Im vergangenen Jahr habe ich natürlich auch wieder einiges genäht, stellvertretend für alle Nähsachen möchte ich meinen Softshell-Mantel zeigen, den ich wirklich mit großer Begeisterung trage.
Schon ein gutes Jahr davor habe ich im Nähzentrum Kurz den braunen Softshell reduziert mitgenommen und war immer auf der Suche nach dem idealen Schnitt. Und eben im Nähzentrum Kurz bin ich dann über den Burdastyle Einzelschnitt 6486 'gestolpert' und mir war klar, genau das wird mein Softshell-Mantel.
So meldete ich mich in der Nähwerkstatt an und nähte bei Anja diesen Mantel:
Die Kapuze ist ein echter Hingucker... Ein Futter aus Baumwolljersey wurde da mit eingearbeitet:
.. und ich kann die Kapuze jederzeit abtrennen...
So sieht das gute Stück von hinten aus:
Der Tascheneingriff und die 'Schnallen' an den Ärmeln sind natürlich auch Highlights des Mantels.
Hier kommt noch ein Selfie - ich liebe den Mantel und habe ihn im Herbst super oft (eigentlich täglich) getragen...
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Mittwoch, 3. April 2019
Dienstag, 2. April 2019
Meine Teststricks im Jahr 2018
Im vergangenen Jahr durfte ich gleich vier Mal teststricken, was mir jedes Mal viel Spaß gemacht hat.
- Ich startete im Frühjahr gleich mit dem 'Jeans Cardigan' von Strickauszeit. Hier verwendete ich die Originalwolle 'Gaja' von Wollerey. Zuerst haderte ich mit den Querstreifen, doch ich musste feststellen, dass ich die zwischenzeitlich durchaus tragen kann, lach.
- Kurz nach Vollendung der ersten Test-Jacke brachte Christina gleich den nächsten Teststrick an, dem ich auch nicht widerstehen konnte - den 'Rose Spring Cardigan', da musste ich mich einfach melden... flöt... und endlich konnte ich den lange gehegten Wollmeisen Lace-Strang 'Margarete' einsetzen. Diese Jacke feällt mir echt sehr gut, ich glaube, die brauche ich unbedingt nochmals aus einem Multi-Strang.
- Im Herbst dann musste ich einfach beim Teststrick den Pullis 'Not too much' von Hinterm Stein mitmachen. Dieser Pulli hat es mir sofort angetan. Gestrickt habe ich ihn dann aus der gut abgelagerten 'Cool Wool Big' von Lana Grossa.
- Zum Jahresende durfte ich dann noch bei Ankestrick die wunderschöne Jacke 'Yubari' testen. Die habe ich zum Hauptteil im Krankenhaus gestrickt und war bei den Schwestern daher der absolute Hit, lach. Diese Jacke habe ich zweifädig gestrickt und zwar einmal aus der Leinen Wolle 'Collino' von Linea Pura by Lana Grossa und der 'Silkhair' von Lana Grossa.
Freitag, 29. März 2019
Meine Strickjacken im Jahr 2018
Neben den bereits gezeigten Pullis strickte ich auch noch ein paar Jacken, die ich heute zeigen möchte:
- Die graue Jacke ist die Jacke 'Get the Groove' von Jutta/Hinterm Stein, die habe ich aus der Wolle 'Brigitte Nummer 1' von Lana Grossa gestrickt.
- Die grüne Jacke entdeckte ich in einem Frühjahr-Heft von Filati, klar, dass ich dann die passende Wolle 'Cool Cotton' von Lana Grossa adafür auch verwendet habe.
- die beiden nächsten Jacken in braun und gelb sind jeweils Jacken aus Wollmeisen Lace, einmal in der Farbe 'Zartbitter' und einmal in der Farbe 'Good Morning'. Beide Jacken sind auch von derselben Designerin 'Strickauszeit'. Zuerst strickte ich die 'Light Wednesday' und dann die Jacke 'LiCa'
- Und zum guten Schluss entstand für meine Tochter aus der Wollmeise Pure in der schönen Farbe 'Gloire de Dijon' eine Vitamin D Jacke. Die Wolle für diese Jacke haben wir gemeinsam bei Wollmeise im Sommer ausgesucht.
Montag, 4. März 2019
Meine Strickpullis im Jahr 2018
Seit meiner Teenie-Zeit habe ich nicht mehr so viele 'große' Teile gestrickt, wie in 2018. Aber irgendwie hat die ganze Familie genügend Socken, meine Tochter und ich haben auch viele Tücher, also machte ich mich an Pullis und Jacken.
Heute zeige ich aber erst einmal die Pullover...
Ich starte einfach von links oben nach rechts unten...
Heute zeige ich aber erst einmal die Pullover...
Ich starte einfach von links oben nach rechts unten...
- Der erste Pulli ist ein 'Varipu' von Waltraud Dick. Ich durfte sie ja bei einem meiner ersten Wollmeisen-Besuche persönlich kennen lernen und daher habe ich auch den Pulli selbstverständlich aus einer Wollmeise Pure in der Farbe 29CU gestrickt. Dieses Teil ist einer meiner Lieblingspullis geworden, den brauche ich unbedingt noch einmal...
- Dann kommt, ebenfalls aus Wollmeise Pure der Pulli 'Notice' von der Designerin 'Ankestrick', hier habe ich die Farben Jeton, Zimtapfel und Raku-Regenbogen verarbeitet.
- Den grünen 'Summersquare' Pulli hat Hinterm Stein entworfen und gestrickt habe ich ihn aus der Lana Grossa Wolle 'Linarte'.
- Der luftige Pulli 'Summer' ist ebenfalls von 'Ankestrick' und dafür habe ich das Holst Garn Coast verarbeitet - Puh, dieses Garn einfädig zu verstricken, das ist echt eine große Herausforderung.
- Die liebe Gabi hat mir aus dem Urlaub das wunderschöne Farbverlaufsgarn von 'Schlosspartie' mitgebracht, als ich das sah, wusste ich sofort, dass ich mir daraus den LiTee von 'Strickauszeit' machen werde. Das Garn lief so toll von der Hand, ich glaube, diese Qualität muss ich unbedingt mal wieder verstricken.
- Und zum guten Schluss zeige ich noch das Top 'Summerline' ebenfalls von 'Hinterm Stein'. Bei diesem Teil habe ich mich für die Linea Pura (by Lana Grossa) Wolle Wakame entschieden.
Bis auf den Summersquare Pulli ziehe ich alle Teile super gerne an, keine Ahnung, wieso ich diesen Pulli nicht so mag, vielleicht liegt es an der Farbe...
Montag, 7. Januar 2019
Nähcamp - ein Treffen der nähbegeisterten 'Nerds'
Ziemlich genau vor einem Jahr sprach mich Gabi an, ob ich nicht Interesse an einem Nähcamp hätte: Drei Tage nur nähen, wie konnte ich da ablehnen.... Also meldete ich mich an.
Ende Oktober war es dann soweit, zuerst wollte ich ja mit dem Auto fahren, aber als ich mir die Strecke nach Nottuln genauer angeschaut habe, wusste ich, dass das keine Alternative ist... So schickte ich ein großes (10kg!!) Paket mit zugeschnittenen Teilen, Fäden und Kurzwaren zu Gabi. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel man in drei Tagen nähen kann, deshalb sorgte die Frau vor... Und mein Mann sicherte mir meine beiden Nähmaschinen auf einen Sackkarren und so fuhr ich mit dem Zug nach Köln, wo mich Gabi dann abholte.
In Nottuln in der Jugendherberge angekommen, konnten wir uns gleich im Kursraum häuslich einrichten... Wir hatten den Blick über den ganzen Raum, *lach*
Und dann nähten wir auch schon los... Wenn man es drauf angelegt hat, konnte man 24 Stunden nähen, doch Gabi und ich machten auch so die Nacht zum Tag... Am Freitag bzw. am Samstagmorgen waren wir die letzten, die den Raum verlassen haben...
Abends gab es noch vom Herbergsvater eine Begrüßung mit Sekt, das hat man dann einfach ins Nähen mit eingebaut, ☺
Die drei Tage waren wirklich ein 'Rundum-Sorglos-Paket' - man musste sich um nichts kümmern, konnte sich ausschließlich seinem Hobby widmen... Und die Stimmung unter den vielen Frauen war bestens.
Mit meiner Bikerjacke habe ich dann ein wenig für Aufruhr gesorgt, da konnten es einige nicht glauben, dass ich die wirklich selbst genäht habe, aber ich trage sie echt richtig gerne...
Und wenn man diesen Kleiderständer sieht, merkt man, wie produktiv Frauen in solch einem Nähcamp sein können, ☺
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, wenn man mal vom akuten Schlafmangel absieht, hätte ich noch ein paar Tage bleiben können...
So fuhr ich am Sonntag wieder mit Gabi zurück nach Köln, wo sie mich am Bahnhof absetzte... Der Blick auf den Dom ist halt immer wieder toll ♥
Auf dem Rückweg nahm ich, anstelle meiner (alten) Nähmaschine, lieber das Paket mitsamt meinen insgesamt acht fertig genähten Teilen mit nach Hause. Die Nähmaschine darf bis April bei Gabi bleiben, da treffen wir uns nämlich das nächste Mal zum Nähen. So machte ich mich wieder mit meinem Sackkarren, einer Kiste und einer Overlockmaschine auf den Heimweg mit dem Zug und sorgte dann doch für einige erstaunte Gesichter meiner Mitreisenden, ☺:
Hier kommen noch ein paar Impressionen meiner im Nähcamp genähten Teile, allerdings habe ich nicht alles fotografiert (wieso auch nur?)
Einmal ein Jersey Kleid samt der bereits gezeigten Bikerjacke:
Eine 'klassische' Jeansjacke:
Und eine Tunika:
Ich habe dann noch zwei weitere Tuniken, einen Wickelrock und eine Jerseyjacke genäht...
Wäre doch Nottuln nur nicht so weit weg... Das Erlebnis selbst schreit ganz laut nach Wiederholung, allerdings ist die Anfahrt leider viel zu weit, so dass diese Tour wohl einmalig bleiben wird...
Ende Oktober war es dann soweit, zuerst wollte ich ja mit dem Auto fahren, aber als ich mir die Strecke nach Nottuln genauer angeschaut habe, wusste ich, dass das keine Alternative ist... So schickte ich ein großes (10kg!!) Paket mit zugeschnittenen Teilen, Fäden und Kurzwaren zu Gabi. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel man in drei Tagen nähen kann, deshalb sorgte die Frau vor... Und mein Mann sicherte mir meine beiden Nähmaschinen auf einen Sackkarren und so fuhr ich mit dem Zug nach Köln, wo mich Gabi dann abholte.
In Nottuln in der Jugendherberge angekommen, konnten wir uns gleich im Kursraum häuslich einrichten... Wir hatten den Blick über den ganzen Raum, *lach*
Und dann nähten wir auch schon los... Wenn man es drauf angelegt hat, konnte man 24 Stunden nähen, doch Gabi und ich machten auch so die Nacht zum Tag... Am Freitag bzw. am Samstagmorgen waren wir die letzten, die den Raum verlassen haben...
Abends gab es noch vom Herbergsvater eine Begrüßung mit Sekt, das hat man dann einfach ins Nähen mit eingebaut, ☺
Die drei Tage waren wirklich ein 'Rundum-Sorglos-Paket' - man musste sich um nichts kümmern, konnte sich ausschließlich seinem Hobby widmen... Und die Stimmung unter den vielen Frauen war bestens.
Mit meiner Bikerjacke habe ich dann ein wenig für Aufruhr gesorgt, da konnten es einige nicht glauben, dass ich die wirklich selbst genäht habe, aber ich trage sie echt richtig gerne...
Und wenn man diesen Kleiderständer sieht, merkt man, wie produktiv Frauen in solch einem Nähcamp sein können, ☺
Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, wenn man mal vom akuten Schlafmangel absieht, hätte ich noch ein paar Tage bleiben können...
So fuhr ich am Sonntag wieder mit Gabi zurück nach Köln, wo sie mich am Bahnhof absetzte... Der Blick auf den Dom ist halt immer wieder toll ♥
Auf dem Rückweg nahm ich, anstelle meiner (alten) Nähmaschine, lieber das Paket mitsamt meinen insgesamt acht fertig genähten Teilen mit nach Hause. Die Nähmaschine darf bis April bei Gabi bleiben, da treffen wir uns nämlich das nächste Mal zum Nähen. So machte ich mich wieder mit meinem Sackkarren, einer Kiste und einer Overlockmaschine auf den Heimweg mit dem Zug und sorgte dann doch für einige erstaunte Gesichter meiner Mitreisenden, ☺:
Hier kommen noch ein paar Impressionen meiner im Nähcamp genähten Teile, allerdings habe ich nicht alles fotografiert (wieso auch nur?)
Einmal ein Jersey Kleid samt der bereits gezeigten Bikerjacke:
Eine 'klassische' Jeansjacke:
Und eine Tunika:
Ich habe dann noch zwei weitere Tuniken, einen Wickelrock und eine Jerseyjacke genäht...
Wäre doch Nottuln nur nicht so weit weg... Das Erlebnis selbst schreit ganz laut nach Wiederholung, allerdings ist die Anfahrt leider viel zu weit, so dass diese Tour wohl einmalig bleiben wird...
Montag, 5. März 2018
Ein Wickelkleid mit Hindernissen
In einer alten Burdastyle (ich meine aus dem Jahr 2016) habe ich bei der Plusmode ein tolles Wickelkleid gesehen, insbesondere die Kragenlösung sprang mir sofort ins Auge und es war klar, dieses Kleid muss ich haben. Trotz meiner verlorenen Kilos war ich mir sicher, dass die 'kleine' Größe (Größe 44) reicht und zwischen den Jahren machte ich mich ans Nähen. Doch als das Kleid fertig war, kam die große Ernüchterung, es war viel zu groß und sah nur sackig an mir aus.
Nur gut, dass unsere Tochter gerade auf Heimaturlaub war und sie gleich das Problem sah und mir alles absteckte.
An den Schultern nahm sie 3,5 cm weg, an der Weite wurden insgesamt ebenfalls 6 cm raus genommen und die Ärmel wurden nicht nur um das Bündchen verkürzt, sondern auch in der Weite um 4 cm reduziert.
Allerdings musste das Kleid erst einmal ein wenig liegen, bis ich die Muse hatte, die Änderungen vorzunehmen und jetzt bin ich sooooo froh, das Kleid nicht gleich in die Tonne gekickt zu haben (mir gefiel nämlich der Stoff viel zu gut).
Die Zeit für die Änderungen war so was von sinnvoll (und ich habe nicht nur einmal beim Trennen der Overlocknaht geflucht). Das Kleid sitzt jetzt wie angegossen...
Bin gleich am ersten Tag, als ich es zur Arbeit trug, mehrfach darauf angesprochen worden. Unsere Schulsozialarbeiterin meinte nur, so ein perfekt sitzendes Kleid kann man nicht kaufen, das kann nur selbst genäht sein, wie recht sie doch hat, lach.
Ein großer Dank geht natürlich an meine Tochter, die mit ihrem geschulten Auge das super genial abgesteckt hat und ich musste ihr das Versprechen geben, dass ich zukünftig nichts mehr aus dem Plus Bereich bei Burda nähen werde...
Nur gut, dass unsere Tochter gerade auf Heimaturlaub war und sie gleich das Problem sah und mir alles absteckte.
An den Schultern nahm sie 3,5 cm weg, an der Weite wurden insgesamt ebenfalls 6 cm raus genommen und die Ärmel wurden nicht nur um das Bündchen verkürzt, sondern auch in der Weite um 4 cm reduziert.
Allerdings musste das Kleid erst einmal ein wenig liegen, bis ich die Muse hatte, die Änderungen vorzunehmen und jetzt bin ich sooooo froh, das Kleid nicht gleich in die Tonne gekickt zu haben (mir gefiel nämlich der Stoff viel zu gut).
Die Zeit für die Änderungen war so was von sinnvoll (und ich habe nicht nur einmal beim Trennen der Overlocknaht geflucht). Das Kleid sitzt jetzt wie angegossen...
Bin gleich am ersten Tag, als ich es zur Arbeit trug, mehrfach darauf angesprochen worden. Unsere Schulsozialarbeiterin meinte nur, so ein perfekt sitzendes Kleid kann man nicht kaufen, das kann nur selbst genäht sein, wie recht sie doch hat, lach.
Ein großer Dank geht natürlich an meine Tochter, die mit ihrem geschulten Auge das super genial abgesteckt hat und ich musste ihr das Versprechen geben, dass ich zukünftig nichts mehr aus dem Plus Bereich bei Burda nähen werde...
Samstag, 3. März 2018
Holey Comfort Jacke
Die Holey Comfort Jacke von 'Hinterm Stein' hat es mir gleich angetan und als ich dann noch bei Wollmeise die Sonderfärbung 'Herbstflimmern' entdeckte, war es um mich geschehen, Wolle und Anleitung mussten unbedingt kombiniert werden.
Wenn ich auch zunächst von dem intensiven Orange etwas überrascht war, so gefiel mir die Wolle immer noch sehr gut und ich machte mich ans Werk...
An den oberen Vorderteilen musste ich zwar ein wenig aufpassen, dass das Pooling auf beiden Seiten gleich ist, aber wie man sieht, ist mir das gelungen.
Die Jacke strickt sich wirklich toll und kurzweilig, wenn auch durch Farben die Rippenstruktur nicht so gut herauskommt.
Mir gefällt auch sehr gut, welche Musterung die Wolle hervorgebracht hat.
Eines weiß ich auf jeden Fall, diese Jacke brauche ich unbedingt noch in uni und zwar aus der Qualität Blend (habe ja noch Meisengutscheine hier liegen, dann kann ich mir diesen Luxus gönnen...)
Wenn ich auch zunächst von dem intensiven Orange etwas überrascht war, so gefiel mir die Wolle immer noch sehr gut und ich machte mich ans Werk...
An den oberen Vorderteilen musste ich zwar ein wenig aufpassen, dass das Pooling auf beiden Seiten gleich ist, aber wie man sieht, ist mir das gelungen.
Die Jacke strickt sich wirklich toll und kurzweilig, wenn auch durch Farben die Rippenstruktur nicht so gut herauskommt.
Mir gefällt auch sehr gut, welche Musterung die Wolle hervorgebracht hat.
Eines weiß ich auf jeden Fall, diese Jacke brauche ich unbedingt noch in uni und zwar aus der Qualität Blend (habe ja noch Meisengutscheine hier liegen, dann kann ich mir diesen Luxus gönnen...)
Donnerstag, 1. März 2018
Eine Dora mit passendem Clubtuch
Die Dora ist einer meiner absoluten Lieblingsjacken, die kann man zu allem kombinieren und sieht, je nach Stoff, immer wieder anders aus.
So habe ich mich auch bei einem Stoff vom Stoffmarkt wieder für diesen 'altbewährten' Schnitt entschieden.
Der Stoff ist ein Rippenstrick und passt zu Jeans und auch zu Röcken aus meinem Kleiderschrank...
Und ziemlich zeitgleich habe ich das letzte Clubtuch des Jahres 2017 aus dem Strickmich!Club gestrickt, allerdings in einer anderen Farbe als die Originalwolle. Und beim Fotografieren musste ich feststellen, dass diese beiden Teile wie die Faust aufs Auge zueinander passen.
Hier sieht man das Tuch nochmals ein bisschen besser. Die Wolle ist auch von Miss Babs, aber allerdings in einer Karin-Farbe... Lach.
Beides wurde schon oft zusammen getragen.
So habe ich mich auch bei einem Stoff vom Stoffmarkt wieder für diesen 'altbewährten' Schnitt entschieden.
Der Stoff ist ein Rippenstrick und passt zu Jeans und auch zu Röcken aus meinem Kleiderschrank...
Und ziemlich zeitgleich habe ich das letzte Clubtuch des Jahres 2017 aus dem Strickmich!Club gestrickt, allerdings in einer anderen Farbe als die Originalwolle. Und beim Fotografieren musste ich feststellen, dass diese beiden Teile wie die Faust aufs Auge zueinander passen.
Hier sieht man das Tuch nochmals ein bisschen besser. Die Wolle ist auch von Miss Babs, aber allerdings in einer Karin-Farbe... Lach.
Beides wurde schon oft zusammen getragen.
Dienstag, 27. Februar 2018
Pusteblumen-Kuschel-Pullis
Bei einem meiner Lieblingsstoffdealer, dem Nähzentrum Kurz in Freudenstadt, gab es auf diesen Winter wunderschöne Kuschelsweatshirtstoffe mit Pusteblumen zu kaufen und bei zwei Farben konnte ich einfach nicht widerstehen, die mussten mit zu mir nach Hause und wurden natürlich auch schon verarbeitet.
Aus dem Stoff in Khaki gab es eine mehr oder weniger 'Eigenkonstruktion' aus verschiedenen Schnitten. Ich wollte unbedingt so einen weiten, hohen Rollkragen und habe irgendwie keinen passenden Schnitt in meinem Repertoire finden können... Aber ich wusste mir zu helfen und heraus kam dieses Teil:
Der Blitz hat leider die Farbe etwas verfälscht, das Grün ist deutlich dunkler.
An richtig kalten Tagen kann man dann mit der Kordel den Kragen noch etwas enger machen, da friert man dann nicht...
Aus dem grauen Stoff entstand dieser Hoodie aus der Fashion Style 10/2017 und zwar das Modell 25.
Auf den ersten Blick sieht der Pulli sicher 'ganz normal' aus, doch es hat auch kleine Besonderheiten...
... wie z.B. den Reißverschluss an den Ärmelsäumen...
... und den Schlitz an den Seitennähten.
Beide Pullis werden mir gerade bei den aktuell klirrend kalten Temperaturen gute Dienste leisten und auch so möchte ich sie beim Walken und Bogenschießen tragen.
Aus dem Stoff in Khaki gab es eine mehr oder weniger 'Eigenkonstruktion' aus verschiedenen Schnitten. Ich wollte unbedingt so einen weiten, hohen Rollkragen und habe irgendwie keinen passenden Schnitt in meinem Repertoire finden können... Aber ich wusste mir zu helfen und heraus kam dieses Teil:
Der Blitz hat leider die Farbe etwas verfälscht, das Grün ist deutlich dunkler.
An richtig kalten Tagen kann man dann mit der Kordel den Kragen noch etwas enger machen, da friert man dann nicht...
Aus dem grauen Stoff entstand dieser Hoodie aus der Fashion Style 10/2017 und zwar das Modell 25.
Auf den ersten Blick sieht der Pulli sicher 'ganz normal' aus, doch es hat auch kleine Besonderheiten...
... wie z.B. den Reißverschluss an den Ärmelsäumen...
... und den Schlitz an den Seitennähten.
Beide Pullis werden mir gerade bei den aktuell klirrend kalten Temperaturen gute Dienste leisten und auch so möchte ich sie beim Walken und Bogenschießen tragen.
Freitag, 23. Februar 2018
Ein Kleid in Wickeloptik
Seitdem ich die Zeitschrift Fashion Style für mich entdeckt habe, muss ich immer mal wieder etwas daraus nähen. Die Modelle sind einfach ein wenig anders als von Burda, Ottobre und Co und sind von der Passform sehr gut für mich.
So entstand vor Weihnachten in der Nähwerkstatt das Kleid in Wickeloptik (Modell 10 aus der Fashion Style 9/2017):
Das mittlere Vorderteil liegt dreifach und alle teile werden mit dem seitlichen Vorderteil zusammen genäht - ein sehr raffinierter Schnitt und wie man sieht, sitzt das Kleid auch gut.
Ich trage dieses Kleid wirklich sehr gerne und oft, der Romanitjersey aus dem Nähzentrum Kurz ist auch wirklich sehr angenehm.
So entstand vor Weihnachten in der Nähwerkstatt das Kleid in Wickeloptik (Modell 10 aus der Fashion Style 9/2017):
Das mittlere Vorderteil liegt dreifach und alle teile werden mit dem seitlichen Vorderteil zusammen genäht - ein sehr raffinierter Schnitt und wie man sieht, sitzt das Kleid auch gut.
Ich trage dieses Kleid wirklich sehr gerne und oft, der Romanitjersey aus dem Nähzentrum Kurz ist auch wirklich sehr angenehm.
Mittwoch, 21. Februar 2018
Geschenke (zu Weihnachten)
Bevor ich meine Teile des neuen Jahres zeige, muss ich noch ein paar 'Altlasten' hier posten, irgendwie waren die letzten Wochen viel zu aufregend und ereignisreich, so kam ich neben Beruf und familiärem Alltag gar nicht zum Schreiben in meinem Blog...
Deshalb möchte ich noch zwei Weihnachtsgeschenke zeigen, die, wie ich weiß bzw. selbst gesehen habe, sehr gerne getragen werden.
Für Gabi habe ich eine Kombination von Tuch und Mütze gestrickt. Das Tuch ist nach dem Muster Naiada von Martina Behm gestrickt, allerdings in dickerer Wolle als in der Anleitung angegeben. Ich habe für das Set die Wolle Merino+ von Lang Yarns mit einem Farbverlauf verarbeitet:
Und für meine Schwiegermutter habe ich eine Dora-Jacke von SO! genäht. Dafür habe ich einen sehr schönen, etwas dickeren Jersey in Karlsruhe entdeckt:
Ich freue mich natürlich sehr, dass beide Geschenke gut ankamen...
Deshalb möchte ich noch zwei Weihnachtsgeschenke zeigen, die, wie ich weiß bzw. selbst gesehen habe, sehr gerne getragen werden.
Für Gabi habe ich eine Kombination von Tuch und Mütze gestrickt. Das Tuch ist nach dem Muster Naiada von Martina Behm gestrickt, allerdings in dickerer Wolle als in der Anleitung angegeben. Ich habe für das Set die Wolle Merino+ von Lang Yarns mit einem Farbverlauf verarbeitet:
Und für meine Schwiegermutter habe ich eine Dora-Jacke von SO! genäht. Dafür habe ich einen sehr schönen, etwas dickeren Jersey in Karlsruhe entdeckt:
Ich freue mich natürlich sehr, dass beide Geschenke gut ankamen...
Sonntag, 7. Januar 2018
Die Herausforderung vor Weihnachten
Als meine Tochter im August mein Filati-Heft durchblätterte, fiel ihr sofort ein Strickmantel ins Auge, der ihr sehr gut gefiel, auch eine passende Farbe fand sie gleich und dann kam der Wunsch auf, dass sie sich diesen Mantel von mir zu Weihnachten wünscht...
Gesagt, Wolle bestellt... Und dann kamen 14 Knäuel aus dem Hause Lana Grossa der Wolle 'Estremo' (60% Schurwolle, 40% Polyacryl, LL ca 41m/100g), jeweils mit 100g hier an und ich musste mich mit der Tatsache anfreunden, mit 15er(!) Nadeln zu stricken... Das sind gefühlte abgesägte Äste, oder wie ich beim Stricken immer sagte, 'Stricken mit Totempfählen' ☺...
So schob ich dieses Projekt immer wieder vor mir her, hatte echt Respekt vor diesem Teil. Doch Mitte Dezember musste ich mich dann der Herausforderung stellen... Ich strickte das Ganze an:
Für das Rückenteil musste ich sage und schreibe 35 Maschen anschlagen.
Er wurde echt ein kleiner Marathon gegen die Zeit, aber ich habe es geschafft, der Mantel lag fertig unter dem Christbaum.
Die Freude bei meiner Tochter war natürlich groß. Das Einzige, was ich weggelassen habe, waren die aufgesetzten Taschen, das wurde mir schlichtweg viel zu dick.
Aus der Restwolle strickte ich dann lieber noch den passenden Schal dazu, darüber hat sich meine Tochter auch riesig gefreut.
Nur eines weiß ich, so schnell stricke ich nichts mehr mit Nadelstärke 15, ein flüssiges Stricken ist da irgendwie nicht möglich. Lach
Gesagt, Wolle bestellt... Und dann kamen 14 Knäuel aus dem Hause Lana Grossa der Wolle 'Estremo' (60% Schurwolle, 40% Polyacryl, LL ca 41m/100g), jeweils mit 100g hier an und ich musste mich mit der Tatsache anfreunden, mit 15er(!) Nadeln zu stricken... Das sind gefühlte abgesägte Äste, oder wie ich beim Stricken immer sagte, 'Stricken mit Totempfählen' ☺...
So schob ich dieses Projekt immer wieder vor mir her, hatte echt Respekt vor diesem Teil. Doch Mitte Dezember musste ich mich dann der Herausforderung stellen... Ich strickte das Ganze an:
Für das Rückenteil musste ich sage und schreibe 35 Maschen anschlagen.
Er wurde echt ein kleiner Marathon gegen die Zeit, aber ich habe es geschafft, der Mantel lag fertig unter dem Christbaum.
Die Freude bei meiner Tochter war natürlich groß. Das Einzige, was ich weggelassen habe, waren die aufgesetzten Taschen, das wurde mir schlichtweg viel zu dick.
Aus der Restwolle strickte ich dann lieber noch den passenden Schal dazu, darüber hat sich meine Tochter auch riesig gefreut.
Nur eines weiß ich, so schnell stricke ich nichts mehr mit Nadelstärke 15, ein flüssiges Stricken ist da irgendwie nicht möglich. Lach
Montag, 18. Dezember 2017
Eine Dora aus Strickstoff
Die Dora ist einfach eine meiner Lieblingsjacken, sowohl zum Nähen als auch zum Tragen, sie kann zu Hosen, aber auch zu Kleidern und Röcken gut angezogen werden und sieht - so finde ich - immer gut aus!
Deshalb wollte ich passend zu einem Kleid, das ich bei Esprit im September (nach dem Oktoberfest) in München gekauft habe, mir noch eine nähen.
Wie es sein musste, hatte ich einen braunen Strickstoff auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe ergattert, der zu dem Orange des Kleides sehr gut passte.
Ist die Jacke zugeschnitten näht sich die ganz schnell und die Dora passt auch sehr gut zu dem Rippenstrick, in dem auch ein kleines Lochmuster zu finden ist.
Der angedeutete Schalkragen, der nach unten ausläuft, fällt einfach schön und macht die sonst schlichte Jacke, doch zu etwas Besonderem.
Hier noch die Ansicht von hinten:
Und zusammen mit dem Kleid habe ich die Dora schon eifrig getragen, beides ist zu einem meiner Lieblingsoutfits geworden.
Deshalb wollte ich passend zu einem Kleid, das ich bei Esprit im September (nach dem Oktoberfest) in München gekauft habe, mir noch eine nähen.
Wie es sein musste, hatte ich einen braunen Strickstoff auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe ergattert, der zu dem Orange des Kleides sehr gut passte.
Ist die Jacke zugeschnitten näht sich die ganz schnell und die Dora passt auch sehr gut zu dem Rippenstrick, in dem auch ein kleines Lochmuster zu finden ist.
Der angedeutete Schalkragen, der nach unten ausläuft, fällt einfach schön und macht die sonst schlichte Jacke, doch zu etwas Besonderem.
Hier noch die Ansicht von hinten:
Und zusammen mit dem Kleid habe ich die Dora schon eifrig getragen, beides ist zu einem meiner Lieblingsoutfits geworden.
Dienstag, 12. Dezember 2017
Flying Feathers - die Federn fliegen
Als Mirella im Oktober zur Nähwerkstatt hier war, hatte sie die Jacke 'Flying Feathers' von Hinterm Stein an und ich war gleich begeistert davon...
Drei Stränge Pure von Wollmeise in der Farbe 'Schwefel' warteten eh darauf, verstrickt zu werden (eigentlich sollten sie eine Henni werden, doch jetzt waren sie für ein neues Projekt bestimmt), so machte ich mich also ans Werk:
Leider gefiel mir der Anschlag nach der Original-Anleitung nicht, so dass ich alles nochmals geribbelt und das Ganze mit 'Judys Magic Cast on' begonnen habe, so war ich dann mit dem Ergebnis zufrieden und konnte weiter stricken...
Die Jacke hat eine leichte A-Form und fällt wunderschön:
An mir sieht sie auch ganz gut aus, lach.
Aber das Besondere dieser Jacke ist am Rücken zu sehen, ein Lochmuster mit den 'fliegenden Federn', die dieser Jacke eben ihren Namen geben.
Damit ich die Maschenprobe erreiche, musste ich die Pure das erste mal mit Nadelstärke 4,0 verstricken, eigentlich stricke ich lieber mit 3,5, doch dann wäre das Ganze sicher zu klein geworden...
Dennoch ist das Maschenbild schön geworden, ich bin da ja immer ein wenig kritisch.
Drei Stränge Pure von Wollmeise in der Farbe 'Schwefel' warteten eh darauf, verstrickt zu werden (eigentlich sollten sie eine Henni werden, doch jetzt waren sie für ein neues Projekt bestimmt), so machte ich mich also ans Werk:
Leider gefiel mir der Anschlag nach der Original-Anleitung nicht, so dass ich alles nochmals geribbelt und das Ganze mit 'Judys Magic Cast on' begonnen habe, so war ich dann mit dem Ergebnis zufrieden und konnte weiter stricken...
Die Jacke hat eine leichte A-Form und fällt wunderschön:
An mir sieht sie auch ganz gut aus, lach.
Aber das Besondere dieser Jacke ist am Rücken zu sehen, ein Lochmuster mit den 'fliegenden Federn', die dieser Jacke eben ihren Namen geben.
Damit ich die Maschenprobe erreiche, musste ich die Pure das erste mal mit Nadelstärke 4,0 verstricken, eigentlich stricke ich lieber mit 3,5, doch dann wäre das Ganze sicher zu klein geworden...
Dennoch ist das Maschenbild schön geworden, ich bin da ja immer ein wenig kritisch.
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