Nachmittag hat Ellen feste genäht und war sehr konzentriert, doch am Ende konnte sie voller Stolz ein fertiges und sehr gut passendes Shirt mit nach Hause nehmen. Wie konzentriert Ellen war, sieht man an diesem Bild, da hat sie gerade die letzten Nähte mit einer "normalen" Nähmaschine genäht:

Und beim Zuschnitt zeigte ich Ellen, wie ich das mache und sie war total überrascht, welche Hilfsmittel ich dazu nehme. Und da Ellen bereits auf ihrem Blog von meinem Schneiderkreidenstift berichtete (sie hat ihn da "Magic Stick" genannt) und sie sich vor Anfragen kaum noch retten konnte, bat sie mich, ob ich das hier nicht genauer mal erklären könnte, was ich auch gerne tue.

Ich habe mir schon länger die Schneiderkreidenstifte bei meinem Lieblingsstoffhändler geholt und seither hat bei mir die normale Schneiderkreide völlig ausgedient. Ich ärgerte mich immer wieder über die dicken und ungenauen Striche auf dem Stoff und das ist mit diesen Stiften nicht der Fall. Prinzipiell kann man sagen, das Ganze ist wie ein Füller oder Stift. Statt einer Tintenpatrone befindet sich Schneiderkreidenpulver im Inneren und anstelle einer Feder ist ein feines Rädchen eingesetzt, das sich auf dem Stoff dreht und einen dünnen Strich hinterlässt. Auch Rundungen lassen sich so sehr exakt zeichnen. Ich habe noch die ältere Aussführung, die sieht noch nicht ganz so stiftförmig aus, doch gestern habe ich solch einen Stift gekauft, dass ihr mal seht, wie er aktuell ausshieht, das erinnert fast an einen etwas zu kurz geratenen Füller:

Der Stift ist von der Marke Clover und heißt Pen-Style Chaco Liner, er kostet 8,90 € und es gibt ihn in den Farben gelb, weiß, rot und blau. Ich selbst habe alle vier Farben, aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich den weißen kaum, den habe ich jetzt fürs Foto auch gar nicht gefunden. Meines Erachtens kommt man mit gelb oder rot und blau sehr weit!

So sehen meine "alten" Stifte aus:

Die pulverisierte Kreide reicht sehr lange, doch sollte sie einmal aus gehen, kann man sich jederzeit Nachfüllmaterial kaufen, da muss man nicht den ganzen Stift wegwerfen!

Und dann habe ich noch mein geniales Lineal von Omnigrid dazu gelegt. Seit ich dieses Lineal habe, ist mein klassisches Nählineal, wenn ich zuschneide, arbeitslos. Das Lineal ist 3 cm breit und hat Zwischenmarkierungen von 0,5, 0,7 und 1 cm. Da es durchsichtig ist, sehe ich auch immer, wo genau meine Schnittlinie ist und ich muss das Ganze nicht immer wieder neu ansetzen UND ich kann bei geraden Linien immer einmal eine etwa 30 cm lange Linie ziehen, denn das Lineal ist 30 cm lang (gut, es ist etwas länger, die Markierung geht bis 30 cm aber dann ist noch ein Stück ohne weitere Linien).

Soweit zur "Hardware" des Zuschneidens :-). Dann war Ellen auch überrascht, wie ich mit den Schnittteilen von Mehrgrößenschnitten umgehe. Ich schneide nämlich prinzipiell immer die größte Größe aus. Wichtig ist das zum Beispiel ganz aktuell, denn meine Tochter und auch ich haben uns in eine Tunika aus der neuen Easy Fashion von Burda verliebt. Die Stoffe liegen beide da, nur meine Tochter braucht Größe 34 und ich Größe 44. Würde ich den Schnitt in Größe 34 ausschneiden, müsste ich in die Röhre schauen, so bliebe mir nur, den Schnitt in Größe 34 abpausen, aber dazu bin ich ehrlich gesagt viiiiiiel zu faul. Und es macht hier bei dieser Tunika doch einige Zentimeter aus, wie das Bild zeigt:

Also schlage ich den Schnitt so ein, dass ich fast nur noch die Linien von der Größe 34 sehe:Bei geraden Schnittlinien ist das ja noch recht einfach und man kann sehr genau arbeiten (wie hier bei der Seitennaht), bei Rundungen muss man eben etwas großzügiger sein. Und genau so lege ich den Schnitt dann auch auf den Stoff und stecke die umgeschlagenen Stücke mit fest:Bei dieser Technik muss man sich die richtige Linie wirklich gut einprägen, denn ansonsten können schon Fehler beim Einzeichnen der Nahtzugaben passieren und das kann sehr ärgerlich sein!

So und nun lege ich mein durchsichtiges Lineal an, hier bei der Tunika für meine Tochter (sie fällt recht weit aus) gebe ich nur 1 cm Nahtzugabe zu, bei mir werden es dann doch 1,5 cm sein:

Die 1 cm Markierung des Lineals liegt genau auf der Linie von Größe 34 und dann kann ich mit dem Stift ganz exakt die Linie ziehen.

Beim Halsausschnitt oder den Ärmeln ist auch eine Rundung. Da lege ich das Lineal auch an, mache einen kleinen Strich und da ich ja durch das Lineal meine entsprechende Linie sehe, brauche ich das Lineal nur ein ganz wenig verschieben und kann dann wieder eine kleine Linie ziehen. Beim herkömmlichen Nählineal müsste man wieder alles völlig neu anlegen:

Der Pfeil zeigt, wo ich schon eine Linie eingezeichnet habe.

Und auch der Saum ist kein Hexenwerk mehr. Prinzipiell gebe ich (insbesondere bei Shirts) eine 3cm breite Saumzugabe zu. Mein Lineal ist ja genau 3 cm breit, sprich meine Breite ist auch meine Saumlänge:

Da hier der Saum auch eine Rundung hat, verschiebe ich einfach auch das Lineal immer ein wenig und ganz schnell ist alles eingezeichnet.

Innerhalb kürzester Zeit habe ich so meine Nahtzugaben genau da, wo sie sein sollen und zwar mit ganz feinen Linien, dass ich nun für den Zuschnitt die genaue Linie habe, an der meine Schere schneiden muss.

Ich war beim ersten Mal auch überrascht, wie schnell das geht und konnte mein Glück kaum fassen (denn ich hasste bis dahin das Zuschneiden, weil das Einzeichnen immer so lange dauerte) und auch Ellen war am Montag ganz von den Socken, wie schnell wir die Schere in die Hand nehmen konnten...

Nun hoffe ich, dass ihr einigermaßen verstanden habt, was ich meine, ich kann euch auf jeden Fall diese beiden Hilfsmittel (den Schneiderkreidenstift und das Omnigrid Lineal) nur empfehlen!

Freitag, 20. März 2009

Etwas ruhig...

...war es hier in dieser Woche, aber ich hatte mit einer Erkältung zu kämpfen.
Ich bin zwar tapfer in die Schule, jedoch war ich dann mittags so geschafft, dass ich mich kaum kreativ betätigen konnte, geschweige denn die Muse hatte, hier etwas einzustellen.
Doch morgen gibt es sicher wieder etwas zu zeigen, da werde ich euch diese Schneiderkreide mal vorstellen, die Ellen auf ihrem Blog "Magic Stick" genannt hat, ich war heute nämlich nicht untätig und habe die neueste Version dieser Schneiderkreide mal gekauft. Morgen Früh sind Sarah und ich alleine, dann wollen wir eh zuschneiden und nähen, dann mache ich Bilder!
Dann ist die ruhige Zeit hier (hoffentlich) wieder beendet!


Immerhin habe ich gleich am Montag, als es mir noch soweit gut ging (ist ja auch kein Wunder, wenn man so lieben Besuch hatte), meine Reste-Sneakersocken fertig gestellt.

Gestrickt habe ich mit einer Opalwolle und 3er Bambusnadeln und - wieder einmal - habe ich das Muster 4 M rechts, 1 M links gearbeitet:
Da ich diese Woche warme Füße brauchte, habe ich diese Sneakersocken gleich unter meine Jeans angezogen.

Montag, 16. März 2009

Eine Herde Kuli-Muli-Tiere genäht mit der 10. Klasse

In der 10. Klasse steht das Nähen eines Kinderspielzeugs auf dem Plan und da ich dieses Jahr nur 6 Wochen Zeit für den Zuschnitt und das Nähen hatte, musste es etwas Einfaches aber dennoch Schönes sein.
Da kam mir gleich die Idee mit den Kuli-Mulis. Die Schnitte habe ich ja im Laufe der Zeit alle selbst gemacht. Teilweise waren es "einfache" Ideen, wie man das Tier nachempfinden kann, teilweise mussten Kuscheltiere meiner Kinder herhalten, die ich dann in die entsprechende Größe und teilweise etwas vereinfacht umgesetzt habe.
Dieses Jahr hatten meine 10 Schülerinnen und ein Schüler wieder großen Spaß beim Nähen dieser lustigen Gesellen. So wurde ein großer, vielfältiger Zoo erstellt:

In der kommenden MuM-Stunde dürfen die Tiere in ihr neues Zuhause und sie werden von ihren Besitzerinnen schon sehnsüchtig erwartet...

Samstag, 14. März 2009

4. Kreativtag bei Ellen/Seelenruhig

Und da mache ich zum erstem Mal mit! Da freue ich mich schon sehr darauf!!
Ellen hat auf ihrer Seite zu diesem Kreativtag aufgerufen und er steht unter dem Motto "GRÜN".

Klar, bei mir denkt da sicher jeder an einen Frosch, doch ich nähe keinen! Ich muss ja nicht immer das Naheliegenste nähen, lach.

Heute habe ich mir ein paar Patchworkstöffchen gekauft, die ergeben ein "Großprojekt" -zumindest für mich Patchworkneuling. Deshalb brauche ich einfach ein wenig länger und die Stöffchen hängen schon gewaschen an der Leine, so kann ich bald beginnen.

Leider wirken die Stoffe hier etwas blaustichig. Ein wenig Blau ist zwar mit drin, aber nicht ganz so, wie es hier erscheint...

Und ein klein wenig verrate ich jetzt schon, ich mache jetzt erst einmal viele Log Cabin Quadrate! Mehr zeige ich dann am Kreativtag selbst...

Die nächsten Socken...

... sind endlich fertig. Irgendwie hat es sich da die letzten Tage bei der zweiten Socke sehr gezogen, aber gestern Abend konnte ich dann die Fäden vernähen.
Bei Gabi habe ich das Schrägrippenmuster entdeckt und das hat mir sehr gut gefallen, da sie sogar noch genau die Strickschrift mitlieferte, war bei mir gleich klar, dass es aus diesem Muster Socken für mich geben muss:

Verstrickt habe ich die Regia Stretch Wolle "Cotton Castello Color" in Beerenfarben (37% Schurwolle, 34% Baumwolle, 24% Polyamid, 5% Polyester, Farb-Nummer 4428) zusammen mit den Knit Picks in der Stärke 2,75.

Hier kommt das Muster nochmals in Großaufnahme:

Ich finde, das ist ein wunderschönes Muster mit rechten und linken Maschen, das habe ich sicherlich nicht zum letzten Mal gestrickt.

Mittwoch, 11. März 2009

Taschen nähen mit einer achten Klasse

Die letzten Wochen habe ich mit der achten Klasse, die ich in Mensch und Umwelt unterrichte, Taschen genäht. Ursprünglich wollte ich diverse gestalterische Elemente auf der Tasche haben, doch recht schnell kristallisierte sich heraus, dass es mit den Nähkenntnissen nicht ganz so gut steht. Und insbesondere die Jungs zeigten doch deutlich, dass sie eigentlich zum Nähen nicht allzuviel Lust haben. Da machte ich eben einige Abstriche.
Letzten Donnerstag nun wurden die Taschen alle fertig und morgen bekommen die Schüler die Taschen benotet wieder zurück (diese Arbeit zählt wie eine Klassenarbeit).

Ich bot den Schülern verschiedene Schnitte an und drei davon wurden dann auch ausgewählt. Zwei Mädchen nähten eine Tasche, die nur aus Dreiecken besteht, diesen Schnitt habe ich mal bei meinem Lieblingsstoffladen bekommen:

Die verbleibenden vier Mädchen stürzten sich alle auf eine Bade-/Einkaufstasche, diesen Schnitt entdeckte ich in einer Bernina Inspiration (ich meine, es war mal ein Sommer Sonderheft):Obwohl ich die Vorgabe gemacht habe, einen festen Baumwollstoff zu kaufen, kamen die Schülerinnen mit den verschiedensten Stoffarten an. Die Zebratasche ist ein Fellimitat und die schwarz-weiße Badetasche (unten links) ist aus Walkloden. Dennoch wurden alle Taschen recht ordentlich, auch wenn sich beim Nähen doch die eine oder andere Schwierigkeit ergab.

Die sechs Jungs versuchten sich an dem Burda-Schnitt 7743 Modell B.

Hier auf dem Bild sehen die Taschen besser aus, als sie in Wirklichkeit sind. Da wurde zum Teil schwer gepfuscht... Aber es lag nicht nur an den Jungs, ich finde diesen Schnitt ehrlich gesagt nicht so gelungen. Die Tasche ist nicht gefüttert und ist an vielen Stellen einfach nicht ordentlich zu verarbeiten. Selbst ich hatte dabei beim Prototypen meine Schwierigkeiten. Also ich weiß nicht, ob ich diesen Schnitt nochmals einsetzen werde.

Morgen machen wir noch den Abschluss, da müssen sie nochmals in sich gehen und ein Protokoll zum Nähen dieser Tasche erstellen (ich bin böse, ich weiß) und die einen oder anderen möchten noch ihr Tatüta aus den Reststoffen fertig nähen. Und danach gehen wir wieder an die Hauswirtschaft, da freuen sich insbesondere die Jungs schon wieder darauf, denn da gibt es oft dann etwas zu essen.

Montag, 9. März 2009

Tausch mit Ellen

Letzte Woche habe ich ja das Dessous-Set gezeigt, das ich für Ellen genäht habe und heute möchte ich ich den Inhalt eines tollen Tausch-Päckchens zeigen, das ich von Ellen bekommen habe.
Sie hat mir eine wunderbare Webpelzstola genäht, die mich letzte Woche schon ein paar Mal gewärmt hat:

Das Innenfutter ist in einer meiner Lieblingsfarben orange gehalten:Und auch sonst wurde ich noch verwöhnt:Liebe Ellen, wie ich es dir ja schon geschrieben habe, hast du mir eine riesiengroße Freude gemacht und meinen Geschmack genau richtig getroffen! Vielen herzlichen Dank!!

Umso mehr freue ich mich auf unseren gemeinsamen Nähtag mit kleinem Nähkurs! Da werde ich mich dann persönlich nochmals mit einer Umarmung bedanken können!

Samstag, 7. März 2009

Mit Sarah bei Sarah Connor

Meine Tochter ist ja ein großer Sarah Connor Fan, und als bekannt wurde, dass sie wieder auf Tour geht, war klar, da muss sie hin. So bekam Sarah von mir zu Weihnachten zwei Karten für die "Sexy as hell-Tour".
Und gestern war es dann soweit, gleich nach dem Mittagessen ging es los in Richtung Karlsruhe, allerdings noch mit einem Zwischenstopp in Malsch bei einer guten Studienfreundin von mir. Und um 19 Uhr waren wir aber rechtzeitig zum Einlass an der Europahalle (Dank Navi haben wir unser Ziel gut gefunden, lach).
Kaum waren wir in der Halle, startete auch schon eine fetzige Hip-Hop-Band als Vorgruppe und unterhielt uns eine halbe Stunde lang, doch Sarah wartete sehnsüchtig auf Sarah :-)

Pünktlich um 20 Uhr startete das Konzert mit dem Lied "Sexy as hell" und weiter ging es mit noch einigen Liedern ihrer neuen CD:Kurz ging Sarah Connor auf ihre private Situation ein und gab ein kurzes Statement, doch gleich sang und tanzte sie weiter, denn schließlich waren wir ja wegen ihrer Lieder da:Einen Rückblich ihrer "alten" Lieder begann sie edel bekleidet (meine Sarah fand dieses Kleid einfach nur genial) und nur mit einem Flügel begleitet:Zu einem Duett kam sogar noch Sarah Connors Schwester Lulu auf die Bühne, doch die große Schwester sang die kleine Schwester gnadenlos an die Wand...Sarah Connor zeigt auf der Bühne schon ihre Professionalität, egal ob es sich um ihre Stimme handelt, wie sie das Publikum mit einbaut, auch ihre ganze Show reißt selbst Mütter wie mich mit, irgendwann hat es mich nicht mehr auf meinem Platz gehalten und ich MUSSTE einfach mitsingen und -tanzen. Auch ging Sarah Connor zum Publikum und sang inmitten ihrer Fans ihren Song "from Sarah with love". Ich denke, die Bilder zeigen zumindest ein klitzekleines Bisschen, wie vielfältig und abwechslungsreich die Show war und die zwei Stunden mit einigen Zugaben vergingen wie im Fluge. Für meine Tochter war es natürlich der perfekte Abend und bevor wir zum Auto gingen, durfte ein Stopp am Souvenirshop nicht fehlen, ein Tour T-Shirt und ein Poster mussten unbedingt mit nach Hause. Auf dem Weg zum Auto stellten wir beide lachend fest, dass wir doch vom vielen Mitsingen (manchmal auch Mitgrölen) etwas heißer waren, aber das war es uns wert!

Auf jeden Fall waren wir zwei uns einig, bei der nächsten Tour sind wir wieder mit dabei!

Donnerstag, 5. März 2009

Ein Päckchen für Regina

Schon im Februar hatte Regina Geburtstag und erst am Dienstag diese Woche konnte ein Päckchen an sie auf Reisen gehen, denn ich habe ihr u.a. ein Paar Socken gestrickt. Irgendwie dauerte dies einfach ein wenig länger, aber so hatte Regina etwas später auch noch etwas auszupacken:




Gestrickt habe ich hier mit einer Opal-Wolle und Bambusnadeln in der Stärke 3 und abermals ließ ich mich von Gabis Geburtstagssocken inspirieren, deshalb habe ich auch hier wieder 4M re und 1 M links gestrickt.

In diesem Päckchen war aber nicht nur etwas für Regina drin, nein, es gab auch noch einiges für Reginas Tochter auszupacken. Wir haben einen Tausch vereinbart, dass ich Meike Dessous nähe und dafür bekomme ich ein Tilda Känguru und Tee. Regina schickte mir daraufhin zwei Sets und dann nähte ich in den Fastnachtsferien auch eifrig an Meikes Sachen. Beide Sets sind von Kantjeboord, einmal war es ein Set mit Punkten:

Das gab den BH Kwik Sew 2101, das Bustier Caro und den Slip Lea.

Und das zweite Set sieht so aus:

Da dieser Stoff doch nicht ganz so fest war, entschied ich mich gegen ein Bustier, so gab es eben neben dem BH (wieder der Kwik Sew-Schnitt) zwei Lea-Slips.

So sieht der BH samt Spitze von der Nähe noch aus:

Gestern kam das Päckchen am Ziel an und alles wurde gleich anprobiert (ich habe sogar schon Bilder gesehen und konnte mich selbst von der Passform überzeugen!)alles passt prima und gefällt sowohl Regina als auch ihrer Tochter sehr gut, das freut mich natürlich auch sehr!!

Im Moment komme ich gar nicht zum Nähen, die Schule und der Alltag haben mich wieder fest im Griff! Aber wer weiß, vielleicht komme ich am Wochenende doch dazu, das eine oder andere zu nähen...

Montag, 2. März 2009

Diverses für meine Kolleginnen

Immer mal wieder werde ich von Kolleginnen gefragt, ob ich ihnen nicht etwas nähen könnte und heute habe ich alle "Aufträge" abgearbeitet, so kann ich morgen alles übergeben.

Schon gleich nach Weihnachten habe ich zwei Schals in der Wickeltechnik gearbeitet, und seither sehe ich diese Schals fast täglich als Accessoires, das freut mich natürlich sehr!
Ein Farbwunsch war lila, der andere schwarz:

Und heute Morgen machte ich mich gleich an zwei Kuli-Muli-Kühe, die bekommen dann die beiden Enkelkinder zweier Kolleginnen. Gleich nach dem Mittagessen stand dann eine klitzekleine Kuh-Herde in unserem Wintergarten:Und dann lag noch eine Jeanshose da, die zu einer möglichst großen Tasche umfunktioniert werden sollte. Der Maßstab ist, dass ein Klassensatz Hefte darin Platz hat. Nach langem Überlegen und Abwägen entstand dann diese Tasche und die Maßgabe habe ich wirklich ausreichend erfüllt :-)Ich habe erst einmal das obere Stück abgetrennt und die Schrittnaht so angepasst, dass es keine Wellen mehr wirft. Danach schnitt ich die Seitennähte heraus. Aus den Beinen gab es sowohl die Träger als auch der Streifen, der das Vorder- mit dem Rückenteil verbindet - 14 cm konnte ich so noch gewinnen!

Alle Taschen sind natürlich, auf beiden Seiten noch voll funktionsfähig und innen gibt es abermals eine zusätzliche Tasche:

Hier griff ich wieder auf einen IKEA-Stoff zurück, die eignen sich einfach ideal für Taschen.

Jetzt bin ich mal gespannt, was meine Kolleginnen morgen zu den Kuli-Mulis und der Tasche sagen...