Mittwoch, 30. November 2011

Adventskalender-Säckchen

Meine Tochter hat sich (trotzdem sie schon in der 9. Klasse ist) einen Adventskalender gewünscht und da habe ich ihr einige Sachen organisiert, die ein Teenie in diesem Alter sicher gut gebrauchen kann, grins. Doch 'nur' einpacken wollte ich die Teile nicht und der alte Adventskalender, den ich vor einigen Jahren schon genäht habe, war viel zu kindlich. So nähte ich am Montag 24 Säckchen, die ich dann mit Bast zuband. Und auf unserem Bücherregal im Wohnzimmer machen die sich zwischenzeitlich ganz gut:

Ich kramte in meiner Weihnachtsstoffkiste und verschaffte so viele Reste meines Weihnachtsstoffs und die Klämmerchen, an denen die Holzzahlen befestigt sind, ließen sich einfach vom 'alten' Kalender wiederverwerten:
Neugierig wird das Ganze nun seit gestern beäugt, teilweise versuchte meine Tochter schon durch ertasten zu erkennen, was denn da im Päckchen ist, aber noch ist sie ein wenig ratlos....


Doch ab morgen darf sie jeden Tag ein Säckchen öffnen und ihre Neugierde befriedigen, lach.


Mir hat das Nähen und Füllen schon sehr viel Spaß gemacht!! Ich hoffe, sie hat auch viel Spaß in der Zeit bis zum Heiligen Abend!

Sonntag, 27. November 2011

Zum ersten Advent...

Adventszeit



Es ist Advent auf uns`rer Welt -

der Lichter Glanz die Stadt erhellt -

wir schmücken bunt das Tannengrün

und rote Weihnachtssterne blüh`n.


Wir backen und sind froh gestimmt -

es riecht nach Anis, Nelken, Zimt -

nach Früchtebrot und Marzipan -

das Selbstgeback`ne kommt gut an.


Denn Naschkätzchen sind niemals weit -

und zum Probieren gern bereit.

Die Kleinen fragen aufgeregt -

was `s Christkind untern Baum wohl legt?


Die Spannung steigt - wann ist`s soweit?

Nicht schnell genug vergeht die Zeit.

Jedoch viel schneller als man denkt -

die vierte Kerze plötzlich brennt.


Schon bald darauf die Glocke klingt -

“Vom Himmel hoch” man fröhlich singt

und Jesu Christ ist uns ganz nah -

der Heilig Abend ist nun da.


Anita Mengers 2009

Und passend zum ersten Advent gönnen wir uns heute eine Weihnachtslinzertorte, anstelle des sonst üblichen Gitters verzierte ich das Ganze mit Sternen...

Und da diese Linzertorte wirklich gleich ganz zart ist und nicht noch eine gewisse Zeit lagern muss, schreibe ich hier gleich noch das Rezept auf, dann kann man sie jetzt auch noch nachbacken:

150 g Butter, 200g Zucker, 1 Ei, 1 Essl Kakao, 1 Teel. Zimt, 1 Messerspitze gemahlene Nelken,
2 Essl. Kirschwasser, 3 Essl. Milch, 250 g gemahlene Nüsse, 300g Mehl

Aus diesen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten, kalt stellen, etwa 2/3 des Teiges in eine gefettete Springform (26-28 cm) geben, Johannisbeermarmelade darauf streichen und aus dem Rest Teig entweder ein Gitter ausrädeln oder Sterne ausstechen, mit Eigelb bepinseln und bei 170° etwa 30 Minuten backen.

All meinen Bloglesern wünsche ich einen schönen ersten Advent!

Freitag, 25. November 2011

Nähen am Wochenende...

Letztes Wochenede wollte meine Tochter mal wieder zu Hause nähen und während ich mich den Patchworkdecken widmete, entstanden zwei Oberteile von und für meine Tochter...
Zum einen entwarf sie sich einen Kurzpulli, den wir nach einem Raglanpulli aus der Ottobre Woman 5/2011 entsprechend abänderten.
Witzig ist - man sieht es kaum - dass an der linken Hand das Ärmelbündchen länger ist und für den Daumen ein entsprechendes Loch eingearbeitet wurde. Rechts würde das stören, denn da schreibt man ja damit...

Hier sieht man auch nochmals die abgeänderte rote Jeanshose schön:

Den Sweatshirtstoff kauften wir im Schwarzwälder Stoffhaus, dort gab es zu dem Zeitpunkt einen Lagerverkauf mit 20% Rabatt - passend zum 20-jährigen Bestehen dieser Firma. Das war auf jeden Fall ein gutes Schnäppchen!

Diese Sommerferien entdeckte meine Tochter im Nähzentrum Kurz einen Restecoupon und da war gleich klar, dass sie daraus ein Wasserfallshirt haben möchte - der Jersey fällt auch wunderbar weich, also ideal für solch ein Shirt.

Ebenso in einer Ottobre wurde sie fündig (ich meine, das war die Ottobre 2/2009). Und so entstand recht flott am Sonntagmittag dieses Shirt:

Leider reichte der Jersey nicht für den ganzen Ärmel, doch Not macht erfinderisch - wir nähten dann einfach Bündchen an und siehe da, der Ärmel ist jetzt lange genug und das Shirt sieht aus, als müsste es so sein.


In den nächsten Wochen werden wir sicher noch weiter nähen, doch morgen muss ich erst einmal noch Reißverschlüsse kaufen, die die beiden nächsten Projekte meiner Tochter brauchen unbedingt Reißverschlüsse...

Kommt Zeit kommt wieder das Nähen, lach!

Donnerstag, 24. November 2011

Geburtstagsmitteldecke

Inspiriert von meiner 'Kaffeehausdecke' habe ich am Samstag für Gabi noch eine Geburtstagsmitteldecke genäht:

Ich habe ein wenig getüftelt und geschaut, wie der Stoff reicht und habe mich dann dazu entschlossen, quasi ein Viertel der ursprünglichen Decke zu vergrößern und das Ergebnis sieht man ja hier:

Mir war auf jeden Fall wichtig, dass der gemusterte Stoff nicht allzu sehr verschnitten wird - meine Tochter war, als sie das fertige Ergebnis sah ganz begeistert. Ich glaube, wäre die Decke nicht für Gabi gewesen, hätte sie sie am liebsten selbst gehalten, lach.


Obwohl ich extra am Montag in den Nachbarort gefahren bin, weil es dort noch eine 'richtige' Post gibt und ich so die Hoffnung hatte, dass alles pünktlich am Dienstag am Ziel ist, kam mein Päckchen doch erst gestern an - aber Gabi hat sich auch da noch über den Inhalt gefreut, grins...

Dienstag, 22. November 2011

Tochters Berufspraktikum als Schneiderin

Gleich in der ersten Woche nach den Herbstferien, musste unsere Tochter von der Schule aus ein einwöchiges Berufspraktikum (BORS = Berufsorientierung an der Realschule) absolvieren. Wie ich ja schon neidisch im Vorfeld berichtete, arbeitete sie eine Woche lang als Schneiderin im Nähzentrum Kurz in Freudenstadt.

Die ersten beiden Tage standen unter dem Motto Patchwork, so nähte sie Weihnachtliches als Deko für das Ladengeschäft. Zwei wunderschöne Sterne, die ich selbst schon vor Ort im Nähzentrum bewundert habe, und 10 oder 12 Säckchen entstanden in den beiden Tagen - auf die Säckchen wurde auch noch etwas appliziert.


Ab dem dritten Tag dann wurde Bekleidung genäht, da durfte sie dann mit Anja Walter mit in die offene Nähwerkstatt und nähen, was das Zeug hielt...


Zuerst änderte sie ihre rote Jeanshose ab, die wir in den Pfingstferien nähten und zwischenzeitlich ihr viel zu weit wurde. Bei der Gelegenheit veränderten die beiden auch noch den Bund von Taillenhöhe auf Hüfthöhe... Jetzt ist diese Hose wieder zur Lieblingshose geworden!!
Ab Donnerstag dann durfte sie sich ein Kleidungsstück für sich selbst nähen und so entschied sie sich für eine Tunika in Soluvliestechnik. Am Donnerstag brachte sie die ersten beiden Teile mit und ich durfte sie waschen. Als ich sie am Freitag am letzten Arbeitstag abends abholte, war alles fertig und ich staunte nicht schlecht, als ich das individuelle 'Designerstück' sah:


Am Wochenende dann lichteten wir die Tunika auch mit Inhalt ab, doch wir mussten beide
feststellen, dass wohl ein dunkles Shirt darunter sicher besser aussieht...


An ihrem Strahlen sieht man auch, wie stolz sie auf ihre Tunika doch ist - eine wahre Fleißarbeit!!

Nach einer Woche war mein Töchterchen dann ganz enttäuscht, dass das Praktikum schon vorbei war, gerne wäre sie noch eine Woche und noch eine... zum Kurz gegangen.

Eines ist auf jeden Fall auch klar - ihr Berufswunsch Schneiderin/Modedesignerin hat sich in dieser Woche mehr als nur bestätigt! Sie wird dann wohl ihr Hobby zum Beruf machen und die Zeit wird kommen, dass mein Töchterchen mir noch etwas im Nähen beibringen kann...

Montag, 21. November 2011

Im Kaffeehaus...

... heißt eine Mitteldecke, die ich bereits vor über zwei Jahren im Heft Patchwork Magazin 5/2009 auf den Seiten 54/55 entdeckt hatte. Und bei meinem Lieblingsstoffladen, dem Nähzentrum Kurz in Freudenstadt entdeckte ich auch gleich darauf die Stoffe, die für genau diese Decke vernäht werden sollten. Doch gut Ding will Weile haben...
Gestern endlich schaffte ich es, nach über zwei Jahren (schäm), die Stoffe zuzuschneiden und die Decke zu nähen:

Und wieder fragte ich mich, weshalb ich oftmals doch so lange brauche, bis ich so etwas in Angriff nehme, denn die Mitteldecke war gut zu nähen und bereits am Abend konnte ich unseren Tisch damit schmücken:

Ich selbst bin überrascht, wie gut ich doch Patchwork umsetzen kann... Lange Jahre konnte ich damit gar nichts anfangen, doch so ab und zu muss ich mich jetzt doch dran wagen - Patchwork hat definitiv seinen Schrecken verloren, auch wenn ich sicher bei einfachen Mustern bleiben werde! Aber auch die können sehr schon sein, nicht wahr!?

Hier kommt noch die Großaufnahme eines Quadrates:


Verstärkt habe ich die Mitteldecke mit der Vlieseline H 640, was aber gar nicht aufträgt.

Zumindest bis die Weihnachtsdeko nächstes Wochenende hervorgeholt wird, darf diese Mitteldecke unseren Esstisch schmücken, dann wird sie wohl doch erst einmal weichen müssen... Aber ich bin wirklich selbst ganz begeistert von der Kaffeehausdecke, da werde ich mir heute ganz gemütlich einen Kaffee darauf gönnen, lach!

Samstag, 19. November 2011

Männer Tic-Tac-Toe-Socken

Am Donnerstag wurden sie zwar schon fertig, doch heute kam ich erst dazu, sie zu fotografieren - die Tic-Tac-Toe-Socken für meinen Mann nach dem wunderschönen Strickmuster von Sonja Köhler:

Die tolle Regia Wolle 'Concerto Color', die ich vor einiger Zeit von Friederike bekommen habe, war wie geschaffen für dieses Muster.

Hier sieht man das Zopfmuster ein wenig genauer:


80g Wolle habe ich für diese Socken in Größe 41 gebraucht und ich habe sie in der angegebenen Maschenzahl mit 66 Maschen mit Knit Pro Nadeln in der Stärke 3,0 verstrickt.


Das war schon mein drittes Paar Socken mit diesem Muster, aber sicher nicht mein letztes!!

Mittwoch, 16. November 2011

Ein Mäppchen für Stricknadeln

In den Herbstferien bekam ich von Andrea die Anfrage, ob ich ihr nicht ein Mäppchen nähen könnte, in das sie sowohl ihre Nadelspiele als auch die Nadelspitzen samt Kabel vom Knit Pro Rundnadelsystem unterbringen kann. Das habe ich natürlich sehr gerne zugesagt!

Diese Woche jetzt, an meinem freien Tag, konnte ich mich an die Umsetzung machen. Ein etwa 50cm langes und im eingeklappten Zustand 18 cm breites Mäppchen entstand, das man mit einem Bindeband verschließen kann:

Von innen sieht es dann so aus: Sechs Nadelspiele und acht Nadelspitzenpaare finden hier in unterschiedlich breiten Fächern (je nach Nadelstärke) ihren Platz und ganz rechts ist noch ein Fach, in das die Kabel samt den entsprechenden Schlüsseln hinein passen:


Wenn man genau hinschaut, erkennt man auch, dass ich das Mäppchen mit der Vlieseline H630 verstärkt habe, gerade oben bei der Naht des Umbruchs erkennt man ein wenig, dass da noch etwas Volumen ist...


Hier sieht man das Kabelfach noch ein wenig genauer. Damit da auch ja nichts raus fällt, kann das Fach mit einer Klappe, auf die ein Klettverschluss genäht wurde, verschlossen werden:


Gestern ist das Mäppchen jetzt auf Reisen gegangen. Da ich Andrea schon Bilder geschickt habe, weiß ich, dass ihr das Mäppchen wirklich gut gefällt!


Ich denke, davon kann ich auch noch eines gebrauchen, lach!


Edit: Heute kam von Andrea ein ganz tolles Päckchen an - mein 'Lohn' fürs Nähen... Ich wollte nämlich kein geld dafür haben, dafür bekam ich zwei wundervolle Merino-Stränge, einmal die Farbe 'Hex, Hex' und einmal den Megabunten Nr. 81, dazu eine leckere Schoki...

Liebe Andrea, ich habe mich ja schon direkt bei dir bedankt, aber nun möchte ich dies auch noch auf diesem Wege DANKE sagen! Mir hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht, dir dieses Nadelmäppchen zu nähen!!

Dienstag, 15. November 2011

Tücher, Tücher, Tücher

In letzter Zeit entstanden drei Tücher in der Soluvlies-Technik, die aber alle nicht bei mir blieben...
Bereits Ende September verschenkte ich an eine liebe Kollegin dieses Tuch:

Zwei verschiedene Wollarten (einmal dünn und flauschig und einmal etwas dicker und zottelig) nahm ich hierzu. Hier sieht man auch schön, wie ich genäht habe, nämlich parallel zur schrägen Tuchkante, so entstehen im Anschluss Rauten:

Dieses erste Tuch sah eine andere Kollegin und war so begeistert, dass ich ihr zu ihrem Geburtstag dann Ende Oktober natürlich ebenso ein Tuch machte. Hier nahm ich eine Wolle mit Farbverlauf.
Beide Tücher sind etwa 1,50m lang und in der Mitte sind sie ca. 45 cm breit.


Tja und dann nähte ich noch so ein Tuch für eine liebe Bloggerfreundin, die mir ganz offiziell einen Auftrag erteilte. Die Wolle bekam ich von ihr zugeschickt.
Sie wollte allerdings ein deutlich größeres Tuch, dies ist jetzt 2,10m lang und 90 cm breit. Deshalb bekam ich den Tipp, hier doch eine andere Nähtechnik zu wählen, da diese doch elastischer sei, las meine 'Rautentechnik'.

Gesagt, getan, ich nähte Kringel mit meinem Stopffuß und ohne Untertransport. So sah das dann nach ca. 4 Stunden nähen und insgesamt etwa 1 km Nähfaden aus:


Bei einem schwarz-weißen Tuch wusste ich zuerst nicht, mit welcher Farbe ich das Ganze absteppen soll, so nahm ich einfach für den Oberfaden schwarz...


... und für den Unterfaden weiß:


Und dann durfte das Tuch auch gleich baden:


Und heute tritt es die Reise im Päckchen zu ihrer neuen Besitzerin an:


Man erkennt, glaube ich, gut, um wieviel größer dieses Tuch im Vergleich zu den anderen doch ist...

Jetzt hoffe ich nur, dass es jetzt im Winter gut wärmt und der lieben Angela auch genauso gut gefällt wie mir selbst.

Sonntag, 13. November 2011

Eine Quiara...

... von Farbenmix habe ich heute endlich für die Tochter einer lieben Kollegin genäht!


Schon etwa ein Jahr liegt der Stoff hier bei mir, den ich bei 'Schwarzwaldstoffe' in Schramberg entdeckt habe und mich gleich an meine Kollegin und ihre Tochter denken ließ. Denn türkis bzw. petrol sind die bevorzugten Farben...

Immer wieder wollte ich mich daran machen und frage mich jetzt heute Abend, weshalb ich nicht früher das Ganze in Angriff genommen habe. Klar, ich überlegte lange hin und her, ob ich aus dem Nickystoff ein Kleidchen oder einen Pulli nähen soll - und als mir dann bei einer Aufräumaktion der Schnitt Quiara in die Finger kam, war klar, dass ich diese Tunika nähen möchte. Und heute war dies dann ganz schnell auch getan.


In Größe 110/116 nähte ich dieses Teil, meine Tochter quietschte fast vor Entzücken, wie süüüüß und klein das denn sei...


In den Zipfel der Kapuze arbeitete ich noch zwei Kordeln mit ein, irgendwie gehörten die da hin, grins:

Am Dienstag dann kann ich (endlich) dieses Geschenk überreichen, so langsam schäme ich mich ja fast, dass es sooo spät kommt, doch gut Ding will Weile haben, nicht wahr!?

Gut bemützt

Nachdem ich in Ravelry die Mütze 'Hals über Kopf' sah, wusste ich, die muss ich haben! Schnell war die Anleitung ausgedruckt und aus dem Restknäuel meiner anthrazit-farbenen Nuuk-Stulpen legte ich los:

Die Mütze ging recht flott von den Nadeln, so war ich in wenigen Tagen schon fertig...

... und seit Anfang der Woche trage ich sie eifrig, da sie wirklich super warm gibt (und morgens ist es doch meist empfindlich kühl!).


Mein Set ist nun komplettiert. Die Nuuk-Stulpen haben jetzt noch einen 'Partner' gefunden, lach!!!

Und zusammen mit meinem (selbst genähten) Mantel, wird dieses Set jetzt von mir eifrig ausgeführt!


Das Set wurde mit der 6-fach Sockenwolle von Lana Grossa Meilenweit verstrickt. Die Mütze habe ich mit Knit Pro Nadeln der Stärke 3,5 verstrickt, sowohl das Nadelspiel als auch die Rundnadel kamen zum Einsatz.

Jetzt kann der Winter ja kommen, nicht wahr!? Wobei ich das aktuelle Herbstwetter auch sehr genieße!!

Mittwoch, 9. November 2011

Neue Hemden braucht der Mann

Mein Mann zieht zur Arbeit nur noch Hemden an und am liebsten ein Hemd, das ich ihm genäht habe. Hier hat er mal geäußert, dass ich mit einem bestimmten Schnitt in Serie gehen könnte, das sei so angenehm zu tragen, es handelt sich dabei um den Burda-Einzelschnitt 7811.
Bereits zwei Hemden habe ich ihm aus diesem Schnitt bereits genäht und liegen die im Schrank, holt er sie gleich raus... Daher habe ich jetzt in den Herbstferien wieder für Nachschub gesorgt! Einmal aus einem gestreiften Stoff und weißem Jersey:

Und einmal aus einem karierten Crash-Stoff mit hellblauem Jesey:

Die beiden folgenden Hemden habe ich nach dem Modell 133 aus der Burda 4/2006 genäht - ebenso ein Lieblingsschnitt von meinem Mann.
Da ich noch von dem hellblauen Jersey übrig hatte, der toll zu dem leinenartigen Stoff passte, setzte ich eben noch die langen Ärmel mit ein, sodass mein Mann dieses Hemd jetzt auch in der kühlen Jahreszeit tragen kann:


Der bunte Karo-Stoff war allerdings so sommerlich, dass ich es bei einem Kurzarmhemd belassen habe - der nächste Sommer kommt bestimmt, grins:


Zu Hause dann liebt mein Mann Langsarmshirts und auch hier äußerte er sich so, dass er die Raglanshirts nach dem Burda Einzelschnitt 8827 wahnsinnig gerne trägt. So entstanden in der vergangenen Woche noch drei Langarmshirts aus eben jenem Lieblingsschnitt:


Man sieht es kaum, dass bei den beiden folgenden Shirts der Stoff an den Ärmeln ein wenig knapp wurde und ich anstückeln musste...


Das hier ist mein persönlicher Favorit:


So waren die Herbstferien recht schnell vorbei, doch im Kleiderschrank meines Mannes findet man wieder einige neue Teile...

Jetzt kann ich guten Gewissens die Winterbekleidung für mich in Angriff nehmen, lach!


Die Stoffe sind (bis auf den weißen Jersey) alle vom Stoffmarkt in Offenburg, der Ende Juni stattfand.